Beiträge von Althirin

    Also die OP ist mittlerweile 8 Wochen her - dass es jetzt noch eine verspätete Reaktion auf die Narkose ist schließe ich ganz ehrlich eher aus. Er hat sich ja auch schon vor der OP so verhalten.


    Die Idee mit dem Sonderfutter werden wir auf jeden Fall mal ansprechen beim nächsten TA Besuch. Da wärs dann immerhin leichter ihm "genug" einzuflößen, wenn weniger schon alle Nährstoffe beinhaltet.


    Danke für die vielen Antworten und Tipps. Wir klären mal alles mit dem TA ab und hoffen, es ergibt sich was :)

    Futter stehen lassen klappt leider nicht bei uns - das haben wir schon öfter versucht und es läuft dann darauf hinaus, dass er einfach nichts isst confounded-dog-face

    Läufige Hündinnen - könnte durchaus sein, dass welche rumlaufen. Wir wohnen in der Stadt und in unserer Nachbarschaft sind dutzende Hunde & Hündinnen und Timon schleckt auch immer wieder ganz aufgeregt am Pipi an manchen Stellen. Sind jetzt gerade aber zu Besuch am Land und er hat 1 Mahlzeit hier gegessen und dann verweigert (hier wohnen weit und breit nur 3 Rüden soweit mir bekannt ist).


    Das mit den läufigen Hündinnen oder Pubertätsschüben haben wir uns auch schon gedacht - er ist ja grade mitten in der Pubertät und vielleicht liegts auch einfach "nur" an den Hormonen. Leider erholt er sich aber gerade von einer Femurkopfresektion und heilt suuuuuupeeeer langsam weil er so schlecht frisst und sich von Futter nicht motivieren lässt, die Phsyiotherapie-Übungen mitzumachen :schweig:

    Hat er vielleicht einfach keinen Hunger? Es gibt Hunde, die einfach wenig brauchen. Oder kriegt er vielleicht von irgendwoher zusätzliches Futter (Oma, Nachbarn am Zaun...)? Wartet er ggf. auf die Trainings-Leckerlies?

    Leckerlies verweigert er genauso und kann auch sonst nirgends Futter herbekommen oder sich hersuchen. Wir können ihn auch gar nicht mit Leckerlies trainieren (Training klappt nur, weil wohl ein Collie dabei ist und er uns gern hat und gefallen möchte).

    Beim Spaziergang kommts auch regelmäßig vor, dass er Leckerlies nimmt und dann versucht sie zu vergraben (wieder gleich wie beim Futter: am Vortag haben sie ihm noch geschmeckt und plötzlich nimmt er sie nur noch aus Höflichkeit und geht sie eingraben). :/

    Hallo alle!


    Aktuell verweigert er gerade wieder völlig und wir können uns nicht erklären warum. Kot ist normal, keine Bauchgeräusche, kein "Furzproblem" und aktiv und fröhlich ist er auch. Nur am Futter schnuffelt er, nimmt vielleicht mal was ins Maul und spuckt es dann wieder aus. Hat gestern nicht gefrühstückt und abendgegessen und heute auch noch nichts gegessen..

    IBD wurde noch nicht abgeklärt, rein von den Symptomen her passt es aber irgendwie nicht. Er hat ganz normalen Kot, er hat kein Bauchgurgeln, keinen Haarausfall, furzt nicht, kein Blut oder Schleim im Kot, er erbricht nicht und es kommt mir auch nicht so vor, als täte ihm sein Bauch weh, wenn ich ihn abtaste. Trotzdem verweigert er gerade wieder das Futter, das er am Tag zuvor noch beinahe hinuntergeschlungen hat.


    Langsam sind wir mit unserem Latein wirklich am Ende. Er wirkt nicht krank oder als hätte er Schmerzen aber verweigert Futter, dass 12 Stunden zuvor noch genüsslich vertilgt wurde..


