Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich mag noch ein paar Beispiele einbringen :


    Beispiel 1 :

    Wie gesagt war unsere damalige Hündin Herzkrank. Wenn man sich damit nicht beschäftigt hat und weiß, was das alles bedeuten kann, dachte ich, ich gebe mal einen kurzen Einblick :

    Man sieht einem Herzkranken Hund nicht an, dass er krank ist. Zumindest nicht, wenn man den Hund nicht kennt. Hunde jeden Alters und jeder Rasse können das haben und es gibt verschiedene Ausprägungen.

    Die erste Zeit sind es ganz lange wie normale Hunde, nur evtl schneller müde und Hitze empfindlicher.

    Aber, - und das ist der Punkt - Herz und Psyche beeinflussen sich gegenseitig.

    Stress verknuspern solche Hunde uU ebenso schlecht wie Alles über 20 Grad Celsius.

    Und dieser Stress, ist häufig stärker ausgeprägt, weil das Herz anfängt rum zu spacken und Panik einschießen kann.

    Unsere Hündin hat sich also aus gesundheitlichen Gründen irgendwann bei Kleinigkeiten richtig doll aufgeregt - ging alles zu Lasten ihrer Gesundheit.

    Irgendwann war es so weit, dass sie bei zu viel Stress zusammen gebrochen ist, teilweise mehrmals täglich. Das führte zu Herzrythmusstörungen.

    Lange Rede kurzer Sinn - Eine Aktion die der Deinige ( also einen Hund einfach ungefragt und entgegen der Erlaubnis des Gegenübers zu einem anderen Hund zu lassen - vollkommen unabhängig ob deiner nett ist!!), hätte sie in Lebensgefahr (!!) bringen können!

    Sie war älter und hätte sich bedroht gefühlt, auch begründet durch ältere Erfahrungen ( die ja trotz Training nicht gelöscht werden - übrigens ist sie einmal wegen einem daher gelaufenen Hund abgehauen und hätte vors Auto kommen können - dieser Hund wurde ohne mein Einverständnis mit Vorsatz zu ihr geschickt! Ich hatte keine Möglichkeit schnell anzuleinen, und ich war locker 50 Meter weg!).

    Sie hätte sich erschrecken können.

    Sie hätte sich aus irgendeinem Anderen Grund darüber aufregen können.

    Und dann wäre sie krampfend oder vor Kreislauf Schwäche zusammen gebrochen und hätte dabei einen Herzstillstand erleiden können.

    Das ist etwas, darauf kommt man als Außenstehender nicht.

    Ehrlich gesagt bin auch weder ich noch irgendjemand sonst Erklärungen schuldig - ein Nein akzeptiert man einfach.


    Beispiel 2 :

    Es gibt Hunde die deiner Hündin (!) gefährlich werden können. Ja, nicht alle großen Hunde sind sanfte Riesen, und nicht alle Hunde gleich einfach zu lesen.

    Es gibt Hunde, die lösen erst aus wenn es kurz vor 12 ist, Hunde mit viel Fell, Hunde mit Kurzen Schnauzen, Hunde die sehr sehr fein kommunizieren...

    Unter Anderem eine Russische Schwarze Terrier Hündin. Sah aus wie ein großes, dickes Schaf, machte einen netten Eindruck...

    Hat sogar gewedelt und auf freundlich Kontakten getan....

    ... um dem anderen Hund dann im richtigen Moment die Visage zu polieren.

    Das sind 50 Kilo Hund. Die würde ICH ehrlich gesagt nicht sauer machen wollen, wenn ich an meinem Hund hänge...

    Und glaub mir - DAS hättest du nie im Leben vorher sehen können. Das war auch mit Ahnung überraschend und subtil genug.

    Der Unterschied ist nur der, dass es manche wissen, und manche nicht. Also ja, man sollte auf den Halter hören wenn er Nein sagt, denn er sieht seinen Hund jeden Tag, im Gegensatz zu dir.


    Damit siehst du also - Es nützt nix ob dein Hund freundlich ist. Das ist vollkommen egal, denn es gefährdet möglicherweise trotzdem körperliche Unversehrtheit - sowohl von deinem Hund, als auch vom Fremdhund.

    Und glaub mir - ein Halter der bzgl eines gesundheitlich angeschlagenen Hundes durch Rücksichtslosigkeit anderer Halter Leid sehen muss, oder dem aufgrund dessen Monatelanges ( oder mit Glück sogar Jahrelanges) Training gekaputt gemacht wird...

    DER lässt sowas nicht noch ein Zweites Mal zu.


    Und wenn du ehrlich bist, würdest du es auch nicht.

    Jetzt sieht das vielleicht anders aus, aber dieses ultra nervige und belastende Phänomen der besser wissenden, ignoranten Tut nix-Halter ist derart weit verbreitet, dass es jeden früher oder später einholen wird...

    Stell dir keinen "Terminkalender".

