Beiträge von TierfreundLuna

    Zitat

    Ich bin von 07:00-16:30 Uhr aus dem Haus. Vorher geht es mind. 45 Min. raus. Dann ist sie die Zeit über alleine. Ich hatte es mal versucht mittags nach Hause zu fahren und sie raus zu lassen, aber sie hat nie dringend pieseln müssen und war immer total traurig wenn ich wieder weg bin. Also habe ich es sein lassen und sie ist völlig entspannt und pennt. Wenn ich zu Hause bin geht es sofort mit dem Hund raus. Mind. 1 Stunde offline mit Unterordnung und Spiel. Zusätzlich machen wir noch Fährte und Agility.

    Soweit ist das alles ok. Sie kommt zu Aktivitäten dann einfach mit. Sprich treffe ich mich noch auf nen Kaffee in der Stadt geht es erst nach Hause und mit Hund in die Stadt. Schwierig wird es nur, wenn sie mal nicht mit kann. Selten kommt es vor, dass sie dann nach dem großen Spaziergang nochmal 2-3 Stunden alleine ist. Finde ich nicht toll, aber es ist so. Und wie gesagt, nur gaaanz selten.

    Ich will meinen Hund absolut nicht missen. Für mich ist es die totale Entspannung nach der Arbeit mit ihr über die Felder zu laufen. Aufraffen muss ich mich da auch nicht, es ist toll. ABER trotzdem ist es manchmal nicht einfach. Man kann nicht mal eben nach der Arbeit noch was trinken gehen, Freunde besuchen oder einfach shoppen gehen. Eigentlich kann man nach der Arbeit gar nichts mehr ohne Hund machen. Kino etc. fällt bei mir unter der Woche absolut flach. Spontanes Treffen am See oftmals auch, da Hunde nicht überall erlaubt sind. Dem muss man sich auch einfach mal bewusst sein...


    So ähnlich ist es bei mir auch.
    Ich habe Milow mit 10 Wochen (März 2010) noch während meiner Abizeit (kurz vor den Osterferien) geholt. Geplant war, dass ein Hund kommt, das wann war dann ein Zufall.
    In der Zeit hatte ich ich max 2 Std am Stück und die Lehrer waren so lieb (bis auf einen) und haben erlaubt, dass Milow in der Tasche oder aufm Schoss schläft (die Schulleitung hab ich nicht gefragt, hat aber auch keiner gemecktert).
    Ich habe von Anfang an das Alleinsein geübt sodass er innerhalb von 2 Wochen 3Std. alleine bleiben konnte. Das muss aber nicht bei jedem Hund so sein.
    Das habe ich dann langsam auf 5-6 Std. gesteigert.
    Wie dann im Sept. 2010 mein Studium begonnen hat, habe ich im Vorfeld zwei Gassigeherinnen gefunden, die Milow tagsüber betreuen. Das hat gut geklappt, war 2Mal die woche nötig. Die andern 3 Tage hat die Mutter meines Ex auf den Hund aufgepasst (hab bei ihm und seinen Eltern gewohnt).
    Dann haben wir uns getrennt, ich bin kurzfristig zu meiner Mutter gezogen, hab mir die Miete gespart, und dafür 15 Euro pro Tag für die Hundetagesbetreuung in der Gruppe bezahlt. Gefiel Milow aber nicht wirklich.
    Dann habe ich meine jetzige Wohnung gefunden, was mit einem gut erzogenen Hund sehr schwer ist.

    Auch hier habe ich mir 3 Sitter organisiert, die mittags ne Stunde +- mit Milow rausgehen. Hat auch gut geklappt, bis die erste von heut auf morgen sagte, sie könnt nicht mehr. Dann habe ich zum Glück direkt Ersatz (=C)gefunden. Allerdings ist mit C irgendwas vorgefallen, es kam zu einer Beißerei wie Milow an der Leine war und ein fremder Hund ihn angegriffen hat, sodass Milow C nicht mehr an sich ran lässt sondern massiv anknurrt.
    D.h. C kann nun nicht mehr mit dem Hund gehen. Hundesitterin B ist selbst Studentin und hat nun auch keine Zeit mehr.

