Beiträge von KayaFlat

    Die Kinder in meiner Familie wurden am den Laufstall gewöhnt und konnten sich da auch mal eine Stunde selbst beschäftigen.

    Mit „im Laufstall bleiben“-lernen oder „an den Laufstall gewöhnen“ hat das aus meiner Sicht eher wenig zu tun.

    Das kann einfach nicht jedes Kind :ka:

    Genau so, wie der Husky trotz tollem Training die Schafe nicht hüten wird.

    Off Topic

    Sorry, wenn ich jetzt kniefiselig werde, aber ich halte den Vergleich für schief. Ich pack es mal in den Spoiler, weil Off-Topic.

    Schafe hüten ist ja nun ne Spezialaufgabe für die nicht jeder Hund gemacht (genetisch vorprogrammiert) ist und von daher kann das natürlich auch nicht jedem Hund anerzogen werden.

    Was ist denn am im Laufstall bleiben so speziell, dass es nicht jedes Kind lernen kann?

    Ich würde das eher mit Deckentraining beim Hund vergleichen (wenn man einen Hundevergleich wählen wollte) und jeder Hund kann lernen, auf einen ihm zugewiesenen Platz zu gehen und zu akzeptieren, dass er jetzt mal eine zeitlang abgemeldet ist. Ich denke, auch jedes Kleinkind kann lernen, eine begrenzte Zeit im Laufstall zu sein und sich dort mit seinem Zeug zu beschäftigen. Ich bin tw. etwas reaktionär, was Erziehung angeht und der Meinung, dass es auch kleinen Kindern nicht schadet zu lernen, dass man nicht ständig ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt. Und klar, protestieren da viele erstmal. Alle meine Nichten und Neffen mochten ihren Laufstall aber ganz gern. Wie gesagt, sie sassen da nicht stundenlang drin, aber man muss ja auch mal Kochen oder Putzen oder in Ruhe einen Kaffee trinken.

    Ja, sicher kommt es auf das individuelle Kind an und auch darauf, wie man selbst den Umgang mit Hilfsmitteln, wie z.B. den Laufstall einschätzt und welche Erfahrungen man damit gemacht hat.

    Die Kinder in meiner Familie wurden am den Laufstall gewöhnt und konnten sich da auch mal eine Stunde selbst beschäftigen. Natürlich kann man ein Kleinkind nicht stundenlang im Laufstall wegsperren.

    Klar kann man sich die Sache einfacher machen und noch auf einen eigenen Hund verzichten. Aber die Frage war ja, wie man das händeln kann, wenn der Hund einzieht. Das hört sich schon so an, als ob die Threaderstellerin stark dazu tendiert, den Hund zu nehmen.

    Ich meine halt, das kann man händeln, wenn man bereit ist, viel Mühe und Zeit zu investieren. Und ich würde da auch nicht zuerst das Problem sehen, dass der Hund das Kind beisst, weil man den Umgang doch gut regeln kann. An das Baby muss der Hund ja anfangs gar nicht direkt ran. Und wenn es soweit ist, dass sich Begegnungen anbahnen würden (Kind wird mobiler), kann man erstens den Hund ( hoffentlich) gut einschätzen und Mittel und Wege finden, diese Begegnungen zu regulieren.

    Wenn ich persönlich der Meinung wäre, dass das ein grundsätzlich guter, wesensstarker Schäferhund ist, der bisher nur nicht gut gehalten und geführt wurde, ich mich für kompetent im Umgang mit dieser Art Hund sehen würde, mein Baby eher eins von der unkomplizierten Sorte wäre, dann würde ich mir vorstellen können, an so einem Zeitpunkt den Hund in die Familie zu holen. Ich müsste es halt stark genug wollen und bereit sein, die Erziehungsarbeit an dem Hund neben der Fürsorge für das Baby zu leisten und auch den Hund auslasten können. Man sollte sich bewusst sein, dass das sehr fordernd sein kann.

    Das kann aber doch nur die TE für sich selbst einschätzen.

    Ich hab jetzt auch den Vorgängerthread gelesen.

    Dieser Hund ist dir seit über vier Wochen im Kopf. Im Grunde willst du es "probieren" und erhoffst dir hier Ermutigung. (So würde ich es jedenfalls interpretieren.) Die kriegst du zum Grossteil nicht, aber du brauchst sie auch nicht.

