Beiträge von Anne_Boleyn

    Ich hab auch schon einige Hundeschulen und Trainer durch.

    Hundeschule 1: wenn Hund nicht sitz macht und man nur leicht mit der Hand den Popo berührt, auch ohne den Hund runterzudrücken, gibt's eine Verwarnung und beim nächsten Mal fliegt man vom Platz, weil zu grob.

    Hundetrainer 1: ließ mich nur auf der Leine stehen und ich sollte warten bis Hund ruhig ist. Nach anderthalb Stunden hat er abgebrochen, weil Emma durchgehend gejammert und gekläfft hat. Sollten wir Zuhause weiter üben, aber brachte keinen Erfolg. Auch weitere Trainingsstunden dort nicht.

    Hundetrainerin 2: wenn Emma aus Frist beim Warten kläfft, sollte ich zwei Schritte auf sie zugehen, dann würde sie ruhig sein. Emma ist zurückgewichen, aber hat weiter gekläfft. Sollte energischer auf sie zugehen und sie zurückdrängen...Ergebnis das gleiche.

    Hundetrainerin 3: bei Wild- und Katzensichtung sollte ich sie blocken. Ergebnis war, dass Emma mir im Bein hing. Wäre normal so, soll trotzdem weiter so machen. Hab ich drauf verzichtet.

    Hundetrainerin 4: Reizangeltraining als einzige Lösung. Haben wir aber vorher alleine schon gemacht. Funktioniert problemlos. Trainerin vorgeführt, sie war ratlos was man sonst noch machen könnte.

    Hundeschule 2: Ruhetraining: 10 Hunde und Menschteams sitzen eine Stunde im Park und machen gar nichts. Auf meinen Einwand, dass das wahrscheinlich bei ihr nichts bringt, kam nur "alle Hunde sind nach 10 Minuten ruhig". Tja, ein Hund war auch nach einer Stunde nicht ruhig.

    Ich finde es super schwer gerade als Anfänger den richtigen Trainer zu finden. Und wir sind auch in einem Verein unerwünscht, weil zu laut und ablenkend.

    Ich erkenne da in vielen Punkten Emma wieder. Gefühlt hat sie null Frustrationstoleranz und es wird auch mit üben nicht besser. Und bei Frust ist sie laut...sehr laut.

    Auch hier die Frage: mal ein großes Schilddrüsenprofil gemacht? Ich will gar nicht alles auf die Schilddrüse schieben, nicht falsch verstehen. Aber ich kenne mittlerweile so viele Hunde die genau diese Probleme hatten und bei denen die Schilddrüse schlussendlich das Hauptproblem waren. Die Haus-TÄe haben das oft nicht erkannt.

    Wir lassen gerade die Schilddrüse checken, wegen anderer Auffälligkeiten. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt.

    Wegen seiner Lautstärke isses halt echt nicht einfach das zu akzeptieren. Viel Druck vertragen meine beide nicht, da muss ich sehr aufpassen, wenn ich nicht gut drauf bin.

    Fühle ich total. Gerade wenn Emma laut wird, stresst mich das. Es ist mir mega peinlich und je mehr ich dann versuche es abzustellen umso lauter wird sie. Mir wird es noch unangenehmer und je mehr ich gestresst bin, umso schlimmer wird es auch bei ihr.

    Emma hat auch wenig wtp. Also den suche ich eigentlich noch komplett.

    Finde es interessant, weil Emma und Lucifer ja verwandt sind.

    Ich kann mir aber auch Vorstellen, dass sich der Stoffwechsel verändert und wir hier und da, dass Futter anpassen müssen. Sie hat sowieso eine Neigung, zum Speck ansetzen und da denk ich über Anteile durch Futterzellulose nach.

    Ja, Emma wird gebarft. Vor der Kastration hat sie mit 500 Gramm täglich perfekte 21 kg gewogen. Nach der Kastra hat sie trotz Futterreduktion zugenommen und ich habe die Futtermenge auf 400 Gramm reduziert und fülle auch mit Futterzellulose auf. Trotzdem nimmt sie nicht wirklich ab. Die Rippen sind schon gut versteckt 😅

    Wir waren gerade bei der Tierärztin.

    Sie hat des Herz lange abgehört. Es waren keine Herzgeräusche zu hören.

    Der Puls war wohl recht hoch. Aber Emma ist halt dort auch sehr aufgeregt und ich hoffe, es liegt daran. War auch sehr warm in der Praxis. Schleimhäute sehen gut aus.

    Es wurde Blut genommen und wir lassen ein Herzprofil machen und die Schilddrüsenwerte checken.

    Drückt bitte die Daumen🥺

    Meine Hündin wurde ja auch letztes Jahr kastriert. Sie hat auch etwas zugenommen, aber vor allem hat sie dieses Jahr sehr viel mehr Fell, habe schon über die doppelte Menge raus gebürstet als die Jahre davor. Sie schaut trotzdem noch aus als wäre das ihr Winterfell. Normalerweise schaut die im Sommer aus wie ein langhaar Chihuahua weil sie so doll abhaart, dieses Jahr nicht. Auf jeden Fall die Kehrseite der Kastration.
    Dadurch ist sie diesen Sommer auch etwas weniger agil, zwar nicht so wie deine Hündin, aber so das es mir auffällt. Die trägt halt so viel Wolle noch mit sich rum, das ist sie gar nicht gewohnt.

    Da haben wir eher das gegenteilige Problem. Sie verliert extrem viel Fell. So wenig Fell hatte sie noch nie. Sie verliert nicht nur Unterwolle sondern auch extrem viel Deckhaar. Gerade am Rücken und an den Flanken ist es sehr ausgedünnt.

    Aber sie ist ein bisschen moppelig geworden. Ich hab die Futtermenge deutlich reduziert und auch an den Fettgehalt gesenkt, aber sie nimmt einfach nicht ab. Die Speckschicht auf den Rippen bleibt.

    Kann natürlich von der Kastration kommen oder aber es liegt doch etwas anderes im Argen.