Beiträge von Tobie

    Jargo bekommt jetzt auch seit über zwei Jahren Apoquel und wird je nach Bedarf mit Spezialshampoo (antiseptisch) gewaschen. Gewaschen wird hier wenn ich merke, dass das Fell talgig/schuppig wird. Meist ist 2 - 3 mal im Jahr ausreichend. TrizChlor4. Davon gibt es auch Pads, mit denen man punktuell betroffene Hautstellen behandeln kann und bei denen man den Wirkstoff nicht auswaschen braucht. Habe ich dieses Jahr das erste Mal zusätzlich zum Waschen ausprobiert (auf Fang und um die Augen herum) und funktioniert auch sehr gut.

    Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr eine Wirkung vernommen habt?

    Sie meinte längstens 5 Tage. Ich bin aber doch etwas ungeduldig...Und wollte mal nen paar Erfahrungen von euch lesen.

    Hat bei uns innerhalb der ersten Woche angeschlagen und habe auch mit 10 Tagen (2 Stück pro Tag) angefangen. Anschließend haben wir auf einmal täglich eine Tablette reduziert und halten das nun seitdem auch. Es wurde allerdings in Aussicht gestellt, dass ich wahrscheinlich irgendwann langsam erhöhen muss. Noch ist aber alles ok.

    Nur Pferd ist ja doch langweilig . Obwohl wir einen tollen Laden hier um die Ecke haben.Mit viel Auswahl. Aber soooo viel Auswahl auch mit anderen Sorten .

    Mal son bischen verschiedenes Knabberkram wäre schön...

    Ich bin auch immer so, dass ich denke "Boah, immer das gleiche... ist doch öde", aber eigentlich ist es für den Hund ok und du wirst nach und nach rausfinden, was klappt und was nicht und kannst dann entsprechend das Leckerli-Repertoire erweitern. Hier gibt es seit der Diagnose Proteinallergie nur noch ein Hauptfutter (Trofu von RC). Der Hund liebt es trotzdem und frisst hervorragend, seitdem er keine Bauchschmerzen mehr vom Fressen bekommt. Ich habe durch Ausprobieren kleiner Mengen (höchstens mal 'ne Handvoll) rausgefunden, dass er Strauß und Büffel verträgt. Nun bekommt er zum Fährten schnittfeste Büffelwurst und abends als Knabberei getrocknetes Straußenfleisch. Und manchmal als Topping aufs Trockenfutter Strauß oder Büffel aus der Dose. Aber alles in Maßen. Gemüse wird auch mal übers Futter gegeben. Das war's an Abwechslung und es geht ihm sehr gut damit. Das Trofu nehme ich zurzeit auch als Belohnung für unterwegs mit und er schnappt es aus der Hand. Echt gut!

    Wir haben gar keine Tests gemacht, nur "Ausschlussverfahren" bei den Leckerlies. Ich habe von so vielen Stellen gehört (auch vom TA selbst) das Allergietests irreführend sein können. Aber wie gesagt, wäre der Leidensdruck höher, wäre ich da nicht so larifari mit.

    Bei uns war der Leidensdruck ja enorm, aber mein TA hat genau dasselbe gesagt. Er meinte, die Tests wären Zeit und Geldverschwendung und ich soll lieber gleich eine Ausschlussdiät starten. Hat bei uns auch sofort funktioniert. Ich hab ja als Basis direkt zum Hypoallergenic gegriffen und direkt von jetzt auf gleich umgestellt und dann, nach einiger Zeit, zusätzlich mal dies und das ausprobiert. Damit habe ich aber erst viele Wochen später angefangen und bei uns war der Erfolg mit anderen Proteinquellen eben auch sehr übersichtlich. Deswegen habe ich keine Experimente mehr mit dem Basisfutter gemacht und bin dabei geblieben (wir hatten aber vor der Diagnose auch schon diverse Futtersorten erfolglos ausprobiert).

    Nein in unserem elitären Sport wirst du ohne DSH/Malinois nicht glücklich.

    Ich glaube, elitär wollte niemand damit ausdrücken :no: Jedenfalls habe ich es nicht so verstanden. Was den mangelnden "Nachwuchs", egal welchen Alters, in den OGs angeht, gebe ich Dir völlig Recht. Außerdem kann niemand Gebrauchshund lernen, wenn er keinen Umgang damit hat.

    Es ist halt die Frage, wie ambitioniert man ist.

    Und bei jemandem, der gerade erst anfängt zu lernen (und mglw in einem Jahr mitbekommt, dass der Sport doch nicht das Wahre ist oder, dass ihm einmal wöchentlich Hupla reicht) find ich pers. die HZ (die immer noch ein ganzer Gebrauchshund ist) auch nicht verkehrt.

