Hallo zusammen,
unsere Hündin ist jetzt 13 1/2 Jahre alt, und in den letzten Monaten hat sich ihre Situation rapide verschlechtert. Sie ist mittlerweile fast komplett taub (Silvester war dieses Jahr kein Problem mehr)... aber dadurch, oder vielleicht auch zusätzlich durch Demenz, ist sie völlig unentspannt.
Früher war es normal dass sie mehr oder weniger den ganzen Tag entspannt auf ihrem Kissen oder auf der Couch lag, und dann ganz fröhlich mit uns Gassi geht. Mittlerweile legt sie sich kaum noch hin, läuft den ganzen Tag in der Wohnung hin und her, und verbringt sehr viel Zeit damit unter dem Schreibtisch zu stehen, uns anzustupsen, oder zu versuchen unter unsere Beine zu kriechen (ist ein Schäferhundformat). Sie war vorher nie anhänglich, kein Kuschelhund, und brauchte immer ihren personal space.
Nach 1-2 Tagen ist sie dann manchmal so erschöpft dass sie endlich schläft, aber das hält leider nie besonders lange bis sie dann wieder anfängt nervös rumzulaufen. Seit ein paar Tagen versucht sie auch in kleine Ecken zu kriechen wo sie definitiv nie reinpassen würde, wie z.B. in das IVAR-Regal.
Wir sind mit unserem Latein am Ende. Wir haben ihr Bett schon unter den großen Tisch gestellt, wir haben ein Thundershirt ausprobiert was nicht so wirklich viel bringt, und auf Empfehlung der Tierärztin CBD-Öl mit Tryptophan ausprobiert, was aber auch nur manchmal zu helfen scheint (wahrscheinlich wenn sie eh schon sehr erschöpft ist). Sie bekommt täglich previcox Schmerzmittel und monatlich eine Librela-Spritze für ihre Arthrose.
Abgesehen davon geht sie immer noch sehr gerne Gassi und frisst auch noch sehr gerne.
Hat jemand vielleicht noch Ratschläge wie man es einem alten senilen Hund einfacher machen und sie beruhigen kann?