Beiträge von Lachmöwe

    Gerade weil das ein weiterer schwieriger Punkt ist, solltest du unbedingt den direkten Trainer kontaktieren.

    Der hat garantiert entsprechende Kontakte und einschlägige Erfahrungen mit der "lieben, netten, entgegenkommenden" Orga.

    Zumindest gilt folgendes - entweder ist der Hund Eigentum der Orga (worauf die sich vermutlich berufen werden) - dann müssen sie ihr Eigentum auch umgehend zurücknehmen oder der Hund ist es nicht und dann kannst du ihn dort hingeben, wo du einen guten Platz findest bzw. finden lässt.

    Beides gleichzeitig geht nicht!

    Die Orga ist lieb und nett und total unseriös, weil sie dich und deine Probleme mit einem HSH - garantiert absichtlich falsch deklariert - runterredet, bagatellisiert und dir schöntut; schleimt.

    Fakt ist, die wissen nicht wohin mit Henry - du kannst ihn weder halten, geschweige denn artgerecht halten.

    Das Leben, was du dir mit Hund vorstellest, wird mit diesem Hund nicht möglich sein. Punktum.


    Der Trainer, der dir so unsympathisch war, hat dir schlicht und einfach, vollkommen unverblümt die Wahrheit ins Gesicht gesagt.

    Es tut weh, das zu hören.

    Allerdings sieht dieser Mensch seit Jahren Fehlvermittlungen, wie bei dir, meistens absichtlich und dazu ein vollkommen ahnungsfreier Mensch wie du, welcher den Tatsachen nicht ins Gesicht sehen will.

    Da wählt der Mensch drastische Worte - der will dir nicht schöntun, der weiß auch, dass er bei euer Vermittlungsgeschichte zum x1000sten Mal wieder den gleichen Scheixx sieht und wie das Ende aussehen wird.

    Tränenreicher Abschied von Wünschen, Träumen, dem liebgewonnenen Tier und einer verzweifelten Suche nach einem passenden Platz.

    Klar, taktvoll ist evtl. anders, aber von dem Geschleime der Orga hast du einen Hund, dem du nicht annähernd gewachsen bist, eine unfähige Trainerin, keinen Plan, wohin mit Henry, wenn du nicht mehr kannst - du brauchst klare Worte!

    Auf Schleimspuren rutscht du nämlich nur aus - wohin dich das gebracht hat, siehst du selbst.

    Was Henry macht, wenn ihm ein Kandidat nicht passt, hast du mit dem Husky erlebt.

    Es ist unverantwortlich, ihn weiterhin das machen zu lassen, deswegen sollst du lt. "Trainerin" nur nachts raus.

    Letztlich genauso unverantwortlich, weil der Hund nie Hund sein darf.

    Diese Mistorga hat dir einen Hund vermittelt, der deinen Lebensumständen, deiner Person und deinen Vorstellungen von Hundehaltung nicht ansatzweise entspricht und umgekehrt ist dieser arme Hund in einem Leben gelandet, in welchem er nicht reinpasst und das kann nicht passend gemacht werden - das alles ist eben keine Baumarktwerbung.

    Gib Henry eine Chance und gib ihn an eine Orga, die sich mit HSH auskennt.

    Bei der Herkunftsorga verdummen sie den nächsten ahnungslosen Neuhalter und alles beginnt von vorne.

    ...

    Dein Freund kann all diese Dinge an Hunden schätzen, aber ohne faire Behandlung, Bindung und Ahnung wird er all das niemals bei eurer Hündin erreichen.

    ...

    Das ist der springende Punkt!

    Die Art und Weise, WIE man mit dem Hund arbeitet/trainiert/lernt/Freude daran hat, ist entscheidend.

    Frag Akita - die hat dir die Antwort bereits gegeben.

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    Ich will dass er sich bis zum Trainertermin gar nicht mehr einmischt, höchstens zusieht.

    Ich will Akita zeigen, dass ich aufpasse auf sie. Und da gehört wohl dazu, dass ich meinen Freund davon abhalte sich mit seiner manchmal unpassenden Art einzumischen.

    Aber sie ist halt auch sein Hund. Er geht schon nicht mehr Gassi, trainiert nichts mehr mit ihr, füttert sie nicht, ignoriert sie größtenteils bzw. sie ignoriert ihn. Die Frage ist ob das nicht auch komplett kontraproduktiv ist?

    Wir bräuchten einen Mittelweg, aber das reicht ihm auch nicht. Ganz oder gar nicht.

    Da gibt es auch keinen Mittelweg.

    Akita zeigt bereits sehr deutlich, wie sie auf die "Erziehung" deines Freundes reagiert.

    Ihm reicht das nicht, er will den Hund nicht als Sozialpartner, sondern als Egoverlängerung - wie bei anderen Männern der tiefergelegte, sonderausgestattete Porsche.

    Alles andere frustriert ihn, lässt ihn aus der Haut fahren und er kann sich nicht damit abfinden, dass Akita mit dir Freude hat und lernt und wissbegierig ist und bei ihm meidet (noch).

    Gehe deinen Weg mit Akita und genießt es beide.

    Dein Freund muss an anderer Stelle lernen - Frustrationstoleranz, Respekt, Achtung und v.a. Empathie - vor allen Lebewesen.

    Du hast den Hund; er ist für seine Entwicklung selbst veranwortlich.