    Wegen Allergien: er verträgt kein Getreide, Putenfleisch sollen wir nicht füttern und Rind minimal halten bzw auch vermeiden. Er bekommt aktuell TF aus Insektenprotein mit Kartoffel oder NF mit Pferd und Süßkartoffel (wir wechseln nicht täglich, keine Sorge, das sind nur die beiden Sorten die er gut verträgt und die wir zuhause haben).


    LG L & T mit Timon

    Ich muss sagen, unser Hund sortiert auch und pickt sich was raus... haben also sicher auch nicht alles richtig gemacht in der Erziehung. Die Frage ist, wie kriegen wir das wieder weg, sollte es an der Erziehung liegen, wenn die "friss oder stirb" Methode leider nicht funktioniert?

    Hallo alle!

    Danke für die vielen Antworten und den regen Austausch. Alleine zu wissen, dass wir mit einem völlig Futter-uninteressierten Hund nicht alleine sind ist auf jeden Fall beruhigend.


    Werden beim TA auf jeden Fall mal wegen IBD nachfragen und uns evtl in die Richtung mal ein bisschen mehr informieren. Er scheint auch öfter Bauchweh zu haben, könnte also schon sein (hoffentlich nicht aber hey, dann hätten wir wenigstens eine Antwort).

    Auch die Spritzen-Fütter-Methode behalten wir uns auf jeden Fall im Hinterkopf für Tage an denen gar nichts mehr geht oder wenn er mal wieder mehrere Tage kaum gefressen hat.

    Bzgl irgendwas untermischen oder "schmackhafter machen" - haben wir alles schon versucht. Joghurt einmischen, Rindsuppe (ohne Gewürze, nur Gemüse & Fleisch) drüberschütten, Pansen o.Ä. stinkendes untermischen,... usw. usw. klappt alles maximal 1-2x, dann ists wieder uninteressant. Aktuell bekommt er von Royal Canin eine TF-Mischung aus dem "Exigent" (für besonders mäkelige Hunde) und der hypoallergenen Variante. Verdauungstechnisch verträgt er das super soweit und (zumindest aktuell) frisst er es halbwegs brav 2x täglich.

    LG L, J, T & Timon

    Hallo zusammen,


    unser knapp 1-jähriger Mischlingsrüde Timon (~20kg, Aussie-Retriever-??-??) ist seit er ein Welpe ist extrem wählerisch und verweigert regelmäßig sein Futter. Wir haben schon alles versucht... Nassfutter, Trockenfutter, selber kochen, Essen stehen lassen, Essen wegnehmen, auspowern,.. nichts hilft. Die verschiedenen Futtersorten nimmt er mal an, mal gar nicht. Auch der Effekt, dass er etwas neues erstmal gut frisst hat mittlerweile völlig aufgehört. Egal, was wir ihm vorsetzen, es braucht ordentlich Überzeugungsarbeit oder Sturheit bis er seine Portionen halbwegs frisst.


    Bevor der Standard-Tipp kommt: wir haben die Methode bereits probiert, ihm sein Essen 2-3x zu klaren Zeiten hinzustellen, 15-30min zu warten und dann wieder wegzunehmen in der Hoffnung, dass er früher oder später kapiert, dass es nichts anderes gibt und der Hunger so groß wird, dass er dann endlich frisst... Ergebnis: ein sehr teurer Tierarztbesuch bei dem er mehrere Infusionen bekommen hat und anschließend teures Sonderfutter essen musste. Er stirbt uns bevor diese Methode Wirkung zeigt. :(


    Bei dem Tierarztbesuch wurde Timon übrigens komplett durchgecheckt (Blutbild, alle Werte, alles abgetastet, Zähne gecheckt, Allergien getestet, usw.) und bis auf ein paar Allergien konnte nichts festgestellt werden, er ist laut TA grundsätzlich gesund. Wirkliche Tipps, was wir tun können hatte er auch nicht außer eben Futter wechseln.


    Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende. Leckerlies sind auch völlig uninteressant, also daran kanns auch nicht liegen...


    Hat irgendjemand Erfahrungswerte oder Tipps für uns, wie wir unseren "gesunden" Junghund zum Fressen motivieren können?


    LG

    L, J, T & Timon