    Da ich Milow in der Zeit jetzt zwangsweise so lang alleine lassen musste von 7-15Uhr, im schlimmsten Fall bis 16Uhr. Und ich habe festgestellt, er kommt damit sehr gut klar, er kommt trotzdem verschlafen auf mich zu und ist entspannt, freut sich natürlich wenn ich nach Hause komme.
    Die ersten Male, wo ich ihn so lange alleine lassen musste, konnt ich gar nicht aufhören an den Hund zu denken und habe mir Vorwürfe gemacht.
    Allerdings weiß ich inzwischen, dass es dem Hund nicht wirklich was ausmacht. Klar freut er sich an den zwei Tagen, wo Gassigängerin A noch kommt und mit dem Hund geht (sie hat selber eine Hündin), aber es ist auch nicht schlimm, wenn er alleine ist.

    Natürlich gehe ich an den Tagen, wo er alleine ist morgens 20Min und direkt wenn ich nach Hause komme eine große Runde 1,5-2Std.

    Ich habe mir auch Gedanken wegen dem Lösen gemacht. Das ist zwar eine lange Zeitspanne, aber auch nicht länger als die min. 12 Std. die er am We nachts einhält. Unter der Woche muss er ja nachts viel kürzer einhalten (23-5Uhr). Von daher macht ich mir da inzwischen auch keine Sorgen mehr.

    Ich fühl mich nicht super dabei, aber ich bin der Meinung dass es dem Hund eher hilft einen strukturierten Tagesablauf zu haben, als dauernd wechselnde Gassigeher und dann zwischenzeitlich ohne auf einmal so lang alleine bleiben muss. Ich glaube, dass Milow besser damit zurecht kommt, wenns so ist, wie es jetzt ist.

    Da ich teils im Schichtdienst arbeite, bleibt Milow über Nacht sogar 20-7Uhr allein (die Zeitspanne, die ich am We eben sonst schlafe). Auch das geht. Ich geh vorher abends ganz normal Pippirunde und morgens nach dem Dienst eben ne große Runde, danach schlafen zu gehen ist dann zwar nich mehr so einfach, aber man muss eben dann Kompromisse eingehen, wenn man allein mit Hund da steht.

    Ich bin froh, dass ich mir Milow damals geholt habe. Zum Thema allgemein allein sein. Ich habe mit 14 (vor 7 Jahren!!!) ein Praktikum im Tierheim gemacht. Es gibt mehr wie einen Hund, der immernoch im Zwinger sitzt und nicht erst ins Tierheim kam, wie ich Praktikum gemacht habe, d.h. die sitzen seit 7 Jahren und mehr im Tierheim....
    Ich denke, dass ist eindeutig schlimmer für den Hund.
    Von daher denk ich gehts meinem Hund ganz gut. Klar, er wird nicht rund um die Uhr betüddelt, aber es ist ja auch nur ein Hund und demnächst (wenn ich meine Bachelorarbeit schreibe= 6 Wochen) wird hier ein Zweithund einziehen, damit er nicht ganz allein ist und wir zwei noch Gesellschaft bekommen :)

    Genau so mache ich das auch.
    Mein Ex fand das ekelhaft wegen der Haare, also hab ich dann immer das Bett abgestaubsaugt, aber Milows Haare findet man eh überall :roll:

    Mein jetztiger Freund hat selber Hunde und zum Glück nichts dagegen *zwinker*

    Also ist es bei mir so, ist mein Freund da und wir liegen zum Tv gucken aufm Bett darf der Hund auch mit.
    Wenn mein Freund dann auch hier übernachtet, schläft Hund im Hundebett.
    Bin ich allein schläft der Hund mit in meinem Bett.


