Beiträge von finnrotti

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    Denn ich fände den Gedanken das mein Hund einen anderen gefährlich verletzt noch schlimmer als den das mein Hund verletzt wird.

    das denke ich auch immer und mach einen grossen Bogen um alles, was kleiner als Labbi ist.

    Aber richtig dazwischengehen würde ich bei einem Streit nicht, nur von hinten ran und rausziehen. Das geht aber ja auch nur, wenn man sich mit dem anderen Besitzer einig ist.

    Das mit der Leine kenn ich auch. Mein Liebster kann es sich ja leisten den Hund am Halsband festzuhalten, aber was lernt der Hund? Gar nichts bis hin zu "wenn ich am HB gehalten werde ist echt was im Busch!". Mit meinen 54 kg kann ich sowas nicht und baue die Erziehung daher verbal auf.

    Beim Spaziergang haben wir eine Abmachung, ich gebe Kommandos. Wenn´s eng wird (anderer Hund in Riechweite) und einer anfängt Hunni zu rufen muss er das durchsetzen und der andere mischt sich nicht ein. Das klappt nur bedingt, siehe oben, er neigt nämlich dann eher dazu zum Hund zu gehen und ihn am HB festzuhalten.
    Hach ja, aber gut zu wissen, dass es manchen von Euch auch so geht.

    Hallo,
    kennt Ihr das auch?
    Euer Partner sagt zum Hund "sitz" und Hunni setzt sich net hin, Euer Partner übergeht das einfach und Euch geht schon wieder die Hutschnur, weil es schon das 100ste Mal diese Woche ist, dass er den Hund ein Kommando ignorieren lässt. Jedesmal wieder macht Ihr Euren Partner darauf aufmerksam, aber Ihr redet gegen eine Wand.

    So geht es bei uns und nun der ultimative Tip meiner Trainerin: Lasst es sein, geht raus, Luft holen, haltet einfach die Klappe! Der Hund lernt ganz schnell bei wem er sich was erlauben kann und bei wem nicht. Das ist nicht ganz unfair für den Hund, aber daran seid ja nicht Ihr Schuld!

    ich verfahre so jetzt seit ca. 3 Monaten und mir geht es viiiiel besser. Und ja, Hunni weiss ganz genau, dass er es sich bei Mami nicht erlauben kann ein Kommando zu ignorieren.
    Viele Grüsse
    Finnrotti

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    Aber auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob ich es fertig bringen würde, einen "freien Platz" nicht an eine arme Seele zu vergeben, die dringend ein Zuhause braucht. Und vor allem, wenn diese arme Seele nicht grad unproblematisch ist, und sich vielleicht kein "Dummer" finden würde, der sie aufnimmt.

    Ich kann so eine Einstellung ja nachvollziehen, Ihr habt wirlich ein grosses Herz. Aber mal ehrlich, warum soll ich das ausbaden, was andere verbockt haben?
    Es geht mir hier nicht um´s Tier, das sind die Looser auf dieser Seite, sondern darum, dass ich finde die Leute, die Hunde unplanmässig in die Welt setzen endlich mal richtig zur Verantwortung gezogen werden sollen. 5000 Euro Strafe für jeden "produzierten" Welpen! Dann würden mit Sicherheit a) die Leute besser auf ihre Hunde aufpassen und b) Kein Mensch mehr einen vom Vermehrer kaufen, weil man es sich eben nicht mehr leisten könnte, die Strafe würde dann ja auf die Kunden umgelegt.

    Nochmal, es geht mir nicht darum, dass den Tieren nicht geholfen werden soll, aber es muss doch mal etwas and der Basis passieren und meiner Meinung nach geht die Vernunft der Menschen durch den Geldbeutel.
    Finnrotti

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    Am Besten sollte man (also die 2 Besitzer) in verschiedene Richtungen auseinander gehen, weil die Hunde sich dann trennen um zu ihrem jeweiligen herrchen/Frauchen zu rennen.

    Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei meinem funktioniert. Bei den beiden "Kämpfen", die wir hatten sind beide Besitzer von hinten an ihre Hunde ran und haben wie an der Rute oder den Hinterbeinen auseinandergezogen, das war´s.

    Hab aber letztens gelesen, dass es helfen kann, wenn man eine Jacke o.ä. über die Kampfhähne schmeisst, dann sind sie einen kleinen Augenblick überascht und dann kann man eingreifen. Was haltet Ihr davon?
    Finnrotti