Dass kleine Hunde im Schnitt länger leben als große hat aber nichts mit der Gesundheit sondern mit dem Alterungsprozess zu tun. Ist z.B. bei Pferden genauso!
Der Alterungprozess führt aber doch zu schlechterer Gesundheit? Er führt zu einer höheren Krebsanfälligkeit, zu mir Herz Kreislauferkrankungen oder Gelenk Erkrankungen. Laut WHO ist die Lebenserwartung der stärkste Parameter für die Gesundheit allgemein. In ihr fließen alle Erkrankungen, das Leben verkürzen, zusammen. In der Regel sind das auch die, die die Lebensqualität besonders stark beeinflussen.
Hier noch eine Quelle für das oben gesagte. Es gibt noch viele weitere.
Für mich ist Langlebigkeit nicht gleichbedeutend mit Gesundheit.
Susi hatte Kreuzbandrisse, Cushing, ein vergrößertes und krankes Herz, Allergien auf alles Mögliche und Krebs, und wurde trotzdem 16 Jahre alt.
Eine andere Westie Hündin hatte ebenfalls Knieprobleme und Allergien und zusätzlich Zahnprobleme - Die wurde ebenfalls steinalt - 16 oder 17 Jahre.
Als Beispiele
Dackel kenne ich mehrere die schon jung wegen Bandscheibenvorfällen ( teils mehrfach) operiert wurden. Einer davon würde mit 4 Jahren aufgrunddessen eingeschläfert.
Jedoch ausschließlich die Kleinen...
Und wenn nicht grad die Wirbelsäule Probleme macht sind es definitiv sehr langlebige Hunde.
Ebenso Pudel. Ich kannte mal eine Zwergpudelhündin die 19 oder 20 Jahre alt geworden ist! Irre! Und die war tatsächlich immer gesund.
Und als Kontrast gab's bspw einen Kleinpudel mit Allergien und Cushing Syndrom dem es sehr schlecht ging. Er war zwar alt, aber ihm gings nicht gut.
Oder einen XXL Großpudel der Zeitlebens vom Futter her kurz gehalten werden muss, weil er anfällig war für Magendrehungen.
Oder die zahlreichen Zwergpudel bei denen die Kniescheibe munter hin und her ploppt...
Bspw...
Somit tu ich mich beim Pudel und Dackel irgendwie schwer damit, die als wirklich gesund zu bezeichnen.
Aber ich kann mir vorstellen dass man trotzdem relativ gut gesunde Hunde bekommen kann, wenn man weiß wo man schauen muss.