    Aber alles nur auf Kommando.

    Für meinen Hund ist es super schön, wenn er "darf", und er guckt halt manchmal beleidigt, wenn er nicht da. Schaden tuts ihm aber nicht und verstehen tut er es sehr wohl. Er darf eben nur auf Kommando, ganz unabhängig davon, ob mein Freund nu da ist oder nicht.

    Das ganze würde nämlich ausarten, weil mein Freund auch noch zwei Hunde hat.
    Mit 3 Hunden aufm Bett kuscheln mit 2 Erwachsen geht noch, an schlafen ist da aber nicht zu denken *zwinker*

    Im Urlaub hat ich noch ne dt. Dogge und einen Jack Russel hier.
    Irgendwann hat ich dem kleinen dann mal erlaubt im Bett zu schlafen, morgens wie ich wach war, war dann auch die Dogge drin... ok und die nächsten Nächte hab ich mir mein Bett (mit meiner Erlaubnis) mit drei Hunden geteilt :)

    Geht also alles *zwinker* :lol:


    Und meine Meinung dazu, man muss gegenseitige Rücksicht nehmen und ggf. eben Kompromisse finden (Hund schläft im Bett, aber dafür wirds Bett sauber gehalten).

    Du kannst google mal betätigen. Bei Dalmatinern ist purinarme Ernährung ein Thema.

    Es gibt von Royahl Canin extra ein Futter, das auf die purinarme Ernährung abgestimmt ist, es enthält allerings 0% Fleisch :/ , was für einen Fleischfresser jetzt nicht wirklich toll ist.

    Wenn sie unbedingt purinarm ernährt werden muss dann würde ich dieses Futter in betracht ziehen, wenn man keine Zeit zum Barfen hat.


    Aber ich würde es erstmal mit ganz normalem Futter probieren oder eben barfen (siehe Link, der oben gepostet wurde).

    Mit dem Link bzw. dem Hinweis Boxermischlinge hier in der Suche inzugeben, wollte der/diejenige glaub ich nur sagen, dass dein Hund nach einem Staff aussieht.

    Wegen dem Nichthören und nur beachten, wenn er Blickkontakt hat, habt ihr schonmal Taubheit in Betracht gezogen?

    Meine Tipps:

    - sucht euch einen kompetenten Trainer, der eine Welpengruppe anbietet und Erfahrung mit Angsthunden hat.
    Der Hund ist jetzt in einer Phase, in der er für sein späteres Leben geprägt.
    Wenn er jetzt nicht lernt mit andern Hunden zu kommunizieren, lernt er es nie!

    - versucht erstmal eine Bindung zum Welpen zu bekommen.
    Wenn er nur wegrennt, lasst ihn an der langen Leine. Ist ja viel zu gefährlich wenn er schon unter Autos rennt.
    Also lasst ihn lieber an einer Schleppleine.

    Macht nicht so viel mit ihm, wenn er Angst vor Kindern hat, dann gebt ihm Schutz, indem ihr euch zu ihm runterhockt, in zwischen die Beine lasst und alles was ihm Angst macht (andere Hunde, Kinder etc.) wegdrängt/wegschickt.
    Wichtig bei dieser Übung, dass du den Hund nicht streichelst, weil du sonst sein Angstverhalten bestärkst.
    Sollte der Hund nun anfangen zu Pöbeln, zu bellen, zu knurren oder ähnliches, stehst du sofort (!) auf und gehst. Damit zeigst du dem Hund, dass du dieses Verhalten nicht erwünscht.