    Also nicht 12 Uhr muss das gemacht werden, 16 Uhr das, 20 Uhr dies,...

    Es gibt eine Regel die man sich gut merken kann :

    Nach jedem Fressen, Spielen, Schlafen und wenn der Hund unruhig umher läuft, geht es raus. Meist zwar anfangs etwa alle 2 Stunden, aber das ist nur ein Richtwert, kein Muss. Das bestimmt der Hund selber ;D


    Beim Futter kann es sein dass man die Mahlzeiten noch auf 4 Mal täglich splitten muss, ein paar Wochen später umstellt auf 3 Mal, und in ein paar Monaten ( etwa 6. Bis 9. Monat rum, je nachdem) auf 2 Mal täglich.

    Das hat den simplen Grund, dass ein Welpe mehrere kleine Mahlzeiten besser verdauen kann.

    Wenn du Trockenfutter gibst, ist es möglicherweise besser es erstmal einzuweichen, weil es im Magen sonst stark aufquillt.

    Von einem seriösen Züchter bekommt man in der Regel etwas gewohntes Futter mit und einen Plan, damit zumindest das Fressen erstmal keine Umstellung macht.

    Welpen sind grundsätzlich noch nicht sehr stressresistent.

    Stress legt sich schnell auf den Magen, und das kann uU gefährlich werden.

    Nun war es in deinem Fäll kein Züchter, sondern ein dubioser Vermehrer.

    Also würde ich nicht davon ausgehen dass sie auch vernünftiges Futter mit bekommen hat.

    Ansonsten würde ich definitiv sicherheitshalber abklären ob eine Blasen Entzündung vor liegt.

    Zwar pullern Welpen noch sehr häufig, aber wenn es auffallend viel ist und anderweitige Symptome bestehen, macht es definitiv Sinn sicherheitshalber nen Tierarzt drauf schauen zu lassen. :)

    Ich finde es ist individuell unterschiedlich.

    Prinzipiell hab ich kein Problem damit wenn ein kleiner Hund früher einzieht, weil die ohnehin schneller erwachsen sind.

    Bei einer Spätentwickler Rasse darfs ruhig auch etwas später sein.

    Aber an sich ist mir das relativ egal, muss ich gestehen.

    Die vorherigen Hunde sind alle mit der 12./13. Woche eingezogen, und der Nächste zieht mit der 9. Ein.

    Lass dich nicht von dem rauen Ton hier abschrecken. Ich wurde auch sofort als Troll tituliert.

    Tust du dir denn selbst etwas Gutes? Oder dreht sich alles um Nala? Gib sie zu Freunden und unternimmt etwas, trinke ein Glas Wein, mach Yoga und entspann dich einfach. Deinem Hund kann es nur gut gehen, wenn es dir gut geht.

    Vergiss sie für einen Tag mal und konzentriere dich auf deine Bedürfnisse.

    Du hast noch gar nichts versaut und dir stehen noch alle Türen offen. Einfach nicht aufgeben, das wird schon!

    Alles Gute euch beiden!

    Sagt die Person, die seit krassen 3 Monaten oder so Hundehalter ist...

    Schau :

    Du hast einen Welpen, ein kleines Hundkind.

    Du bist also bei 0 gestartet, bzw weil die Kleine eigentlich noch eine Zeit bei ihrer Mutti und Geschwistern hätte bleiben müssen, startest du streng genommen sogar im Minus-Bereich.

    Ein Hundewelpe ist wie Ein menschliches Baby - kann noch nix, auch körperlich noch nicht, braucht Nähe, muss alles erst in Ruhe lernen.

    Dein Hund KANN noch garnicht stubenrein sein. Er ist noch weite davon entfernt - weil es ein kleines Kind ist! Das ist vollkommen normal...

    Und allein bleiben kann er auch noch nicht.

    Stell dir vor, man hätte dich zu früh deinen Eltern entrissen, dann wärst du erstmal bedient, oder?

    Und dann sollst du direkt Minuten und Stundenlang ganz alleine bleiben, auch grausam oder?

    Man fängt beim allein bleiben indoor an. Mit Sekunden und Minuten.

    Steigert nach raus aus der Wohnungstür - Sekunden, dann Minuten.

    Dann geht man irgendwann aus dem Haus, und sofort wieder rein.

    Irgendwann kann man den Müll raus bringen, danach irgendwann kurz einkaufen gehen, dann auf eine Stunde steigern, dann langsam auf 2,...

    Das kann ein kleines Hundekind noch nicht aushalten.

    Hunde sind hoch soziale Tiere, und Welpen auf viel Nähe angewiesen, sondern haben die richtig, richtig Stress. Das ist vollkommen normal! Das sind kleine Knirbsis!

    Bis man den Hund so lange allein lassen kannst wie du es planst, braucht es Monate! Bis dahin immer schauen was geht und was nicht, und betreuen lassen wenn es nicht anders geht. Andernfalls fängst du wieder ganz von vorne an.


