Alles anzeigenIch bin ehrlich gesagt froh, dass das was ich schreibe, definitiv nicht den Geschmack meiner Eltern trifft. Mein Bruder wird es lesen, der hilft mir aber eh bei den historischen Recherchen und diskutiert diese Bereiche mit mir durch, er kennt sich da einfach wesentlich besser aus als ich. Mein Freund darf mir beim Korrekturlesen helfen, er kann gut mit Sprache umgehen und wird mir auch bei Logikfehlern helfen können. Beide haben ein großes Allgemeinwissen das helfen wird, Fehler aufzudecken die ich gemacht habe.
Ansonsten.. bin ich eher froh wenn es wenn nur Fremde lesen
Irgendwie würde mich da Kritik oder Ablehnung nicht so treffen.
Meine Familie und Freunde, das sind Leute, denen ich mich eh anvertraue, wenn mich etwas bewegt.
Vor denen hab ich keine Angst, mich zu blamieren. Und Kritik schätze ich da sehr, weil ich weiß, dass die ehrlich sind und unterschiedliche Ansichten nicht dazu führen, dass wir einander weniger wertschätzen und mögen.
Fremde so weit in das hineinzulassen, was in meinem Kopf entstanden ist… Uääää…
Ich finde das bei einem Roman schon anders als bei einer Kurzgeschichte, einer kurzen Glosse oder auch einem Sachbuch.
Sogar bei Gedichten finde ich das nicht so schlimm, weil die nur eine Momentaufnahme sind.
Aber Charaktere, die sich über eine ganze Geschichte entwickelt haben?
Das ist mir zu intim.
Sowas könnte ich mir allerhöchsten unter Pseudonym vorstellen.
Obwohl… auch da eher nicht.
Das Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern ist nicht allzu eng, belassen wir es dabei
Das spielt da sicher mit rein.
Ich hoffe natürlich das auch anderen meine Sachen gefallen werden aber ich bin sehr selbstkritisch und mein Selbstbewusstsein ist so semi gut.
Ist aber spannend wie unterschiedlich das bei den Leuten ist, von der ganzen Herangehensweise an Projekte, vom Arbeitsstil her und eben von der Art, wie mit den fertigen Werken und der Öffentlichkeit (oder auch nicht) umgegangen wird.