Beiträge von KayaFlat

    Ich finde es einfach nicht gut, dass man einem Vorfall, der sicher nicht gut gelaufen ist, so viel Macht über sein Leben einräumt. Schlimme Dinge, Unfälle, fahrlässige Verletzungen durch Hunde passieren und werden auch in Zukunft passieren. Doof, dass es diesmal dich erwischt hat.

    Deine Bitterkeit wird nicht ändern, was passiert ist. Deine fast fanatische Beschäftigung mit dem Beissvorfall tut dir meiner Ansicht nach nicht gut. Du musst aus dieser Opferrolle raus, das Geschehene annehmen und abhaken, nach vorne schauen und weitermachen. Du wirst deine hundehaltende Umwelt nicht verändern können, du kannst nur an deinem Umgang mit dem Geschehen arbeiten, damit es dir besser geht. Ich finde deinen Umgang mit dem Beissvorfall, das was ich in diesem Thread aus deinen Worten herauszulesen meine, sehr ungesund.

    Ich halte morgens zeitnah nach den Aufstehen ne Runde Gassi mit Lösemöglichkeit und Bewegung für den Hund für gut. Wenn ich arbeite sind es morgens so 30 Minuten, wenn ich frei habe so 1 bis 2 Stunden. Danach gibts Frühstück und der Hund pennt ( und ich geh auf die Arbeit oder mache halt meine Sachen).

    Diese Struktur habe ich eigentlich von Anfang an. Für mich fühlt sich das so entspannt an. Eine zweite grössere Runde gibts je nach Jahreszeit am frühen Nachmittag oder gegen Abend. Mittags kurz zum Lösen. Im Garten wird bei mir weder gepinkelt noch gekackt ( hat sie von sich aus nie gemacht). Völlig unbeaufsichtigt ist sie nie im Garten. Ich will sie zumindest abstellen können, weil ich Gartenkläffer extrem nervig finde. Mal ein zwei Wuffer sind okay, aber dann ist auch wieder gut.

    Sie macht im Garten aber auch nix anderes als in der Sonne liegen, mal ein Kauzeug knuspern und registrieren, wer da so vorbeigeht.

    Geht mir auch so.

    Jockel, Airdale-Rüde und Statussymbol in der herrschaftlichen Villa, in der meine Grosstante in Dienst war, hat mich öfter gezwickt, weil ich als Kind trotz vorheriger subtilerer Hinweise darauf, dass ich ihm fernbleiben soll, meine Griffel nicht von seinen Airdale-Löckchen lassen wollte.

    Das war ne Sache zwischen dem Jockel und mir - hab ihn nie verpetzt.

    Jo bei mir war es der Nachbars erdölterrier einer schulkollegin.

    Die hat dort immer Frühstück bekommen und ich oft bei ihr übernachtet. Der Hund war aber keineswegs cool bei Besuch also gab es nie Frühstück für mich 🙈

    Das Wow ist für das auswärts Frühstücken. Schwanke grad, ob ich das cool oder traurig finden soll.

    Haha, und ich denk mir jedes Mal nur wenn ich vom airedale lese: alles nur nicht das.

    Kindliches Trauma 🙈😁

    Geht mir auch so.

    Jockel, Airdale-Rüde und Statussymbol in der herrschaftlichen Villa, in der meine Grosstante in Dienst war, hat mich öfter gezwickt, weil ich als Kind trotz vorheriger subtilerer Hinweise darauf, dass ich ihm fernbleiben soll, meine Griffel nicht von seinen Airdale-Löckchen lassen wollte.

    Das war ne Sache zwischen dem Jockel und mir - hab ihn nie verpetzt.

    So. Hochmut kommt vor dem Fall.

