Beiträge von Nari137

    Ich habe soeben das Buch „Damit die Trauer Worte findet“ von Solveig Böhle zu Ende gelesen. Das Buch ist 127 Seiten stark und endet mit einem Gedicht zum Thema „Suizid“. Das Buch ist 1988 erstmalig in Norwegen erschienen. Somit ist es wichtig zu wissen, dass es sich auf die damaligen Helferstrukturen in Norwegen bezieht. Es ist kein Sachbuch zum Thema „Umgang mit Hinterbliebenen bei Suizid“. Stattdessen bietet es Raum dafür, dass Angehörige von Menschen, die Suizid begangen haben, von ihren daraufhin folgenden Gefühlen und Erlebnissen berichten konnten. Es gibt einen Einblick über die verschiedenen Reaktionen der Angehörigen und ihrer Umwelt auf eine derartige Tragödie. Eltern, erwachsenen Kinder als auch Partner bzw. Partnerinnen kommen in dem Buch zu Wort.

    Ich finde, dass Buch hätte gerne noch mehr Menschen zu Wort kommen lassen können. Mit 127 Seiten ist es nicht besonders dick. Es lässt sich aber flüssig lesen und regt zum Nachdenken über ein noch aktuelles Tabu-Thema, wie ich finde, an. Vielleicht ist es aber auch gut, dass das Buch nicht so dick ist. Dadurch ist man vielleicht auch eher geneigt, es zu lesen. Die Autorin geht einfühlsam auf die Angehörigen ein. Sie verurteilt niemanden. Je nachdem was man sich erhofft, kann dieses Buch den eigenen Wissensschatz zum Thema „Suizid“ erweitern, wenn man das denn will.

    Ich war vorhin mit Milow ca. 1 Stunde draußen und wir sind so in etwa 5 km herum gegangen. Zwischendurch gab es mal eine Platz- oder Sitzübung sowie mehrere kleinere Suchrunden. Und zum Schluss durfte er noch so im Garten herum flitzen. Nun liegt der Junghund (13 Monate alt) platt vor der Couch. Ich habe das Gefühl, dass Milow noch immer sehr damit zu tun hat, die Gerüche, Geräusche etc. auf den Spaziergängen zu verarbeiten. Dabei treffen wir meistens weder Mensch noch Hund. Er scheint alle möglichen Eindrücke geradezu in sich aufzusaugen. Ich denke, 10 km Spaziergang mal am Tag wären gut verteilt möglich, aber dauerhaft würde ihn das wohl doch überfordern. Wobei uns dazu berufsbedingt auch die Zeit fehlen täte. Daher gibt es noch das Training in der Rettungshundestaffel.

    Heute auf dem Hundesportplatz habe ich eine Mali-Hündin (Milows Freundin), eine schwarze Riesenschnauzerhündin, eine Labbi-Mix-Dame sowie einen 15 Monate alten schlanken Rottweilerrüden gesehen. Ich fand den Rottweilerrüden echt schick. Ich dachte immer, dass es diese Hunderasse nur in einer bulligen Variante gibt. Mir wurde dann erklärt, dass der Hund aus einer sportlichen Linie kommt und daher auch eher kleiner und eben schlanker ist. Sein Herrchen und er scheinen ein Superteam zu sein. Unser Labbi-Mix-Rüde ist bereits jetzt schon mit 13 Monaten bulliger als dieser Rottweiler. Ich bin echt gespannt, wie sich dieser Rottweiler noch entwickeln wird.

    Ich habe mich wegen des Monatsmottos nun für folgendes Buch entschieden:

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    Berufsbedingt wollte ich das Buch schon seit längerer Zeit lesen, aber aufgrund der Thematik konnte ich mich bislang noch nicht durchringen. Für sowas brauche ich einfach Ruhe und Zeit. Da ich nächste Woche Urlaub habe, sollte das nun auch passen.

    Ich persönlich frage mich ja auch, wie weit diese Gen-Tests bei der Bestimmung der verschiedenen Rassen, die mit reingemischt worden sind, gehen. Ich würde schon gerne wissen, ob ein Gen-Test bei unserem silbernen Labbi tatsächlich feststellen könnte, wie viel Labrador und wie viel Weimaraner in ihm steckt. Die Ahnentafel geht bis zu den Ur-Großeltern zurück.

    Ich wünsche euch auch ein frohes neues Jahr :partying_face:.

    Milow hat nun auch sein 1. Silvester überstanden. Wobei es bereits am 31.12.2021 um 0:30 Uhr bei uns auf dem Dorf (mit ca. 96 Einwohnern) zweimal sehr laut wurde. Milow ist natürlich hochgeschreckt und begann, wie wild zu bellen. Da tat mir unser Junghund schon arg Leid. Zumal mein Mann und ich uns selber erschraken von dem plötzlichen Lärm.

    Wir waren dann den Silvesterabend bei Freunden (auf dem Dorf) mit unserem Hund. 2 von deren 3 Hunden haben sich nicht am Lärm oder den Blitzlichtern gestört. Aber Milow (1 Jahr und 1 Monat alt) und seine Hundefreundin (1 Jahr und 7 Monate alt) haben sich erstmal aufgeregt. Später hat es sie dann gar nicht mehr beim Spielen draußen auf dem Hof gestört. Beide konnten sich dann super gut gegenseitig ablenken. Wobei sie immer nur mal kurz für ca. 10 min raus durften. Um 23:30 Uhr erfolgte dann auch die letzte Spielrunde. Gegen 3 Uhr waren wir dann wieder zu Hause. Und natürlich wollte Milow trotzdem um 7:00 Uhr wieder aufstehen. (Sehr zu unserem Leidwesen. Aber was muss, das muss!) Dafür ist er jetzt nur am Pennen.

    Ich habe es bislang noch immer nicht geschafft, das November-Buch fertig zu lesen, geschweige denn mit dem Dezember-Buch zu beginnen. Daher werde ich mich diesbezüglich auch nicht mehr stressen. Stattdessen hoffe ich auf einen Neustart ab diesem Jahr. Die Idee mit dem Monats-Motto für das Lesen eines Buches finde ich wirklich super. So habe ich bereits 3 Bücher gelesen, die schon länger in meinem Besitz waren. Aber auch so war es für mich ein großer Anreiz, mir mal wieder Zeit für mich zu nehmen und ein gutes Buch zu genießen. Vielen lieben Dank für diese tolle Jahres-Challenge :gut:.

    Terri-Lis-07 :

    Mein Mann hatte den Rücken unseres Hundes vermessen. Es kann natürlich sein, dass er sich beim Messen vertan hat. :tropf:

    Ansonsten habe ich das Geschirr nun in der Größe L in der Farbe schwarz (Schwarz geht doch irgendwie immer :D ) bestellt. Ich danke euch vielmals für eure Meinungen. Nun heißt es warten.