Ohhhh mein Gott bin ich froh zu lesen, dass das nicht nur bei uns so läuft, dass doch teilweise recht verschiedene "Erziehungsphilosophien" (
) innerhalb einer Partnerschaft gibt 😅
Und wie machst du das? Mit ansehen und Mund halten? Versuchen, dem Mann was beizubringen? Oder?
Ich muss zugeben, dass ich zu einem gewissen Grad resigniert habe... Bei uns ist aber auch von Anfang an ganz klar gewesen, dass es unser gemeinsamer Hund ist und ich kann meinem Freund auch wirklich nicht vorwerfen, dass er sich nicht genug einbringen würde oder sich nur die schönen Aufgaben rauspicken würde. Ich denke auch, dass wir beide eine ähnlich enge Bindung zum Hund haben.
Wäre sie allein mein Hund, wäre ich in vielen Punkten strenger und konsequenter und ich reibe ihm auch gerne mal auf die Nase, dass sie ohne ihn deutlich besser erzogen wäre
aber ich hatte es auch irgendwann satt konsequent Regeln durchzusetzen, die sie bei anderen nicht befolgen muss und mir so jeglicher Trainingsfortschritt versaut wird. So z.B. Anspringen (darf sie bei ihm und leider auch noch bei ein paar anderen engen Freunden), was ich dann halt mit Abbruch oder Management regeln muss und Betteln (sein Pech, macht sie nämlich nur bei ihm
). Oder wenn er mit ihr Rad fahren geht, da ist sie am Anfang total aufgeregt. Ich persönlich würde erst los radeln, wenn sie sich beruhigt hat, aber da rede ich gegen Wände. Sehe ich mittlerweile als "not my business", weil ausschließlich er mir ihr radeln geht und sie sich bei Aktivitäten, die sie mit mir macht, wunderbar runter regelt und diese Aufregung nicht zeigt ![]()
Bei Dingen, die mir sehr wichtig sind (zum Wohle des eigenen Hundes oder aus Rücksicht auf andere), schreite ich ein, wenn ich merke, dass es so nicht geht (z.B. beim Vorbeigehen an anderen Hunden, da bekomme ich immer die Krise, wie spät er sie da zur Seite nimmt
), da greife ich ihm notfalls auch in die Leine und meckere ![]()