    Nachdem Kaya in letzter Zeit wirklich gut kontrollierbar am Wild war und in heimatlichen Gefilden auch die verbotenen Maisfelder nur ausnahmsweise kurz aufgesucht hat, hab ich gestern gedacht, das funzt auch bei meiner Schwester, wenn ich mit ihren drei Kurzen unterwegs bin. Tja, hat' s auch... solange bis ich von einem Sturz mit Kniekollateralschaden deutlich abgelenkt war. Kaya ist in einen Maisfeldozean eingetaucht (Rückpfiff war für die Tonne) und kam nach ca. 10 Minuten völlig abgehetzt wieder. Zunge hing ihr fast bis zum Boden, gehechelt wie blöd. Ich dachte schon, mir kollabiert der Hund gleich. Die muss das ganze Maisfeld in einem Affenzahn abgespurt haben.

    Wenn sie daheim so brav ist, vergess ich manchmal, dass sie eigentlich die volle Jagdrakete ist.

    Mit den Kids nie mehr ohne Schlepp. Eigentlich weiss ichs ja.

    Heute, Zuhause, mit mir allein unterwegs hat sie wieder top gehört.

    Wie gesagt: ich sollte es eigentlich besser wissen.

    Ich möchte einfach einen gechillten Hund haben, mit dem ich angenehm durch die Gegend schlendern kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Ich möchte nicht vor anderen Hunden flüchten müssen. Ich will nicht Schmerzen leiden, weil ich versuche meinen Hund zu halten, mich nicht durch die Gegend schleifen lassen. Einen Hund mit dem ich Spaß haben kann, der frei laufen kann, mit mir spielt, dem ich Tricks beibringen kann. Ich will mit anderen Gassi gehen, dabei quatschen ohne Angst haben zu müssen.

    Ich will eine sorgenfreie Hundehalterin sein.

    Da brauchst du nen anderen Hund für.

    Versuch doch wenigstens ein passendes Zuhause zu finden, ganz ohne Druck. Und solange er bei dir ist, hast du ihn lieb und gibst dein bestes. Dabei lernst du schon jede Menge für den Hund, der wirklich zu dir passt.

    Wie hat sie denn das Halti eingesetzt? Ich habe die zwei Ridgebacks einer Freundin mit Halti geführt.Die Führleine ist ja an Halsband/Geschirr und Halti befestigt, also ein Karabiner am Halti und einer am Halsband (oder zwei Leinen, ist aber meines Erachtens umständlicher). Auf dem Halti ist da kein Zug, solange der Hund ruhig ist. Du führst an der Leine am Halsband. Erst wenn der Hund anfängt zu fixieren oder wegstrebt, lenkst du ihn mit Hilfe des Haltis um. Da das Halti ein "scharfes" Instrument ist, muss man da mit viel Gefühl handeln und v.a. rechtzeitig den Kopf führen. Das wird sonst echt blöd für den Hund.

    Ich hab mich da leicht getan, weil die Hunde eigentlich top leinenführig waren. Das Halti war nur Absicherung bei 90kg Hund an der Leine, wenn es doch mal zu unschönen Hundebegegnungen kam. Da konnte man die damit recht anständig und schön vorbeilotsen.

    Auf freiem Feld durften die dann aber auch in den Freilauf.

    Ansonsten wird es nicht so sein, dass an Tag x alles perfekt ist. Du wirst den Hund Zeit seines Lebens kompetent führen müssen. Ein Selbstläufer wird das m. E. nie. Das muss man wollen und Spass dran haben.

    Die kannste halt schlecht fragen. Aber ich glaub, es deutet nicht viel darauf hin.

    Was würde denn für dich daraufhindeuten?

    Also ich habe schon mehrere Hündinnen beim Hängen gesehen und keine davon hat auf mich den Eindruck gemacht, als hätte sie Spass dabei. Der Deckakt ist weder für den Rüden noch für die Hündin mit Lust verbunden. Sie können halt nicht mehr auseinander, auch wenn sie wollen. Erst bei Kaya wieder kürzlich erlebt und der hat es definitiv nicht gefallen, sie hat es erduldet. Das Hängen ist unangenehm und reizt die Geschlechtsteile, weshalb viele Hunde nach dem Hängen diese ausgiebig lecken, sowohl Rüde als auch Hündin.

    Ich lasse einen Deckakt einfach nicht bewusst zu, wenn ich keine Welpen will. Das ist für mich in keinster Weise tierfreundlich.