    Weiterhin muss er lernen sich von andern Hunden beschnüffeln zu lassen, ohne dabei wegzurennen.
    Dafür brauchst du einen souveränen Hund (am besten auch eine kompetente Hundeschule/trainer dafür aufsuchen), der deinem kleinen Hund dire Hunderegeln beibringt.
    Der Kleine muss sich beschnuppern lassen, das kann beim ersten mal von dem andern Hund sehr ausführlich gemacht werden und bedrängend aussehen, ist für deinen aber sehr wichtig, dass er lernt ruhig zu bleiben und nicht wegzurennen.
    Wenn du kein eingezäuntes Grundstück hast, dann lass ihn dabei an der Leine, mach das aber wirklich nur mit einem absolut gut sozialisierten Hund (das kann auch ein Welpe sein).


    Zur Beurteilung, ob der Hund zu dünn ist, wäre ein Foto von der Seite und eins von oben, wenn der Hund steht ganz gut.
    http://www.royal-canin.de/uploads/pics/tabelle_2_03.jpg hier auf dem Bild kann man das ganz gut erkennen.

    Ich habe auch schon mehrere Erfahrungen gemacht.

    Grundsätzlich darf Milow mit, ich habe ihn von Welpen an dran gewöhnt, Decke, Knochen, Napf mit Wasser mitgenommen und der Hund ist happy :)
    Wenn ich geplant ins Restaurant gehe, nehme ich meistens immernoch Decke (manchmal auch Napf und Wasser mit) und dann hat er da seine Ruhe.
    Kam aber auch schon vor, dass ihm auf den Schwanz oder Pfote getreten wurde, daher achte ich darauf, dass er nicht im Weg liegt.

    Grundvoraussetzung ist für mich immer, dass der Hund sich benehmen kann, aber leider meinen das ja nicht alle Leute.

    Freilaufen im Restaurant geht finde ich gar nicht.

    Ich habe allerdings auch schon die Erfahrung gemacht, dass der restauranteigene Hund, Neufundländer oder sowas großes teddyähnliches frei rumlief und sich bei jedem Gast Streicheleinheiten holte...
    Fand ich als Hundehalter schon nich so angenehm. Wenn ich in Ruhe essen will und dann kommt das so ein Hundi an.
    Ich will nicht wissen, wie das für Leute ist, die Hunde nicht mögen oder sogar Angst davor haben.


    Man sollte halt grundsätzlich Rücksicht auf alle andern nehmen.
    D.h. ich gehe auch nur mit einem sauberen Hund, der sich benehmen kann in eine Restaurant.


    In Holland im Strandcafe habe ich auch eine nette Erfahrung gemacht, an jedem Tisch mindestens ein Hund, so 6 Hunde bestimmt, alles ruhig. Bis so eine Familie mit Bordercollie (hyperaktiv bis zum geht nicht mehr) die Terasse laut kläffend betritt und in absoluter Hütehaltung.... dann hat jeder Hund kurz seinen Kommentar dazu gegeben, dann waren alle bis auf diesen wieder ruhig.... das fand ich auch einfach nur nervig, auch wenns "nur" ein Strandcafe war.

    Auch mit mehreren Hunden im Restaurant gabs bei Hundewanderung bisher keine Probleme.


    Allerdings bin ich persönlich da der Meinung, wenn da kein Platz ist, dann gehts eben nicht.
    Ein Grund, warum mein Zweithund, der irgendwann mal kommt ein kleiner Hund wird.

    Ich dachte Dalmatiner würden nichts zerstörern :???: (ich hab da mal von meinem auf andere geschlossen :) )

    Das war wohl verkehrt ;)

    Milow hat in seiner Welpenzeit nur meinen Impfpass, eine Fusselbürste und ein paar Spielzeuge geschreddert.
    Und auf Schuhcreme rumgekaut ;)

    Aber sonst ist er von Anfang an gut alleine geblieben.

    Ok und die Lederleine, die ich ihm auf der Fahrt zur Hundeschule angelassen habe, die hat ein paar neue Kreationen von Welpenzähnchen bekommen ;)

    Aber sonst war und ist mein Kleiner absolut pflegeleicht *grins*