Wie wärs , wenn sie das Ballspielen mal lässt (das dreht den Hund nämlich noch mehr auf) und stattdessen ein bisschen mehr Kopfarbeit macht.
Immer, wenn der Hund bellt wird er herangerufen, was notfalls mit einer Schleppleine fürs Haus durchzusetzen ist. Dafür wird er überschwänglich gelobt und es werden ein paar Leckerchen versteckt. Ruhig nicht so offensichtlich, dass der Hund gleich drüber stolpert, sondern unter dem Teppich, unterm Hundekissen, hinter der Vase usw.
Damit wird der Hund eine ganze Weile beschäftigt sein.
Beim nächsten Mal Bellen wird der Hund wieder abgerufen, ein paar Grundgehorsamsübungen mit viel Lob (es soll dem Hund ja Spass machen und eine echte Alternative zum Bellen sein)
Deine Freundin könnte einen Kong anbieten, mit dem der Hund auch eine Weile abgelenkt wäre.
Spätestens nach viermal abrufen und solchen anstrengenden Übungen ist der Hund erschlagen von den anspruchsvollen Aufgaben und pennt in der Ecke
So ein Programm muss die nächsten Tage immer durchgezogenen werden, nicht nur wenn der Hund bellt, sondern auch wenn er ruhig ist, sonst lernt der Hund, dass Bellen = Aufmerksamkeit bekommen bedeutet.
Wenn der Hund auf diese Art geistig täglich für eine halbe bis dreiviertel Stunde ausgelastet wird und dafür auch nicht viereinhalb, sondern nur zweieinhalb bis drei Stunden raus muss, wird er demnächst ausgeglichener sein und weniger Bellen.
Für ruhig sein wird natürlich extra gelobt.
Probiert es mal so aus und versucht in der Zwischenzeit nochmal Kontakt zu der Hundetrainerin aufzunehmen
Denn natürlich kann das Problem auch tiefer liegende Ursachen haben - das ist so auf die Ferne schwer zu sagen!
LG Jana