Beiträge von Anne_Boleyn

    Irgendwelche Ideen, Lösungsvorschläge, Tipps, Erfahrungsberichte etc. ? Ich bin für alles dankbar. Ich will doch einfach nur, dass es ihr gut geht

    1. Idee: die Schilddrüsenunterfunktion ist ein Symptom bzw. Nebenprodukt einer anderen Erkrankung

    2. Idee: das T4 ist ja extrem anfällig für allerlei Dinge, wenns im Körper nicht stimmt, sprich die Schwankungen haben ne gesundheitliche Ursache

    3. Idee: Futter hat nicht immer die gleiche Zusammenstellung und beeinflusst daher den T4 (wie z.B. bei ner monatlichen Barf-Lieferung, so dass es in einem Monat passt und in dem anderen nicht)

    Danke für deinen Input.

    Anfang des Jahres hatten wir auf Mittelmeerkrankheiten/Zeckenkrakheiten testen lassen und sie war positiv auf Rickettsia conorii, was aber behandelt wurde. Da gab es damals auch ein paar Verschiebungen im Blutbild, die sich nach der Behandlung normalisiert haben. Ansonsten sind die Blutwerte in Ordnung.

    Futter bekommt sie Köbers Light und vegetarisches Trockenfutter als Leckerli. Vom Köbers kann ich aber nicht weg, weil ich nur damit genug Flüssigkeit in sie bekomme und normales Nassfutter nicht vertragen wird.

    Was könnte ich gesundheitlich checken lassen?

    Gibt es hier jemanden, bei dessen Hund der T4 sehr stark schwankt?

    Wir sind jetzt seit einem Jahr dran das ganze einzustellen.

    Mit zu hohem T4 ist Emma unruhig, zeigt noch stärkeres Jagdverhalten, ist beim Gassi völlig im Außenfokus und kann keine Sekunde still stehen ertragen.

    Mit zu niedrigem T4 macht sie beim Gassi schlapp, braucht ständig Pausen, legt sich einfach unterwegs hin und will nicht weiter und schafft es nicht mehr aufs Bett zu springen.

    Vor kurzem hatten wir mit 250 Wethyrox morgens und 200 abends den für Emma perfekten T4 von 4 bis 4,5. Ging wochenlang super, dann wieder sie plötzlich unruhig und beim Gassi war sie nur noch auf der Suche nach Jagdobjekten und kaum noch ansprechbar. T4 war auf 6,0.

    Also auf 200 morgens und 200 abends runter. Erst alles super und jetzt ist sie schlapp, legt sich beim Gassi hin und will einerseits raus, aber dann nicht laufen. Also wieder zu niedrig.

    Und so geht das seit einem Jahr.

    Wir hatten es auch schon, dass t4 viel zu niedrig war, wir leicht hochdosiert haben, sie in die Überfunktion kam und wir auf die Ursprungsdosis zurück sind und sie damit wochenlang den perfekten T4 hatten, obwohl er vorher mit der selben Dosis bei 2,5 lag.

    Und so geht es ständig. Der T4 schwankt von 2,5 bis 6,9 teils mit der selben Dosis. Mal reicht 450 Tagesdosis kaum aus, mal ist 400 viel zu viel oder viel zu wenig und drei Wochen später ist 400 perfekt.

    Ich bin echt frustriert, weil ich ja sehe wie stark sie auf die Veränderungen reagiert. Theoretisch müsste ich sie alle 2 Wochen zum Tierarzt schleppen und die Werte checken.

    Irgendwelche Ideen, Lösungsvorschläge, Tipps, Erfahrungsberichte etc. ? Ich bin für alles dankbar. Ich will doch einfach nur, dass es ihr gut geht.

    PinguinEmmi Du bist nicht zufällig Privatpatient, oder? Falls doch, würde zur Aufnahme ein freundliches (oder unfreundliches) "Hallo" reichen.

    Kann ich so nicht bestätigen. Nach meinem Umzug war ich 3 Jahre ohne Hausarzt, weil ich niemanden im Umkreis von 20 km gefunden habe, der mich aufnimmt, obwohl ich Privatpatientin bin. Ich hab letztlich nur einen Hausarzt weil eine neue Praxis eröffnet hat und vorab über Facebook veröffentlicht hat, dass man sich vorab melden kann um aufgenommen zu werden.

    Zu meiner Gynäkologin fahre ich 40 Minuten, weil ich hier keine gefunden habe.

    Mein Hautarzt ist Privatarzt und nur deswegen bekommt man dort einen Termin.

    Mal eine Frage an die die das dauerhaft füttern und deutlich unter den angegebenen Mengen bleiben: ist das dann noch Bedarfsdeckend? Ich meine das ich das mal durchgerechnet habe bis etwa zur Hälfte. Ging gerade noch so, drunter wurde kritisch. Ist aber auch schon ewig her. Meine vertragen es leider nicht mehr, war für uns sonst das ideale Futter da immer viel im Napf war.

    Ich hatte das für Bodo nie durchgerechnet.

    Wir hatten die Wahl zwischen: "Frisst etwas Gesundes und kotzt sich jeden Tag die Seele aus dem Leib, bis zum Magen-Ulcus" oder "frisst Köbers in zu geringer Menge, dafür geht es ihm gut".

    Da er kaum ein Futter langfristig vertragen hatte und Magen immer das Thema war, war ich einfach froh, dass wir überhaupt etwas gefunden hatten. Fürs Gewissen hat er hin und wieder noch eine Vitamin-Mineralstoff-Mischung dazu bekommen. Trotz seiner schweren Erkrankung war das letzte Blutbild wie von einem jungen Hund. Anhand des Blutbildes hätte niemand den Krebs im Endstadium vermutet.

    Daher denke ich, dass es - auch in geringer Menge - für ihn gepasst hat.

    Ist hier ähnlich. Ich hab die Wahl zwischen vielleicht nicht hundertprozentig bedarfsdeckend (deswegen gibt's als Leckerli 50 Gramm vegetarisches Trockenfutter) oder zu wenig Flüssigkeit und schlechte Nierenwerte.

    Ich mische morgens und abends 100 Gramm Light mit 450ml Wasser an, so sind schon mal 900ml Flüssigkeit im Hund. Mit Barf kann ich nicht so viel Wasser untermischen um auf den Wert zu kommen, weil sie es dann nicht mehr frisst. Und es ist eine der wenigen Fertigfutter die vertragen werden.