27. Welche "Art" Person bist du?
Die Schläferin.
27. Welche "Art" Person bist du?
Die Schläferin.
Alles anzeigenWikipedia sagt:
ZitatStress (englisch für ‚Druck, Anspannung‘; von lateinisch stringere[1] ‚anspannen‘) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.
Nach dem aktuellen Allostase-Konzept kommt Stress vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.[2][3][4] Stress kann auch eine evolutive Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden. Somit kann Stress durch Selektionsvorteile einzelner Individuen Adaptation und letztlich Artbildung bewirken. Durch genetische Fixierung von Merkmalen, welche Selektionsvorteile bewirken, können sich bestimmte erbliche Eigenschaften evolutiv durchsetzen. Beispiele solcher Eigenschaften sind Sukkulenz bei Pflanzen in Trockengebieten oder Sichelzellenanämie bei Menschen in Malariagebieten.
Der Begriff Stress wurde erstmals von Walter Cannon (1914, zitiert nach Lazarus & Folkman, 1984) in Bezug auf Alarmsituationen verwendet (Fight-or-flight). Basierend auf diesen Arbeiten formulierte Hans Selye (1936, zitiert nach Lazarus & Folkman, 1984) Stress als körperlichen Zustand unter Belastung, welcher durch Anspannung und Widerstand gegen äußere Stimuli (Stressoren) gekennzeichnet sei – das generelle Adaptationssyndrom (GAS[5]). Hans Selye hatte den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung“ zu benennen. Stressbezeichnet in der Werkstoffkunde die Veränderung eines Materials durch äußere Krafteinwirkung: Es folgen Anspannung, Verzerrung und Verbiegung. Mit der kognitiven Wende wurde der Bewertung (Appraisal) und der Stress-Bewältigung (Coping) von psychologischem Stress eine zentrale Rolle zugewiesen (Lazarus und Folkman, 1984). Es gibt bis heute keine Einigung auf eine Definition und eine konzeptionelle Operationalisierung von Stress (Kahn und Byosiere, 1992). Je nach Konzeptualisierung des Begriffs Stress existiert eine Vielzahl von Definitionsversuchen (Väänänen u. a., in press).
Das Auftreten von Stress bedarf jedenfalls einer sinnlichen Wahrnehmung des stress-auslösenden Reizes sowie einer nervlichen Weiterleitung eines solchen Reizes an eine reizverarbeitende Region des Körpers. Begleiterscheinung auf biochemischer Ebene ist dabei meist die Ausschüttung von Stresshormonen und anderen Sekreten aus Drüsen.
So würd ich das auch definieren. Stress ist nicht nur zu hohe, nicht zu bewältigende und krankmachende Belastung.
Klar, das können wir so definieren, aber dann haben wir ja eine ganze andere Diskussion. Die Ausgangsbasis war ja "Hund im Jagdmodus ist einem im Idealfall zu vermeidendem Stress ausgesetzt", dem habe ich wiedersprochen. Wenn die Ausgangsbasis der Diskussion ist "Hund im Jagdmodus reagiert auf Reize, schüttet Hormone aus und wird physisch und psychisch gefordert" dann bin ich da voll dabei.
Alles anzeigenHeute mal wieder ne beschissene Situation gehabt.
Wir waren so ca 2 Stunden im Wald, alles easy, Alma in ihrem Rahmen entspannt, super ansprechbar, hat mustergültig gehört.
ich hab mich noch darüber amüsiert, dass Alma mich so schön dressiert hat, denn heute hatte ich Würstchen dabei und Alma hat ständig angestrengt in den Wald geschaut und verharrt, sich umgedreht und geguckt, ob ich das sehe und wollte dann ein Würstchen.
Ich fand's lustig und mir war das Antäuschen (ist das so was Ähnliches wie Blenden, Hasilein?) lieber, als Appetenzverhalten, das ich regeln muss, denn es war ja wenigstens irgendwie kooperativ.
Außerdem haben wir "wo ist mein Stock" gespielt, also ein Holz aus ganz vielen Hölzern suchen und bringen, das lastet sie gut aus und sie war super konzentriert und entspannt.
