Beiträge von Hyäne

    Bei meinem eigenen Chef (71) fasse ich mir aber auch regelmäßig an den Kopf.

    Mittlerweile läuft ja auch viel über elektronische Postfächer, was ja viel effizienter und schneller ist. Obwohl ich jetzt seit 2 Jahren damit arbeite und meinem Chef jeder Tag mind. 3x erkläre wie es funktioniert und was er bei seinen Diktaten beachten muss, damit wir es elektronisch verschicken können, muss er mich noch 5x am Tag fragen. :???:

    Und so kompliziert ist es ja auch nicht.

    Und sowieso ist alles was elektronisch oder technisch ist ein absolutes Mysterium für ihn.

    Er stellt oft Fragen, da denke ich mir :headbash: :headbash: :headbash:

    Deshalb ist es für mich nicht schlimm wenn wir einen Praktikanten oder so haben der nichts mit Briefen oder dem Faxgerät anfangen kann, dafür kann die ältere Generation oft nichts mit E-Mail, elektonischen Postfächern oder digitalen Akten usw. anfangen.

    Was halt nur stört (und zwar sowohl bei den jungen Praktikanten als auch bei meinem älteren Chef) ist, wenn man alles tagtäglich mehrfach erklären muss. |)

    Keine Azubine, sondern Referendarin, sollte in unserer Kanzlei halt auch die Tätigkeiten der ReFa kennenlernen und war somit meine "Praktikantin" für ein paar Tage. Ich musste teilweise Schriftsätze immer wieder neu ausdrucken und von meinem Chef neu unterschreiben lassen, weil sie jedes Mal den Stempel falschrum drauf gesetzt hat. Auch falzen und frankieren ist immer wieder so dermaßen schief gelaufen dass neue Schriftsätze angefertigt werden mussten, weil sie so "verhunzt" waren, dass man sich hätte schämen müssen sowas an ein Gericht oder eine Staatsanwaltschaft zu schicken. Und obwohl wir eine Liste an der "Briefstation" hängen haben, mit Gewichtsangaben, Seitenangaben und dann halt dem jeweiligen Porto, hat sie immer die erstbeste Briefmarke genommen die sie gefunden hat. Im Studium ein Wunderkind, aber im realen Arbeitsleben ziemlich aufgeschmissen. :verzweifelt:

    Oder eine Praktikantin: Ich erkläre 3x! dass unser Aktenschrank alphabetisch nach den Namen UNSERER Mandanten geordnet ist, der steht auf den Akten immer vorne, also "Unser Mandant" ./. "Gegner". Ich komme den Tag nach der Berufsschule in die Kanzlei und der ganze Aktenschrank ist, ich zitiere, "neu sortiert, ist doch so viel besser", sie hat meine Abwesenheit genutzt um die Akten im Schrank nach Farben und Gerichtsbarkeiten zu sortieren.... :???:

    Und wenn sie nicht wusste wo eine Akte hingehört, hat sie die ins Archiv gebracht. :ugly:

    Tommy hat mir auch ziemlich deutlich gezeigt dass ich an mir arbeiten muss.

    Er war auch früher ein richtiges Krokodil, ist schnell hochgedreht, hing in meinen Klamotten oder an meinem Schuh. Ich habe mir früher immer eingeredet "Du musst souverän sein! Du musst stark auftreten! Du musst, du musst, du musst!" und mich damit enorm unter Druck gesetzt. Ich habe meine Gefühle versucht zu überspielen um auf ihn nicht so zu wirken wie es mir in diesem Moment tatsächlich ging. Ich war ihm gegnüber nie authentisch.

    Ich weiß nicht mehr genau wie es dazu kam, aber irgendwann ist ein Knoten geplatzt und ich habe es zugelassen ihn auch mal anzuranzen, zu weinen wenn ich nicht weiter wusste oder ihn einfach mal zu beledigen wenn es raus musste. Ich habe angefangen alles ruhiger anzugehen, habe Situationen die mich genervt haben neu bewertet (Ist es gerechtfertigt dass mich die Situation nervt oder liegt es nur an meinen Erwartungen dass ich gernevt davon bin?).