    Alles was jetzt kommt beziehe ich auf den Durchschnitt - nicht auf Ausnahmen/Minderheiten:

    Der Hochzuchtler ist nach wie vor ein Breitensportler und nicht der Spezialist was Sparten angeht, die besonders hohe Triebveranlagung erfordern. Sprich z.B. SD auf LG-Niveau.

    Wenn mal Pausentage eingelegt werden (in denen er auch beschäftigt werden will, aber eben nicht zwangsläufig mit Platzarbeit), ist der idR immer noch entspannter, als es bspw eine Triebgranate ist (Ausnahme die Sturm- und Drangzeit). Wer erfolgreich (!) auf OG-Ebene im Sport mitmischen will, kann das genauso mit der HZ. In der FH hält er auch mit der LL mit.

    Es wäre mein erster Hund

    Bis man aber gelernt hat den Hund zu erziehen, auszulasten und auszubilden (ich will auch sagen zu lesen) dauert es und nimmt viel Zeit in Anspruch. Ich habe kaum noch Zeit für anderes und weil ich auch ehrgeizig bin was den Sport angeht, verbringe ich die meiste Freizeit auf dem Hupla. Ich "bin Schäferhund" mein ganzes Leben lang, die Grundlagen sind also bekannt, dennoch rinnt mir die Zeit durch die Finger. Durch die investierte Zeit sind die Hunde absolut ausgeglichen und entspannt (na gut, die Hündin steht unter Starkstrom. Aber ohne den Sport würde sie abheben). Es gibt halt solche und solche Linien. Man muss unterschiedliche Ausbildungsmethoden kennenlernen um zu beurteilen, welche einem selbst und dem Hund am meisten liegt und den passenden Verein finden. Und daran sollte man Spaß haben, denn der Weg ist bei uns Hobbysportlern doch auch das Ziel.

    Und dann gibt es natürlich auch Fälle, in denen dir die hündische Gesundheit einen Strich durch deine Planung macht. Mir gerade passiert. Dann hockst du u.U. da und kannst IGP mit dem Hund in den Wind schießen.

    Ich für mich finde die Haltungsbedingungen allerdings nicht so ideal. Allerdings aus ganz praktischen Gründen: Erkrankungen wie Durchfall, Stubenreinheit generell lernen, Begegnungen mit anderen Hunden im Treppenhaus/Hausflur/Fahrstuhl, die Sauberkeit im Mehrfamilienhaus im Herbst/Winter etc.... (Aber das wären halt meine persönlichen Minuspunkte bei der Wahl größerer Rassen).

    OT Herdenschutz
    Häh? Dann hat der HSH aber keinen guten Job gemacht. Die sind in der Regel so laut, dass du noch Kilometer entfernt, wach wirst. Die machen nur nicht bei jedem Geräusch Alarm, sondern nur, wenn sie ein Gefährdungspotential sehen.

    Mein einziger Berührungspunkt, der aber einen absolut positiven und bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat: Hier oben gibt es einen Schweinebetrieb, der die Tiere in der hellen Jahreszeit draußen auf riesigen Wiesen hält. Wirklich toll. Die Ferkeln laufen da munter mit rum und es sind Hütten überall verteilt aufgestellt. Ich bin mal ausgestiegen und am Zaun lang gegangen um mir das genauer anzuschauen. Gehe also am Zaun entlang und mit einem Mal steht ein großer Hund vor mir. Völlig emotionslauf, nicht aggressiv - nicht fröhlich, einfach nur abwartend und beobachtend (ich sag jetzt mal nicht wachend). Ich hab mich erschrocken, weil ich ihn gar nicht mitbekommen habe. Hinterher auf dem Weg zum Auto sehe ich, dass da noch 4 - 5 weitere auf der Wiese lagen. Ich fand es beeindruckend, eben weil kein Alarm war. Der war total cool. Dachte auch, das muss so sein, schon um die zu schützenden Tiere nicht zu beunruhigen. Wenn das so nicht sein soll - sorry - ich hab es als genial empfunden. Was passiert wäre, wäre ich auf die Wiese gegangen stell ich mir lieber nicht vor. Das nur zur Erklärung für den kurzen überspitzten Einwurf meinerseits. Wollte Dir damit nicht auf die Füße treten.

    Keine Ahnung was hier passiert, wenn sich Nachts einer am Haus zu schaffen macht. Ist zum Glück noch nicht vorgekommen.

    Wollte damit sagen, dass der Hund trotzdem wach sein kann auch ohne dass er bellt.

    Und wenn er keine Ausbildung hat, in der er trieblich - im Hinblick auf bewachen - noch gepusht wurde, wurde ihm vermutlich eher beigebracht ruhig zu sein. :ka:

    Bei bestimmt 95% der Deutschen Schäferhunde darf man davon ausgehen, dass sie diesen Job gerne und gut machen.