Wir sind dann eine sehr steile, anspruchsvolle Downhillstrecke runter, das liebt sie total, ich schick sie dann auf unwegsamen Stücken leinenlos vor, stoppe sie, lasse sie warten oder rufe sie zurück, das hat so bombig funktioniert, wir waren ein Herz und eine Seele und ich mächtig stolz.
Am Ende der Downhillstrecke hab ich sie wieder an die Schlepp genommen, die hat so 25 Meter, sie war baden und wir trödelten gelassen unseres Weges.
Und dann sehe ich das Reh, ca 10 Meter vor Alma, Alma etwa 10 Meter vor mir.
Reh stand, Alma stand, ich sagte: "Scheißescheißescheiße. Äh - Suuuuuuper. Stopp!" Und Alma blieb angespannt stehen. Ich wollte die Leine straffen und mich ranhangeln, das Reh rennt los, über unseren Weg und die Leine reißt einfach in der Mitte durch. Nicht am Karabiner, einfach in der Mitte. Dadurch, dass der Impuls vom Reh gleichzeitig mit dem nachlassenden Zug auf der Leine durch den Abriss kam, war das wie ein Ejectknopf und Alma hetzte hinterher, den steilen Berg rauf, kein Kommando mehr annehmend. Ich hab sie noch bellen gehört - das hab ich so noch nie von ihr gehört - und nach weniger als zwei Minuten war sie wieder da.
Sie hat das Reh nicht erwischt und auch nicht lang verfolgt.
Aber in solchen Momenten wünsch ich mir, dass sie mal einen ordentlichen Schreckreiz kriegt.
Ehrlich, würde die ein Mal dabei in einen Stromzaun knallen oder ein Eimer Wasser würde sich über ihr entleeren, ich weiß, dann wär das Thema durch. Blöde Sachen merkt sie sich ganz nachhaltig.
Ich will ein dressiertes Reh, das auf Kommando vor uns über den Weg hüpft und einen Eimer Wasser, damit dieser blöde Abbruch auch in solchen Situationen einfach sitzt, verdammte Kacke.
Diese Geschichte hat mich sehr an die "Grauen im Naturidyll"-Kurzgeschichten von einem urugayischen Autor erinnert, die ich für spanisch ne Zeitlang lesen musste. Nach der zweiten oder dritten hab ich zwischendrin schon misstrauisch gefragt "am Ende sind doch eh wieder alle tot, oder?!?"
Aber meinst du wirklich dass sie das auch im Hetzen so beeindrucken würde? Cheese hat ja die Modi "du hast mich böse angeschaut, ich überlege jetzt den Rest des Abends gequält meidend ob du mich zur Adoption frei gibst" und "Ich jage, es gibts nichts was du tun könntest was mich deine Existenz wahrnehmen ließe und die Welt könnte ohnehin auch gerade neben mir untergehen".
Stress ist ja nicht pathologisch per Se, sondern etwas ganz normales, lebenswichtiges. Also ja, Jagen ist was die Neurotransmitterausschüttung angeht Stress. Ob das schädlich ist, ab wann und in welchem Masse und Umfang ist die andere Frage. Und nur individuell zu beantworten. Auch wie lange ein Lebewesen hat um die Neurotransmitter abzubauen ist sehr individuell und genetisch schon festgelegt - wird aber auch durch Erfahrung, Umwelt usw beeinflusst.
Hm, das müsstest du jetzt schon etwas näher erörtern. Wie definierst du stress? Was genau wird ausgeschüttet und mit welchem effekt auf den körper?
Wir haben aber gerade auf jeden Fall von stress als zu vermeidendem Faktor gesprochen (von dem man sich drei Tage erholwn muss).
Ansonsten bin ich da voll dabei, wenn ich meinem Hund nen Schuss Dopamin gönnen will lass ich ihn auf jeden Fall hetzen.
Ich finde den Gedanken auch echt komisch dass ihn das stressen würde.
Daß das Streß ist, merkst Du spätestens, wenn Du nen Jagdhund an der Leine hast, der im Laufe des Spaziergangs in wildreichem Gebiet immer höher dreht, bis zu dem Punkt, wo er dann nicht mehr ansprechbar ist.
