Beiträge von Terri-Lis-07

    Erstmal zu seiner eigenen Sicherheit nen passenden Maulkorb drauf.

    In der Zwischenzeit könnt ihr üben dass es sich für ihn rentiert, wenn er euch zeigt was er gefunden hat.

    Also Leine an den Hund, ihr legt etwas auf den Boden und bewaffnet euch mit etwas Fressbarem das richtig toll ist ( und er sonst nie bekommt).

    Die Leine ist dann so lang dass er in die Nähe kommt, aber nicht dran ( alternativ könnt ihr auch den Fuß auf das Fresbare Objekt am Boden stellen). Wenn er versucht dran zu gehen, ignoriert ihr das.

    Wenn er sich zu euch orientiert/euch anschaut, dickes Lob und Jackpot in den Hund.

    Wegnehmen und Abbruch ist,, Scheiße ich darf das nicht, aber es weg ist kann mir keiner klauen! "

    Belohnt man aber gezielt das Finden ( also nicht das Fressen), geht die Aufmerksamkeit erstmal zu euch weil ihr definitiv das bessere Zeug dabei habt ( sei es jetzt Käse, TubiDog Creme, Sprotten, wasauchimmer es gibt was er richtig richtig toll findet), und ihr könnt entsprechend reagieren dass er nicht mehr dran kommt.

    Irgendwann geht dann auch der Abbruch, weil er weiß dass er jetzt was Gutes bekommt und man ihm nicht etwas Interessantes wieder weg nimmt.


    Und bis das sitzt, Maulkorb drauf, damit er nix aufnehmen kann, er sich nicht in Gefahr bringt und es auch keine weiteren ungünstigen Lernerfolge gibt.

    Ich finde ja, so empfindlich kann ein Lebewesen dass sich gern in Scheiße und Gülle wälzt da nicht sein.

    Aber die Interpretation ob es angenehm riecht dürfte eine andere sein.

    Ich hab bisher noch nie den Eindruck gehabt dass sich irgendein Hund am Shampoo Geruch stört.

    Ja ich finde auch man hat Katja deutlich angemerkt dass sie die Frau echt nervtötend fand. ^^

    Aber dafür dass sie "reitet seit sie 4 ist" und "schonmal Ponys hatte", wars halt echt erschreckend wie unwissend sie sich gegeben hatte.

    Klebt beim führen am Pferd, und regt sich drüber auf dass er ihr in die Hacken läuft. Das war schonmal ne Klasse für sich. ^^

    Wie würde es eigentlich mit Eurasiern ausschauen?

    Könnte das passen?


    Beim Schnauzer isses bzgl Fremden halt so dass die Bandbreite groß ist. Die Hunde vom älteren Schlag sind eher misstrauisch bis ablehnend, die moderneren Typen ignorant bis freundlich.

    Es gibt also durchaus Schnauzer die mit Fremden klar kommen, allerdings muss man da erstmal wissen wo man suchen soll, was grad beim Mittelschlag bissl tricky sein kann. Und auch dann gibt's keine Garantie, weil ja doch noch das Individuum durch schlägt.

    Andernfalls würden mir noch die irischen Terrier Rassen einfallen ( insbesondere Wheaten und Irish), da wäre allerdings Jagdtrieb da.

    Ich besitze keine "Gassitasche".

    Ich stopfe alles in die Tasche oder den Rucksack den ich ohnehin dabei hab.

    Daher hab ich immer mit :

    - Schlüssel

    - Kacktüten ( befinden sich immer griffbereit in der Hosentasche)

    - Handy ( ebenfalls Hosentasche)

    - Taschentücher ( eine Packung in der Hosentasche, und nen paar auf Reserve in Tasche/Rucksack)

    - Geldbeutel ( auch wenn ich ka hab wofür ich den zum Gassi gebrauchen sollte)

    - Maulkorb

    - Keksbeutel samt Inhalt ( befestigt am Hosenbund)

    - längere Leine ( * inzwischen meist die Flexi, andernfalls Schlepp)

    - ein Spielzeug ( *)

    - Jackpot Leckerli (*)

    - Regenschirm (*)

    - Allergie-/Schmerztabletten (*)

    - Wasserflasche (*)

    - Ersatzhalsband ( Warum auch immer, bin wohl paranoid)

    - Leuchthalsband


    * = nicht immer


    Happy wäre ich, wenn ich möglichst viel in möglichst wenig Raum stopfen könnte.

    Und ich kann einfach nicht mit einer Hose raus gehen die keine Hosentaschen besitzt ( Schlüsselbund ersetze ich im Zweifel durch Bauchtasche). Nur 2 Hosentaschen fühlen sich schon so so falsch an.

    Richtig toll wäre es, wenn ich keine Tasche mit schleppen müsste weil alles in die Hose passt...