    Du kennst dich, du hast dir ein Bild von dem Hund gemacht und du denkst, dass du das hinkriegst. Dann mach einfach.

    Viele User haben abgeraten, die Hündin zu nehmen und ich kann viele Begründungen gut nachvollziehen, aber insgesamt wird schon auch ziemlich schwarz gesehen.

    Wnn du die Hündin haben möchtest, sehe ich nicht, dass es eine unmögliche Aufgabe wird.

    Dein Baby ist noch eine ganze Zeit ziemlich immobil. In der Phase, wo die Keinen noch viel schlafen, sich problemlos im KiWa rumschippern lassen, hat man doch jede Menge Zeit (zumindest, wenn man ein halbwegs unkompliziertes Baby hat). Zum Training kann man den KiWa super parken.

    Interaktion mit Hund und Baby ist am Anfang völlig unnötig und man kann von Anfang an klare Regeln etablieren. Auch ein Kleinkind kann man begrenzen (Laufstall) und meiner Erfahrung nach beissen die wenigsten Hunde wahllos Kinder in ihrer Familie, sondern da ist meist im Vorfeld viel schief gelaufen. Unsere Schäferhunde waren absolut loyal zu den Kindern in der Familie und das zeichnet diese Hunde aus.

    Die Hündin stellt sich mir als wesensfeste, völlig unerzogene und nicht geführte Schäferhündin dar. Mit so einem Hund hast du in drei Monaten doch eine stabile Basis, wenn du sie konsequent führst und rassegerecht auslastest.

    Wenn du diesen Hund wirklich möchtest, sehe ich nicht, dass das eine unlösbare Aufgabe wäre.

    Interessant, das mit den Schuhen.

    Ich hab Kaya bisher einfach ab und an unterwegs von den Eisbömmeln befreit, wenn sich welche gebildet hatten.

    Und die Hunde tragen die Dinger gern?

    Meine hassen es. Aber drei Hunde gleichzeitig über die Salzkrusten tragen ist halt auch unmöglich. Und vor allem meine beiden Mädels schreien echt vor Schmerzen und fallen dann einfach auf die Seite, jammern erbärmlich und strecken die Beine von sich, bis ich mit Schnee die Pfoten sauber geputzt habe - da hab ich mich beim ersten Mal zu Tode erschrocken, seit dem müssen Möglichkeiten gefunden werden.

    Das mit dem Salz ist wirklich ein Problem. Da kann ich gut verstehen, dass man die Pfoten der Hunde schützen will.

    Ich laufe nicht so viel innerorts, da geht das mit dem Salz.

    Wenn es wirklich an den "fehlenden Nerven" liegt und genetisch bedingt ist, dann machst du aus dem auch mit Training keinen souveränen Hund. Aber eng und souverän führen, Sicherheit vermitteln, ganz klar vorgeben, was in welcher Situation an Verhalten erwartet wird, dürfte trotzdem einiges besser und leichter machen. Und der Dsh springt auf klare Führung und Regeln eigentlich super an.Ist aber anstrengend, weil man anfänglich zur Etablierung der Regeln sehr genau und sehr konsequent sein muss. Der Dsh ist schlau, der merkt, wenn du es nur halbherzig machst und es nicht ernst meinst und dann nimmt er dich auch nicht ernst. Dann vertraut er dir auch nicht und folgt dir auch nicht. Und grad bei einem Hund mit instabilem Nervenkostüm musst du in der Führung noch sicherer sein. Und bitte hier Ernsthaftigkeit und Konsequenz nicht mit Härte verwechseln oder gleichsetzen. Da kann es grade bei einem eher nervenschwachen Hund sein, dass er nach vorne reagiert.

    Einzelstunden bei einem Trainer, der Gebrauchshundeerfahrung hat, hielte ich auch nicht für verkehrt.

    Abgesehen von der normalen Tapsigkeit, fehlendem Körpergefühl bei manchen Untergründen kann ich mich nicht erinnern, dass ich ihr Gangbild seltsam fand.

    Aber es ist natürlich schwer, was dazu zu sagen, wenn man den Hund nicht laufen sieht.