    Aber Wachen heißt doch nicht gleichzeitig auch Kläffen (Kläffen ist auch keine Rasseeigenschaft). Ich denk da zB mal an die Herdenschützer. Die kriegst du ja auch erst mit, wenn es zu spät ist die weiße Fahne zu hissen 😅

    Oder hier vor der eigenen Haustür gekehrt: Mein Rüde macht im Herbst die IGP 3 - über zu wenig Trieb kann ich also nicht klagen. Trotzdem darf jeder das Grundstück betreten oder dran vorbei gehen, ohne dass er anfängt zu bellen. Er bekommt das aber sehr wohl mit und beobachtet fremde Leute bei uns auch ganz genau. Und würde ich das nicht handeln, würde er schon auch für Ordnung sorgen. Er ist halt souverän und spart sich das Gepöbel (was ich auch sehr begrüße). Will damit sagen - nur weil dein Hund nicht bellt, heißt das nicht, dass er nicht wach ist.

    Noch einmal: Ich würde da wirklich mal schauen ob Du nicht doch mal nach Hilfe fragst und selbst was dazu beiträgst, dass er es lernt. Also im Sinne von "Ärmel hoch krempeln und aus dem Knick kommen". Gibt auch OGs , die bspw Nachtübungen machen damit der Hund aufmerksamer wird.

    Und filmen auf dem eigenen Grundstück, bzw Auffahrt bis Straße, darf man. Muss man nur aufpassen, dass die Nachbarn nicht mit drauf sind. Die örtliche Gegebenheit kennst Du aber natürlich besser.

    Dann ist er nicht ausgebildet (was ja auch ok ist) und hat mglw gelernt genau das, was Du gerne hättest - das Anschlagen - zu unterlassen. Die wenigsten Menschen wollen einen Kläffer im Haus.

    Kommt dazu, dass er vielleicht ohnehin nicht dazu neigt (wie whyona schon geschrieben hat).

    Aber ich muss ihn auch nicht wegsperren bei Besuch, wie den vorherigen Hund.

    Das ist doch wunderbar.

    Wenn Dir das Anschlagen so wichtig ist und Du den Hund so gerne hast, dass Du ihn behalten willst, würde ich mich mal an eine OG wenden und das Problem vortragen. Durch ein wenig Beschäftigung im Gebrauchshundesport wachen manche Hunde auch auf und werden wesentlich aufmerksamer. Allerdings brauchst Du dafür Unterstützung von eben denen, die Ahnung haben und Dich + Ares vernünftig unterstützen und anleiten können. Dazu muss man selbst natürlich erst einmal Lust und Zeit für Hundeplatz haben.

    Ansonsten gebe ich da Mehrhund Recht. Wenn's es nur um die Hauswand geht (ich sag es mal bewusst so überspitzt), dann würd ich auch 'ne Überwachungskamera mit Bewegungsmelder o.Ä. nehmen.

    Hallo :winken:

    er ist 4 Jahre alt. Ich wähle bewusst keine Welpen, habe ich noch nie, weil ich kein Interesse an Welpenerziehung habe. Ich mag fertige Hunde, zahle dafür auch gerne etwas mehr, wenn es sein muss.

    Was bedeutet das denn? Hat er irgendwelche Prüfungen abgelegt? Wo kommt er denn her?

    Und wie ist er sonst so drauf? Freundlich zu Fremden? Misstrauisch? Aktiv und wach oder eher ruhig?

    Bist Du mit ihm in irgendeiner Weise aktiv auf dem Platz?

    Jagdspiel zwischen unterschiedlich großen Hunden.

    Bei solchen Spielereien könnt ich stundenlang zuschauen. Der weisse Zausel wird irgendwie nicht richtig ernst genommen mit seinem halbherzigen Anspruch auf die Sandkiste. :rolling_on_the_floor_laughing:

    So siehts bei uns aus, wenn der Hundepool im Garten steht. Die kleine hockt drinnen und der Große weiß nicht recht wie er es am besten anstellt und tippelt wie eine Ballerina auf glühenden Kohlen drum herum.

    weiß ich ja, dass er im Stande ist zu lernen, aber er stellt sich so dumm an.

    Wenn man merkt, dass das aktuelle Programm nichts bringt, dann muss man ein anderes wählen.

    Ein Tier kann sich nicht dumm anstellen. Und wenn die Auffassungsgabe des Hundes sich nicht mit Deinen Erwartungen deckt, dann ist es deine Aufgabe Trainingsalternativen anzubieten. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt viele Wege Rückruf, Ablage, Leinenführigkeit etc aufzubauen. Vielleicht ist Dein Weg für den Hund auch einfach nicht der richtige? Denn anscheinend hat er bei den Vorbesitzern ja sehr wohl einiges Gelernt.

    Ich drück Euch die Daumen, dass Du ab August neuen Input erhältst und es vorwärts geht bei Euch.