    Zum Keksbeutel-Thema :

    Ich hab den hier und bin ganz happy mit. Lebt schon ne Zeit lang, in den Netzteil kann man was rein stopfen, und durchfetten tut auch nix.

    Vorab kann ich diesbezüglich noch kaum Erfahrungen beitragen, die einzige Zusammenführung war zwischen Lilo und Susi.

    Die beiden haben sich draußen beim spazieren kennen gelernt, danach gings rein.

    Susi war nie begeistert von der kleinen Nervensäge, aber die haben sich irgendwie miteinander arrangiert.

    Schlussendlich war es kein Muss dass die beiden sich mögen, weil sie ohnehin in getrennten Haushalten gewohnt haben. Einander ertragen hat da gereicht.

    Nun waren allerdings beide Hunde zu verschieden, hatten gänzlich andere Bedürfnisse, aufgrund Lilos feinerer Kommunikationsart und Susis eher impulsiven Art bei gleichzeitiger Einschränkungen ( damals schon Demenz, schlecht gehört, nicht mehr viel gesehen), gab es auch kaum Kommunikationsgrundlage. Die haben sich schlicht nicht verstanden, und als Lilo festgestellt hat dass sie Hündinnen eigentlich garnicht mal so gut findet, war das Thema erledigt.


    Meine Schlüsse draus sind, dass es zwischen den Hunden passen muss, sollte hier ein Zweithund einziehen.

    Die sollen nicht nebeneinander her leben oder sich einander arrangieren, die sollen sich mögen.

    Ich hätte ja bspw auch keine Lust drauf meine Wohnung mit jemandem zu teilen den ich eigentlich nicht so richtig mag.

    Des Weiteren ist es für mich erst dann eine Option, wenn ich die räumlichen Gegebenheiten zur Trennung habe, es darf keine Hündin sein, und die körperliche Differenz nicht zu groß ( einen Unterschied von 5 Kilo +/- fände ich bspw gut, ist aber per se kein Muss).

    Bezogen auf meine Hündin ist es so dass sie bedingt verträglich ist. Gleiches Geschlecht und bestimmte Hundetypen gehen nicht, sowohl aus Unverträglichkeit als auch aus Unsicherheit.

    Allgemein hat sie eine Tendenz dazu unsicher zu reagieren und ich rechne mit Ressourcenthemen ggü Zweithund ( Mensch teilen, Wohnraum teilen, Couch/Bett, Futterzeit ect schätze ich erstmal als potentielle Risikostellen ein).

    Ich weiß aber auch dass sie sich durchaus auch zu viele Frechheiten gefallen lässt, wenn ihr ein Rüde sympathisch ist.

    Und dass sie ein Hund ist, dem andere Hunde bei der eigenen Unsicherheit helfen können.

    Meine Ideale bei einem Zweithund wären daher Selbstsicherheit, Freundlichkeit, im Zweifel eher offen auf etwas zugehen als auf Abwehr zu gehen, robust und klar.


    Der nächste Hund der hier einziehen soll, zieht wie Susi in einen getrennten Haushalt innerhalb der Familie.

    Wir werden es aber so handhaben als ob es ein Zweithund wäre, für den Fall dass man die Hunde problemlos zusammen betreuen kann wenn mal was ist.

    Es wird also ein ähnlicher Hundetyp, in erster Linie passend zu den Menschen, und der Fokus liegt auf einen selbstsicheren, netten und entspannten kleinen Kerl.

    Anfangs werden die Hunde zusammen spazieren gehen ohne großartig Interaktion. Wenn man merkt es bietet sich eine Situation die eine Annäherung zu lässt, findet die unter kontrollierbaren Bedingungen statt, und wenn es nicht passt bleibts so lange distanzierter bis es funktioniert.

    Ich bin da recht zuversichtlich dass das klappen wird wenn sie einmal gemerkt hat dass der andere Hund dazu gehört.


    Bei einem Erwachsenen Hund würde ich es anders machen. Dort würde ich erstmal regelmäßig auf neutralem Grund treffen um zu schauen wie die Hunde miteinander klar kommen.

    Matcht das nicht, würde ich das Risiko nicht eingehen.

    Denn wie gesagt ist es für mich Grundvoraussetzung dass die Hunde zumindest zueinander finden können. Ich verlange keine "Liebe auf den ersten Blick", aber die Chemie muss stimmen.

    Ich sehe übrigens auch keinen Sinn dahinter mit Erwachsenem Hund den Welpen vor Einzug kennen zu lernen.

    Entweder kennt man seinen Hund so gut dass man optimistisch ist, dass das klappen wird, oder man kennt ihn so gut um zu wissen dass es das nicht tun wird.

    Und wenn der Welpe da sein sollte und man merkt, dass das wirklich überhaupt nicht klappt, finde ich es auch keine Schande den Welpen zurück zu geben.