Und die Tage hinterher, wo er dann bei jedem Rascheln im Gebüsch ins Jagen umswitcht, reinhüpft, ständig Spuren verfolgt etc., bis halt Tage später das Adrenalin wieder abgebaut ist (aber natürlich auch nur, wenn er in der Zeit eben NICHT mehr gejagt hat oder andren Streß empfunden hat).
Beim Jagen wird Adrenalin ausgeschüttet, was den Streßkreislauf anlaufen läßt.
wie gesagt, warum sollte ihn das denn stressen? Natürlich ist mein jagdhund im jagdmoment nicht ansprechbar, darauf wurde er nicht gezüchtet. Und ohne mich hätte der sich jeden tag was neues gefangen und danach ne runde gepennt, ohne durch einen stresskreislauf im burn out zu landen. Das ist irgendwie ne ganz komische pathologisierung von einem mega natürlichen Vorgang.
Ich frag mich wirklich woher dieser Stress Gedanke kommt. Ist ein Jagdhund mit Jäger auch im Stress? Oder nur der Jagdhund alleine? Also natürlich ergibt sich stress dadurch dass der mensch das jagen unterbinden will, aber das Jagen an sich…? Das will mir echt nicht einleuchten. Klar wenn das jetzt acht stunden lang geht… aber wenn der Hund da nicht abschalten kann zwischendrin liegt das eher an anderen Sachen als am Jagdmodus. Mein Vollblutjäger chillt auf langen Wanderungen von sich aus auch im Wald, das hab ich ihm jetzt nicht künstlich beigebracht. Und Jäger (und Sammler) haben zwar tatsächlich ein im Durchschnitt sehr gechilltes Leben, aber so ein Stündchen am Tag können die schon im Jagdmodus sein ohne “gestresst” zu sein.
Also deutsche hunde leben länger als alle anderen?
Schweizer
Die Studie stammt aus der CH.
Obwohl ich kaum glaube das ein CH Goldie gesünder ist als ein D Goldie.
Haha okay, den schweizer Hunden trau ich das zu, aber ich glaube das hätte sich dann in der Studie anders gezeigt.
Wollteufel davon geh ich jetzt mal auch aus, aber das ist dann hier schon etwas gewagt formuliert. Würd mich aber auch einfach interessieren obs Vorerkrankungen, regionale Krankheiten, Trauma, frühe schlechte Versorgung oder anderes ist. Aber das wird die Studie jetzt wahrscheinlich nicht hergeben
Alles anzeigenUnd auch noch mal erwähnenswert:
Zitat
Der Anteil verstorbener Hunde sollte bei gleicher Verteilung pro Monat 8,3 % der Jahressterblichkeit betragen. Deutlich höhere Sterberaten wurden mit 10,2 % und 9,7 % für die Monate Januar bzw. Dezember festgestellt, insbesondere im Jahr 2016 mit 13,7 % bzw. 11,1 % und im Jahr 2017 mit 9,4 % bzw. 10,0 % (Tabelle 3). In den Sommermonaten Juni, Juli und August lagen die Sterberaten der brachyzephalen im Vergleich zu den meso- oder dolichozephalen Hunden mehrheitlich über dem Durchschnittswert von 8,3 %. Zitat
Die Variabilität von Hunden ist unter den Säugetieren einzigartig, nicht nur hinsichtlich ihrer Körpergrösse, Körpergestalt und ihrem Verhalten, sondern auch hinsichtlich ihrer Lebenserwartung.7 Unter den 50 häufigsten Hunderassen, die in unserer Studie erfasst wurden, wurde der West Highland White Terrier im Mittel mit 13,8 Jahren am ältesten. Die niedrigste Lebenserwartung hatte mit 7,7 Jahren ein ebenfalls kleinrassiger, aber brachyzephaler Hund, die Französische Bulldogge. Zitat
Auch unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren wie Körpergrösse, Herkunftsland und Höhenlage des gemeldeten Wohnorts zum Zeitpunkt des Todes wiesen die brachyzephalen Hunde in der jeweiligen Kategorie stets das geringste erreichte durchschnittliche Lebensalter auf. So ist die Lebenserwartung in jeder Gewichtskategorie bei brachyzephaler Kopfform um zwei Jahre reduziert, lediglich bei Riesenrassen wird die Lebenserwartung durch die Kopfform nur um ein dreiviertel Lebensjahr verkürzt. Zitat
