Beiträge von KayaFlat

    Könnte daran liegen, wie der Bebauungsplan aufgestellt ist. Liegt das Häuschen denn in einem Wohngebiet oder mehr in einem Gewerbegebiet?

    Yay! Lehrerinnen-Immobilienprofi! :)
    In einem Wandergebiet - zählt Forstwirtschaft als Gewerbe? - , die anderen ca 4 oder 5 Häuser in näherer Umgebung sind Wohnhäuser, dann kommt lange nix, dann Bauernhöfe und Wohnimmobilien als kleine Siedlung.
    Aber die Stadt will wohl partout nicht, dass komplett als Wohnimmobilie umgenutzt wird.

    Das müssen die doch begründen. Habt ihr schon mal nachgefragt, was einer reinen Wohnnutzung rechtlich entgegensteht?

    Wie alt ist denn das Haus?

    Habt ihr denn keine Connections zum Bauamt der Kommune? Ggf. über Kontakte zum Gemeinde- /Stadtrat Insider- Infos abgreifen.

    Finde ich grad echt interessant.

    Könnte daran liegen, wie der Bebauungsplan aufgestellt ist. Liegt das Häuschen denn in einem Wohngebiet oder mehr in einem Gewerbegebiet?

    Gestern hab ich mal wieder Bockmist gebaut. Bin mit meinen beiden Mini- Nichten spazieren gegangen. Kaya war natürlich auch mit dabei. Man will den Kleinen ja was bieten, also sind wir erst zu den Fohlenkoppeln gelaufen und dann zu den Galloways. Kaya lief unangeleint mit. Die Galloways waren voll knuffig: Mutterkuh mit zwei halbwüchsigen Kälbern. Nichten waren begeistert, die Kälber waren neugierig und ich voll in Nichten und Kühe Beobachten versunken, die auch irgendwie ähnliche Frisuren hatten. Kaya war dann mal weg. Grad als ich mir denk: "Wo ist denn der Hund?", bricht was Braunes aus dem Wald neben der Kuhkoppel, ein Reh, und kurz danach auch Kaya. Die hetzt das Reh Richtung gegenüberliegenden Wald. Brach die Hatz ab, als das Reh in den Wald eintauchte und kam dann auf Pfiff zurück, aber ich hätte mir :headbash:. Ich kenne den Hund gut genug, um zu wissen, dass sie eine solche Gelegenheit zum Stöbern zu nutzen weiss. Also das näschste Mal, wenn das Hirn so gar nicht beim Hund ist, Leine dran oder ins Kommando nehmen.

    Ich könnt mich echt :stock1:.

    Finde ihre Kommunikation auch normal. Sie ist ja jetzt auch kein unbedarfter Junghund mehr, sondern geht die letzen Schritte zum erwachsenen Hund. Erwachsene Hunde checken sich dann gegenseitig ab und gehen danach bestenfalls ihrer Wege. Freundliche längerfristige Interaktionen gibt es m.E. nur zwischen bekannten Hunden oder in Fällen, wo man sich wirklich sehr sympathisch ist.

    Jetzt wäre für mich die Frage, was du möchtest: einen Hund der lernt, auch manche Dinge selbst kommunikativ zu regeln, was heissen würde, dass du sie im Freilauf mit anderen Hunden auch mal machen lässt und erst eingreifst, wenn du merkst, das kippt gleich oder einen Hund, der sich darauf verlässt, dass du alles für ihn regelst.

    Das hängt ein Stück weit auch von Rasse und Charakter deines Hundes ab. Ich lasse Kaya im Freilauf ihre Begegnungen selbst managen, wenn der andere Hund auch unangeleint ist. Beobachte aber genau und bin bereit, ihr zu helfen, wenn sie nicht klarkommt. Sie ist aber auch sehr Tut-Nix und deeskaliert vorbildlich. Sie ist da als Retriever aber auch ziemlich unkompliziert. Für mich ist das recht entspannt und ich möchte auch, dass mein Hund ohne mein ständiges Management Hundebegegnungen bewältigen kann. Dabei ist "mögen" für mich keine Kategorie, denn ich gehe nicht davon aus, dass sie Fremdhunde besonders mag, nur weil sie friedlich bleibt. Sie soll angemessen kommunizieren können und dann entspannt weiter gehen (ich steh mit ihr nicht auf Hundewiesen rum und spielen will sie mit anderen Hunden seit sie Erwachsen ist sowieso nicht mehr). Aber ich kann mit ihr mit vielen oberflächlichen Gassibekanntschaften entspannt eine Runde gehen, ohne dass die Hunde ein Thema miteinander haben. Die laufen halt nebeneinander her ohne intensive Interaktion.

    Eigentlich müssig, hier weiter zu schreiben, weil alles Relevante hier schon mehrfach gesagt wurde.

    Du hast ja geschrieben, du liebst den Hund und möchtest ihn nicht abgeben.

    Dann solltest du dir schnellstmöglich einen HSH erfahrenen Trainer organisieren, der dir erst einmal zeigt, wie du für den Hund so relevant wirst, dass er Anweisungen von dir akzeptiert. Dann könntest du zumindest in Zukunft am Arsche der Welt Gassi gehen, wo Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen selten sind und du den Hund eventuell soweit regeln lernst, dass er auf Kommando da bleibt, wo er ist und sich einsammeln lässt, und dir die Oberaufsicht überlässt. Bei einem HSH wahrscheinlich zielführender als Rückruf. Aber auch das geht nicht von heut auf morgen. Ein Problem bleibt, dass du ihm halt keinen Job bieten kannst. Ein grosses Grundstück, das er unter deiner Oberaufsicht bewachen darf, wäre halt echt gut.

    Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht, warum du es dir mit deinem ersten Hund so verdammt schwer machen willst. Selbst wenn du es hinkriegst, dass der Hund dich regeln lässt, wirst du nie einen easy-peasy Begleiter an der Seite haben. Das muss man echt wollen, damit der Leidensdruck auf beiden Seiten nicht riesig wird. Ganz abgesehen von dem Ärger, den du dir einhandelst, wenn es zu weiteren Vorfällen kommt.

    Für so einen Hund ( der bereits einen ernsthaften Beissvorfall auf dem Konto hat) wirklich geeignete Halter zu finden, gleicht sowieso einem 6er im Lotto, aber den Hund in fähige Hände abzugeben, würde ich zum Wohle aller Beteiligter mit allen Mitteln versuchen.

    Mir ist es wichtig, dass der Hund mit in Gaststätten kann und sich dort zu benehmen weiss, weil das bei uns oft im Anschluss an einen Ausflug oder eine Wanderung stattfindet und da ist der Hund eben dabei. Bei gutem Wetter läuft die Familie oft Sonntags zu Gasthäusern in den umliegenden Dörfern, da ist der Hund dann eben auch dabei.

    Das wird eben von klein auf geübt, dass man sich da entspannt unter den Tisch packen, Ruhe geben und auch andere Hunde usw. ignorieren kann.

    Hund haben m.E. weder etwas auf den Bänken, an anderen Tischen usw. verloren und natürlich lasse ich die nicht das Geschirr ansabbern.

    Ich hatte noch nie Probleme mit dem Hund im Gasthaus, weil der in der Regel sehr brav ist. Bei mir daheim dürfen Hunde auch überall mit rein.

    Im Dorf, in dem meine Schwester wohnt, darf der Hund nicht in den Gastraum, nur in den Aussenbereich. Ich hab die Wirtin mal gefragt, warum und sie hat mir ein paar ihrer Erlebnisse mit Gasthunden geschildert: Hund, der an die Tischbeine markiert, Hund, der reinpinkelt, Hunde auf der Bank, Hunde, die bei Anwesenheit anderer Hunde Dauerbellen...Da musste ich zugeben, dass ich ihre Entscheidung, Hunde komplett zu verbieten, verstehen kann.

    Ich dachte immer, Vizsla wären auch eher Jagdhunde mit viel Jagdtrieb?

    Ja, der Vizsla ist zwar ein ein 100%-iger Jagdhund aber durch seine Menschenbezogenheit kann man den Jagdtrieb gut unter Kontrolle bekommen. Wir wohnen mitten in der Pampa wo sich Fuchs, Hase, Reh und Co. gute Nacht sagen und meine Vischeline ist bisher immer kontrollierbar und lässt sich auch, wenn sie wirklich mal durchstarten will, abrufen. Eine Leine brauche ich eigentlich nur, wenn wir in die "Zivilisation" fahren.

    Der Vizsla des SchwiVa meiner Schwester ist absolut kontrollierbar am Wild, sehr weich, sensibel und führig.

    Auch ist der über Strecke nicht totzukriegen. Sie hatten den erst kürzlich bei 2 h flott Radeln dabei und der war danach mitnichten völlig platt.

    Auch Off-Topic

    Jmd., der Manieren hat, also erzogen ist, tut soetwas nicht, wenn er erwachsen ist, würde ich mal denken.

    Jemand der erwachsen , aber offensichtlich nicht erzogen ist, ist irgendwie nicht mein Job.

    Klar würd ich was sagen, aber im Normalfall nicht erwarten, dass ich da erzieherisch weiterkomme, sondern ggf. mit Konsequenzen aufwarten. (Rechnung für Lackschaden, z. B.) Aber erwarte ich dann, dass er sich nie wieder auf ein fremdes Auto setzt, weil er wurde ja in diesem Punkt von mir erzogen? Eher nicht.

    Ja, und man muss deswegen eigentlich auch keine Grundsatzdiskussion führen. Würde man im RL wahrscheinlich auch nicht machen, aber hier ist es schwer diese ganzen zwischenmenschlichen Nuancen reinzukriegen. Und das mit dem Nachbarschaftsstreit war schon auch überzogen formuliert, gebe ich zu. Manchmal tippen meine Finger schneller als mein Hirn denkt. :ka:

    Ich verstehe voll, was du sagst. Bei Pferden ist es eh noch mal ne andere Sache, was jeder sofort versteht, der mal ein Pferd mit ner Kolik live erlebt hat. Wenn das verletzen der "Regel" solch schlimmen Konsequenzen haben kann, versteht (fast) jeder den Sinn der Regel.

    In meinem Fall hatte ich ja auch keine Angst vor dem Nachbarn. Mit wars einfach nicht wichtig genug, da 10x über den Sinn der Fütterungsregel zu diskutieren. Im Normalfall akzeptieren doch die meisten Menschen, dass sie dein Tier nicht füttern sollen, wenn du es nett und plausibel erklärst. Aber mein Senior von Nebenan hatte halt auch so viel Freude dran. Und bei der Begründung für das Warum, wär mir halt nicht viel.mehr eingefallen, als "weil ich es so will. Ist schliesslich mein Hund". Objektiv war das Füttern halt auch kein grosses Problem für mich.

    Und doch, ich finde schon, dass du versuchst jemanden zu erziehen, wenn du ihn dazu bringen willst, eine Regel zu beachten, die er für sich nicht als sinnvoll oder überzogen ansieht. Das ist bei erwachsenen Menschen nicht dein Job.

    Du kannst für dich daraus Konsequenzen ziehen, aber in der Regel nicht das Verhalten anderer steuern, wenn sie nicht wollen, ohne dass es unschön wird.

    Aber das ist jetzt irgendwie Off- Topic. Und ich denke, man muss sich darüber am PC auch nicht die Finger wund diskutieren.