Beiträge von finnrotti

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    Wie man es dreht und wendet, meiner Ansicht nach gibt es keine klare Antwort, kein klares richtig oder falsch.

    Heir ging es nicht um richtig oder falsch oder sonstwie Pro-Kontra-Kastration (davon gibt es schon genug threads, gell?!), sondern darum Meinungen zu finden WARUM die Kastra eines Hundes so eine emotionale Dikussion ausslöst.

    Bisher haben wir:
    Vermenschlichung
    Projektion männlicher Hoden auf die des Hundes (= Vermenschlichung)
    Mitleid (= Vermenschlichung)

    Irgendwie kommen wir hier nicht weiter und es wird doch wieder emotional, hach. :sad2:

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    10km für eine läufige Hündin finde ich schon heftig, ABER bekommt es ein Rüde aus 10km Entfernung überhaupt mit, dass eine Hündin läufig ist?

    Also ich glaube Du unterschätzt die Fähigkeit von Rueden läufige Huendinnen zu riechen gaaaanz erheblich. 10 km sind ja nix... :lol:

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    Anstatt sich die Interessen für einen Hund mal genauer anzusehen

    Was sind denn genau die Interessen eines Hundes?
    Ein Hund möchte sich wohl vermehren wenn er eine läufigen Huendin begegnet, will ich meinen. Also beschneiden wir da schonmal seine Interessen indem wir ihn nicht alleine durch die Weltgeschichte eiern lassen.
    Widerspricht sich das nicht?

    Das ist ja sehr interessant hier und eigetnlich genauso wie ich es erwartet hatte.

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    "Das tue ich meinem Hund nicht an"
    "den Hund durch Kastration zum Neutrum machen"

    Das impliziert ja dass der Hund darunter zu leiden hätte. Ganz klar Vermenschlichung.

    So sehe ich es nämlich auch.

    Meine beiden Miezen kommen von der Katzenhilfe, die Katzen von der Strasse fängt, kastriert/sterilisiert und dann wieder frei lässt. Wir mussten damals unterschreiben, dass wir sie sterilisieren lassen und das war dann auch umsonst. Alles kein Thema.

    Nun hab ich hier einen Rueden, der potentieller Zuchtkandidat ist/war. Leider zeigt er erhebliche Charakterschwächen, so dass ich es nicht verantworten kann, dass jemand mit ihm zuechtet. Beim Thema Kastration war es dann mein Mann, der ein gaaaanz betruebtes Gesicht machte. Ist doch seltsam, oder?

    Ich schliesse mich vanDreds Meinung an, es gibt schon viel zu viele Hunde, die in Tierheimen versauern weil irgendein Idiot mal wieder nicht aufgepasst hat.

    Wie viele "Unfallwuerfe" gibt es wohl pro Jahr?

    Und noch was interessantes, wenn man eine Rueden kastrieren möchte geht es doch nochmal emotionaler zu, als bei Huendinnen. Ist Euch das schon aufgefallen?

    Hallo,
    falls es diesen Fred schon gibt tut´s mir leid.

    Ein Argument gegen die Kastration ist ja die sogenannte "Verstuemmelung", die mit dem Kupieren von Ohren oder Ruten gleichgestellt wird.

    Mich wuerde mal interessieren warum das bei Kater, Hengst oder Stier ueberhaupt kein Thema ist. Da diskutiert kaum einer und wenn, dann lange nicht so emotional.

    Ich stelle mal eine Hypothese auf: wir Menschen (vllt gerade die Männer?) identifizieren uns mehr mit einem Hund, als mit Kater und Co. Was denkt Ihr so?
    Lg
    Finnrotti

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    Wenn es um "echte Rangordnungsgeschichten" geht, dann würd ichs nicht machen !

    Gruß, staffy

    Das war ein Grund, Du hattest aber von zig Gruenden geschrieben. Welche denn noch? Versteh´das jetzt nicht falsch, mich interessiert es eben.

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    Es gibt aber noch zig andere Gründe, warum Hunde aufreiten. Und je nachdem, würde ich es nie unterbinden.

    Sorry, muss da heir nochmal aufwärmen, war im Urlaub.
    Also welche zig anderen Gruende wären das wo Du Deinem Hund das Aufreiten erlauben wuerdest?
    Finnrotti