Beiträge von Agamo

    Das ist ein bisschen wie mit Impfungen. Klar hat es der Hund vertragen... aber die langfristigen Probleme, die entstehen können, werden meist nicht mehr solchen Behandlungen zugeordnet. Autoimmunerkrankungen, Organschäden oder Allergien womöglich.

    Darum finde ich Aussagen wie "Impfung gut vertragen" oder "Spoton gut vertragen" immer schwierig. Ja, in dem Moment. Aber hat es vielleicht doch insgesamt auf irgendwas einen negativen Einfluss? Das ist dann immer sehr schwierig zu sagen, weil natürlich alles im Leben irgendwie Einfluss darauf haben kann.

    Darum finde ich es immer so komplex, sowas abzuwägen.

    Naja, für mich ist in so einem Fall das Abwägen relativ einfach, die Chemiekeulen können vielleicht zu Schäden führen die man aktuell noch nichtmal genau zuordnen kann, die diversen "Zeckenkrankheiten" machen definitiv fiese Schäden und schon eine Zecke kann reichen.

    Hat der Hund schon neurologische Erkrankungen sieht das natürlich nochmal anders aus (bei den Tabletten z. B. sind ja Krampfanfälle eine Kontraindikation, da fallen die eh weg)

    Ich bekomme das Rezept immer von der behandelnden Tierklinik. Wüsste auch nicht, warum man da rumtricksen sollte.

    stellt der TA den Bedarf fest, stellt er doch in aller Regel auch das Rezept aus, oder?

    Ich kenne das von dem Präparat Ramipril. Läßt sich eine Bekannte immer von ihrem Arzt als Privatrezept verschreiben, der Wirkstoff ist dann deutlich preiswerter wie der vergleichbare aus der Tiermedizin. Manchen wohl einige.

    Genau bei sowas kenne ich das auch, weiss nicht um welches konkrete Medikament es geht, aber das Medikament für Menschen ist wohl deutlich günstiger und wird für eine chronischen Erkrankung benötigt.

    Das ging vielleicht vor 30/40 Jahren, heutzutage freut sich keiner über einen Hofwächter bzw. glauben alle nur, das sei fein bis sie einen haben..

    Für meinen könnte ich mir eine Haltung in der Stadt dauerhaft tatsächlich nicht vorstellen. Für mich wäre das allerdings auch nichts.

    Meines Erachtens gehören die Appenzeller auf einen Bauernhof und nicht in einen Stadthaushalt.

    Genau so sehe ich das auch, vor 35 Jahren hat das auf dem Dorf noch gepasst mit unserem Appenzeller, heute könnte ich mir solch eine Hund nicht mehr vorstellen, so wie ich lebe, solches Verhalten ist gesellschaftlich einfach nicht mehr akzeptiert. Würde ich als Sennerin auf einer einsam gelegenen Alm leben fände ich so einen Hund echt klasse und würde einen Hund mit genau solche Eigenschaften sehr gerne bei mir haben.

    Ich schrieb ja dass ich schon einen Appenzeller am Bein hatte, bin mir aber auch sicher, dass auf diesen Hof kein Einbrecher kommt.

    Deswegen einen Appenzeller nur vom SSV. Die Hunde müssen vor Körung einen Wesenstest durchlaufen. Ja, sie dürfen misstrauisch sein, aber keinesfalls aggressiv nach vorne gehen. Sie müssen sich auch anfassen lassen.

    Die Hunde, wie ihr sie beschreibt nennt man Hunde vom alten Schlag. Das ist so nicht mehr gewollt.

    Ich schätze die Hunde mit den Wesenszügen sind entweder Mischlinge oder aber nicht von seriösen Züchter :ka: .

    Oder aber sie werden sich zu sehr selbst überlassen. Ein großer Fehler :muede:

    Das finde ich sehr interessant, glaube ich kenne aktuell dann wohl tatsächlich keinen Appenzeller vom SSV, die die mir hier so die letzten Jahre auf dem Dorf begegnet sind (wie gesagt, weiss ich allerdings nix über deren Herkunft) entsprechen dann alle noch dem alten Schlag.

    In meiner Jugend gab es irgendwie hier auch nur Berner Sennen, die anderen Schweizer Sennenhunde scheinen erst die letzten Jahre etwas zu boomen (vor allem GSS und Appenzeller).

    Genau, das können dann die Gemeinden nochmal in ihrer Hundesteuerverordnung festlegen ob befreit oder ermäßigte Steuer erhoben wird, das ist eine kommunale Sache wie das bei euch geregelt wird. Ebenso wie manchmal Tiere aus dem örtlichen Tierheim Vergünstigungen bekommen oder Hobbyjäger usw. Wird ein Hund tatsächlich von einer Firma als Arbeitshund gehalten (war vielleicht bei deinem Nachbarn so?) und bewacht dann das Firmengelände sind die Gemeinden allerdings nicht mehr zuständig für das Erheben der Hundesteuer (ebenso wie bei Berufsjägern, Berufshirten usw).

    Also hier bei uns in der Gegend (Radius 10 km) weiss ich von 2 Wurftaubenständen, auf einem darf man auch als Laie zum Schießen kommen, wird gerne von Vereinen gebucht und macht richtig Spaß nach Einweisung und unter Aufsicht Tontauben zu schießen. Ich bin da immer wieder überrascht wie günstig das für eine Gruppe um die 10 Personen zu buchen ist (müssen ja doch ein paar Personen vom Verein anwesend sein die die Aufsicht und Verantwortung haben). Aber ja, anscheinend ist das deutschlandweit doch nicht mehr ganz so verbreitet.

    Zum Reh hab ich gefunden, dass die schon in der Mittelsteinzeit in Europa vorhanden waren, also das würde ich definitiv als heimisch bezeichnen.

    Absolut aber entstanden sind sie ja eben in südamerika, weshalb der Fortpflanzungszyklus auch anders ist als bei Tieren auf der nirdhalbkugel :)

    Meinst du die Eiruhe? Das war aber eine Anpassung die während der Eiszeit Vorteile brachte.

    Wissen - Eiruhe, evolutionärer Entwicklungsstop beim Rehwild - Natur- und Jagdschule Edelweiss
    Natur- und Jagdschule Edelweiss - Wissen - Eiruhe, evolutionärer Entwicklungsstop beim Rehwild
    www.jagdschule-edelweiss.de

    Am Ende der letzten Eiszeit bildeten sich dann auch wohl die 3 Unterarten Europäisches Reh, Sibirisches Reh und Mandschurisches Reh. Also das Europäische Reh ist tatsächlich vor ca 10000 Jahren in Europa entstanden.