Mich würde mal interessieren, ob man sich charakterlich zu einem bestimmten Hundetyp hingezogen fühlt, ob man sich spiegelt. Ob sich z.b. unternehmungslustige, aktive Menschen eher einen Border etc. holen, oder andere tiefenentspannte Menschen eher eine entsprechende Rasse holen?
Mich würden Malis und Co auf Dauer wirklich nervös machen. Andere von euch würden sich wohl mit einem Molosser zu Tode langweilen, oder?
Ist das eine intuitive Entscheidung? Bei mir schon irgendwie.
Mein erster Hund war ja der Mali.
Und das war mein absoluter Traum und Seelenhund.
Danach kam der Husky Mix - ein sehr ausgeglichener und unabhängiger Hund.
Und obwohl er viel alltagstauglicher und ruhiger als der Mali war, habe ich doch das will to please und will to Work vermisst.
Jetzt habe ich wieder den Schäfer.
Und ich gestehe, Mali als Ersthund war gefühlt einfacher.
Aber da kann der Hund nichts dafür, dass
1.) Ich ein viertel Jahrhundert älter geworden bin, und tatsächlich ein wenig meiner Dynamik verloren habe
2.) Ich mich erst wieder an dieses extreme Energie Niveaus gewöhnen muss, beim Mali dachte ich ja noch - das ist normal und ist bei jedem Hund so 
3.) meine Ansprüche an den Gehorsam gestiegen sind. Die Ausreden - erster Hund bzw. ist-halt-ein-Husky-drin gelten ja nun irgendwie nicht mehr
Aber nicht falsch verstehen, der Kleine ist schon gut so wie er ist.
Ich glaube das nächste wird ein Terrier, als perfekter Mix aus LMAA und high Energy