Die Lebenserwartung von Hunden wurde massgeblich von den rassespezifischen Faktoren Gewichtskategorie und Kopfform sowie von ihrer Herkunft bestimmt. Kleine Hunde, Hunde mit mesozephaler Kopfform und Hunde Schweizer Herkunft lebten am längsten, brachyzephale Hunde,
Riesenrassen und Hunde ausländischer Herkunft am kürzesten. Brachyzephale Hunde hatten auch unter Berücksichtigung der weiteren Einflussfaktoren Körpergrösse, Herkunftsland und Höhenlage des gemeldeten Wohnorts zum Zeitpunkt des Todes in der jeweiligen Kategorie stets die geringste Lebenserwartung. Erschreckend war ihre erhöhte Frühsterblichkeit, die auch bei Hunden ausländischer
Herkunft beobachtet wurde. Ihre Hitzeintoleranz widerspiegelte sich zudem in ihrer höheren Todesrate in den warmen Sommermonaten.Quelle: https://sat.gstsvs.ch/fileadmin/data…5_249_Reich.pdf
hm darum gings grad nicht, aber ich bin über die “hunde ausländischer herkunft” gestolpert. Also deutsche hunde leben länger als alle anderen? Oder ist es der transport moment? Irgendwie geh ich davon aus dass der österreichische goldie welpe in deutschland statistisch gesehen nicht früher stirbt. Wahrscheinlich sind Hunde aus den europäischen Strassenhunde hotspots mit ebenfalls Strassenhund-Hintergrund gemeint, oder?
Würde mich aber interessieren was da die hohe Sterblichkeit verursacht
Alles anzeigenIch habe z.B. echt Schwierigkeiten mit Alternativverhalten.
Wie viele hier mag ich ihr Jagdverhalten nicht verbieten. Also klar gibt es Regeln wie den Weg nicht verlassen, zurückkommen etc.
Ist sie einmal im Hetzen, sind die Regeln vergessen und die lässt sich nur räumlich stoppen. Und leider geht sie teils in Sekundenschnelle ins Hetzen über.
Wir arbeiten ja auch viel am Beobachten, entspannen, umorientieren und ich habe auch das Gefühl, dass es besser wird.
Aber letztlich habe ich auch immer das Gefühl, die Belohnung ist einfach nicht gut genug.
Meine Hündin hat mit Spielzeug nichts am Hut. Für zwischendurch habe ich jetzt eine Reizangel mit Hasenfell, das findet sie zwar cool, aber wenn da irgendwo was Echtes ist, ist auch das egal.
Futter ist meist auch uninteressant, ganz egal ob ich es ihr so gebe, werfe oder suchen lasse.
Bei uns ist das Verhalten wohl ein Zwischending. Rassebedingt rennt sie gerne und körperliche Auslastung ist schwierig.
Deshalb nutzt sie das sicher auch als Ventil.
Wir fahren zur Hundewiese einmal die Woche, sie darf so mal an geeigneten Stellen rennen oder mit der Reizangel spielen. Körperlich an ihre Grenzen kommt sie damit aber nicht annähernd.
Sie zeigt Jagdverhalten aber auch direkt nach Besuchen auf Hundewiesen oder langen Wanderungen, deshalb denke ich, dass es eine Mischung aus beidem ist.
Ich wollte mal Radfahren, mir schien aber, dass sie daran keinen Spaß hatte, weil sie da eben die Umweltreize nicht so wahrnehmen konnte wie sie das gerne hätte (also schnüffeln, beobachten).
Zughundesport haben wir ausprobiert, ziehen mag sie auch nicht.
Das macht die Komponente körperliche Auslastung nicht gerade einfach.
Ja das geht mir mit Cheese ganz genau so. Cheese reagiert überhaupt nicht auf Objekte. Weder würde er denen hinterher, noch die in den Mund nehmen, selbst in grösster Langeweile nicht. Futter nimmt er ohne grosse begeisterung an, Futter suchen tut er auch nicht. Joggen mag er auch aus den gleichen Gründen wie hope nicht, da kann ich ihn hinter mir her schleifen
26. Wieviel Kleingeld hast du?
Sind damit Münzen gemeint? Ich glaube gerade gar keine