Beiträge von Terri-Lis-07

    Aaaaalso - bevor ich es vergesse - fasse ich mal kurz die Umstände zusammen :

    Der Hund hatte eine turbulente Zeit anfangs, war durcheinander wegen gesundheitlichen Themen und ihr ebenfalls gestresst weil wenn es einem Hund so geht und man kein passendes Futter findet, nimmt einen das ja auch mit.

    Dann habt ihr ne Menge an Trainingsprogramm hinter euch - Fokus immer auf konsequenten Gehorsam und Meistern des Alltags.

    Du bist schwanger geworden - auch das für den ein oder anderen Hund sehr aufregend und ihr hattet logischerweise dann auch noch andere Sachen im Kopf als den Hund.

    Dann kam das Kind auf die Welt, ebenfalls aufregend, fällt manchen Hunden auch nicht so einfach wenn erstmal die Aufmerksamkeit geteilt wird und nicht mehr so viele Kapazitäten für den Hund frei sind. Macht auch wieder etwas mit den Nerven - auf beiden Seiten.

    Ihr wohnt städtisch - Freilauf anscheinend nur in belebtem Gebiet ( Park?) möglich - da gibt's viele Gassigänger, Spaziergänger, Radfahrer, Jogger, und auch noch Geflügel.

    Hund hatte erst keine Nerven weil Gesundheit, dann keine Nerven weil dies, das, jenes, und Futter und Wild und Menschen und Hunde sind auch noch meeeeegamäßig spannend.

    Alle sind gefrustet

    Alles ist aufregend

    Es gibt nicht eine klare Linie

    Frage ( ich weiß grad nicht ob die schon kam) - Wie viel schläft dieser Hund?

    Geht ihr auch mal im Nirgendwo Gassi? Also irgendwo, wo wirklich so garnix los ist?

    Aber zurück zum Thema : Ihr habt einen sehr reizempfänglichen Hund, und wohnt in einem Umfeld voller Reizen ( Menschen, Gerüche, Müll, Hunde, Wild, Straßenverkehr,... Aaaaallles Umweltreize, alles aufregend), der Hund hat zuhause Reize ( Kind, gestresste Menschen), und gleichzeitig muss der Hund funktionieren ( stärker Fokus auf Training - was zu mehr Frust führt weil nicht viel funktioniert).

    Meine Schlussfolgerung daraus ist also immernoch das Gleiche : Es klingt nach dem falschen Umfeld für diesen Hund.

    Vielleicht bessert sich ja was, wenn zumindest der Faktor Umwelt entspannter geworden ist. Dann habt ihr - ihr wolltet ja aufs Land ziehen richtig? - nicht mehr so viel Müll, nicht mehr so viele Passanten, nicht mehr so viele Hunde,...

    Dafür hält möglicherweise mehr Wild, aber eben nicht permanent draußen halligalli.

    Ein Hund der städtisch lebt, muss in der Lage sein all diese Dinge ausblenden zu können, sonst ist das Leben für einen solchen Hund Stress pur.

    Wie soll sie sich aufs Training konzentrieren können, wenn sie bei all dem Trubel keine Ruhe findet und mit dem Kopf dauernd woanders hängt?

    Auf alle Fälle braucht es eine reizärmere Umgebung.

    Ist natürlich nur ein Faktor von vielen, aber ich denke mal das ist klar ;D

    Okay, ich überlege mal ob und was Sinn machen könnte.

    Aktuell geht's noch, heut waren 26 Grad und die nächsten Tage kühlt es erstmal ab.

    Aber wenn es richtig warm wird heizt sich auch die Wohnung gut auf, da wäre so eine Matte eine gute Erweiterung zum Hundeeis ( mach ich immer mit Schafjogurt und je nachdem was grad vorrätig ist noch mit Banane, Beere oä, geht ja auch pur ganz prima).

    Welche Kühlmatten taugen eigentlich was?

    Ich habe hier so eine runde, recht dicke von Karlie. Die wirkt durch Druck, wird also nicht nassgemacht. Die Jungs mögen sie.

    Aber für richtig heiß sind bisher die besten eben die von AquaCoolkeeper, die man nass macht. Da hab ich letzten Herbst im Ausverkauf direkt mal 2 neue gekauft, weil die eine alte nun echt nach 5 Jahren zu usselig war.

    Funktionieren die nur nass oder auch trocken?

    Was Verletzungen betrifft - Ich bin bei der Bauchregion, an den Ohren und vor den Augen immer besonders vorsichtig.

    Bzw bezieht sich das mit den Augen vor allem auf Brachyzephale Hunde.

    Durch die Mini-Nase und den hervor stehenden Augen kann die Schere zum einen viel schneller im/am Auge landen, und zum Anderen kann man den Kopf schlechter fixieren weil keine Schnauze. Während man zusätzlich besonders viel weg schneiden muss, weil ein Shih Tzu bspw ( in aller Regel sind es Shih Tzus) sonst wirklich schnell heftige Augenentzündungen bekommt weil vor den Glubschaugen so viele Haare rum stehen die sonst ins Auge wachsen.


    Das Verletzungsrisiko also nicht unterschätzen.

    Bei den Augen drauf achten dass der Kopf in dem Moment ruhig hält.

    Bei den Ohren immer mit den Fingern kontrollieren wo die Ohrränder aufhören ( am besten man klemmt die gleich an den Rand).

    Bei den Zitzen oder bei der Bauchfalte hab ich mir angewöhnt ebenfalls mit einer Hand abzusichern.

    Und im Zweifel lieber einmal zu wenig weg schneiden als zu viel.


    Sowas kann wirklich jedem passieren, ist sicherlich jedem schon passiert, daher safety first - nur dann mit scharfem Apparat an den Hund wenn ihr auch aufmerksam und sicher damit arbeiten könnt.

    Also nicht grade nach einem langen harten Arbeitstag, lieber Zeit einplanen am Wochenende.

    Bei den Maschinen regelmäßig die Temperatur kontrollieren und pausieren wenn zu heiß ( + bei Bedarf die Maschine ölen), und drauf achten dass die nicht zu grob ist.

    Bei den Scheren drauf achten dass die wirklich gut in der Hand liegt ( Finger dürfen nicht durch das Scherenauge rutschen, die seine Seite hält man mit Daumen, die anderen mit Ringfinger - > Daumen + Zeigefinger ist falsch, war eine der ersten Dinge die ich gelernt hab xD), ob die abgerundet oder Spitz ist ist mMn eher egal, weil die meisten Unfälle mit der Klinge und nicht mit der Spitze passieren.