    Tommy ist auch ein Hund der es sehr schnell ausnutzt wenn man keinen guten Tag hat. Anfangs waren solche Tage eine Katastrophe, ständig ein "Machtkampf" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) zwischen uns, keine Entspannung möglich. Nachdem der Knoten geplatzt war, habe ich ihn an solchen Tagen an die Schleppleine gepackt und bin einfach unsere kürzeste und einfachste Runde gelaufen, ohne auch nur ein Mal etwas von ihm zu verlangen. Entspannung pur im Gegensatz zu vorher.

    Um gelassener zu werden hat es mir auch geholfen einfach zu wissen dass es nicht schlimm ist ihm auch mal eine vor den Latz zu knallen, Scheiß drauf was andere HH denken, Scheiß drauf was Freunde/Familie usw. denken, sowas ist authentisch, sowas versteht er, das ist der Weg den er sofort annimmt ohne bei uns beiden Frust zu verursachen.

    Tatsächlich hat es mir auch mehr Gelassenheit gebracht als bei einer Freundin die Labradorhündin Ruby eingezogen ist. Ruby kann absolut nichts. Aber sie ist ein absolut verträglicher, sehr netter und einfacher Hund. Zu sehen welchen Druck sich meine Frendin gemacht hat um den Erwartungen ihrer Mitmenschen gerecht zu werden, hat mir geholfen zu erkennen wie Wurscht einem sowas sein kann. Klar, Ruby kann kein Platz, sie kann nicht zuverlässig Sitz, sie hört nur sehr sporadisch auf ihren Namen oder den Rückruf, sie läuft nicht locker an der Leine, aber wozu auch? Sie ist nett, belästigt niemanden, jagt nicht, läuft nicht weg und ist einfach einfach, wozu muss sie da den Erwartungen irgendwelcher anderen Leute entsprechen? Auch sowas hat mir geholfen einfach Gelassenheit reinzubringen. Feststellen dass der eigene Hund zu mir passen muss und nicht zu den Erwartungen anderer Menschen.

    Ein bisschen mehr Gelassenheit meinerseits wünsche ich mir noch, aber ich denke tatsächlich ich bin auf einem guten Weg. :hurra:

    Gibt es hier jemanden der zeitgleich auf mehreren Interessentenlisten stand und dabei sogar bei unterschiedlichen Rassen und nicht nur bei mehreren Züchtern der einen Rasse? Gibt es eurer Meinung nach etwas was dagegen spricht nicht bei mehreren Züchtern der einen Rasse sondern vielleicht sogar bei unterschiedlichen Rassen anzufragen?

    In unserem Dorf wurde auch ein älterer Hund in der nicht gut einsehbaren Hofeinfahrt vom Paketdienst überfahren. Und der Rüde meiner Nachbarn ist der Ex-Schwiegertochter unter die Räder gekommen, weil er einfach nicht früh genug zu erkennen war und sie deutlich zu schnell war.

    Ich habe hier schon länger unter einem anderen Profil mitgelesen.

    Am meisten beschäftigt mich immer "Der gefährliche Hund" oder so ähnlich.

    Und ich habe viel in dem Thread von Herder Koks mitgelesen (auch ein Grund wieso ich zum Holländer kam). :herzen1:

    Ich glaube ich bin auf das Forum gestoßen aufgrund der (vielen? oder wars nur einem?) CM-Threads, aber da bin ich mir gar nicht mehr so sicher.

    Der momentane Stand der Dinge ist das Warten auf die Läufigkeit. Und dann hoffen dass gedeckt werden kann (Rüde im Ausland). :gott:

    Ich kann momentan leider so gar nicht mitfiebern, weil seit einem Monat nicht klar ist, ob ich überhaupt zu meiner Abschlussprüfung zugelassen werde. :ugly:

    Hoffentlich klappt es wenigstens mit dem Welpen, dann läuft dieses Jahr zumindest irgendwas gut für mich. :verzweifelt:

    Ich finde die Zeit vergeht sooooo schnell. Komme gefühlt gar nicht mehr hinterher und auch wenn ich den Einzug natürlich kaum erwarten kann, würde ich manchmal gerne die Zeit anhalten. :gott:

    Geht mir gerade fast schon zu schnell alles.

    Sollen wir tauschen?

    Obwohl. :???:

    Einerseits gehts mir zu langsam bis überhaupt gedeckt wird, andererseits schreibe ich genau in dem Monat in dem gedeckt werden soll auch meine Prüfung. |)

    Also ich kann mich nicht wirklich entscheiden obs schneller gehen soll, oder bitte doch nicht. :D