    Ebenso brauchen kleine Hundekinder ganz anderen input.

    Sie brauchen keine Auslastung, denn das Leben ist bereits Auslastung genug, wenn du verstehst. :)

    Insekten, Gerüche, Menschen, Hunde, andere Tiere, andere Orte, andere Dinge ect... Ganz banale Sachen, sind erstmal total aufregend, spannend und müssen in Ruhe verarbeitet und verknuspert werden. Vollkommen normal - es ist ein Welpe!

    Du musstest sicherlich auch nicht Auto fahren, als Du noch nichtmal stehen konntest, oder? =)


    Zur Rasse - Es hat seinen Grund, warum die meisten Anfänger eher mit Retrievern oder kleinen Wuschels rum laufen.

    Und es hat seinen Grund, warum Gebrauchshunde häufig in den Tierheimen landen.

    Und gut aussehen und klug sein, und daraus schließend etwas glauben, ist KEIN Grund, um sich für eine Rasse zu entscheiden.

    Es muss für ein Jahrzehnt und länger passen ( idealerweise zumindest), da muss man wirklich intensiv schauen wie weiche Rasse denn jetzt eigentlich tickt, was zu mir passt, und was ich leisten kann.

    Tendenziell unterschätzt man den Aufwand und baut automatisch Fehler. Da tut man sich mit einem wenig fördernde, weniger intelligenten Hund erheblich einfacher.

    Ist kein Meister vom Himmel gefallen und jeder ist mal Anfänger in irgendwas. Also auch das - vollkommen normal.

    Aber mit einem Dobermann - vor allem aus einer solchen Quelle ( bitte zeig den Typen an! Der hat gegen das Gesetz verstoßen!), hast du dich übernommen. Und genau das merkst du jetzt.

    Glaube den erfahrenen Hundehaltern, wenn sie dir sagen dass das keine gute Idee war und es nur schlimmer werden kann - sie tun das nicht um dich zu ärgern, sondern weil sie wissen was dahinter steckt, und wie es enden kann.

    Die Wahrscheinlichkeit dass du es schaffen kannst, ist sehr gering. Denn dazu ist die Ausgangslage ( wir erinnern uns der Hund befindet sich "unter 0") bereits zu schlecht.

    Dieser Thread ist ja grade erst eröffnet worden, da verstehe ich wenn du erstmal daran festhalten magst.

    Aber denk da bitte in Ruhe drüber nach, ob du das wirklich kannst und willst. Das wird ein enormer Zeit- und Kostenaufwand.

    Und es hapert jetzt bereits an den minimalsten Grundlagen...

    Weil ja eine Seite vorher geschrieben wurde bzgl gemäht en Grünflächen :

    Ich hab ja immer den Eindruck, dass der Hund mehr Zecken abbekommt, wenn das Gras frisch gemäht ist.

    Dann fliegen alle Zecken konzentrierter auf eine kleinere Fläche und sind nicht so in die Höhen verteilt.

    Aber kann natürlich auch täuschen.

    Hier hält es sich zum Glück eher in Grenzen.

    Die letzten die ich entdeckt hab, haben gekrabbelt, bzw ist eine irgendwie halb tot beim Bürsten runter gefallen ( anscheinend, keine Ahnung wie das geht).

    Es ist halt so :

    Wenn man Hunde gern hat und mit Hund wirklich leben will, und zwar dauerhaft, nicht nur weils ne Schnaps Idee ist und man sich irgendeinen Aspekt cool vorstellt.....

    .... Dann ist dieser Zeitaufwand zwar durchaus anstrengend, aber man investiert ihn gerne, und hat deshalb kein Problem damit.


    Dann hat man Haare oder mehr Dreck im Haus, und kann damit leben.

    Dann hat man Zecken am Hund und im Haus, und kann damit leben.

    Dann sieht man drüber weg, dass man täglich die Hinterlassenschaften beseitigen muss, oder über die Tatsache dass der Hund auch dann raus muss, wenn es einem nicht gut geht, man müde ist, das Wetter ätzend...

    Man empfindet das alles dann als evtl nervig, aber total normal.

    Wirklich anstrengend kann ein junger Hund sein. Erziehung ist Arbeit die durchaus sehr belastend sein kann, wenn man nicht weiter kommt. Man muss auch Zeit investieren um sich Wissen anzueignen, auch das kostet Zeit und Geld und ist wichtig.


    Das sind alles Dinge, die man wollen und können muss.

    Und in eurem Fall hapert es aktuell an beiden.

    Ich finde den Vorschlag gut, die Zeit erstmal zu Nutzen um euch zu informieren, und in ein paar Jahren siehts vielleicht schon wieder anders aus.

    Ihr habt ja alle Zeit der Welt. Das Thema müsst ihr nicht jetzt ausdiskutieren ;)