Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich kannte es eher so dass viele kein Bock aufs putzen hatten und einfach nur reiten wollten.

    Man wollte immer das Pferd haben was man am schönsten oder süßesten fand, und am spannendsten war Galopp.

    Andersrum find ich auch krass.

    Wenn ich überlege :

    Ich find traben ganz cool, Galopp brauch ich nicht unbedingt. Mir gings in erster Linie darum Zeit mit dem/den Pferd(en) zu verbringen und wollte gern lernen wie man es richtig macht. Hat man mir vorgeschlagen "sich mal ordentlich mit der Gerte durchzusetzen" hab ich mich geweigert.

    Und die Pferde hab ich mal gewechselt, aber am Liebsten hatte ich es ein Pferd zugeteilt zu bekommen mit dem es am besten "gematcht" hat. Das war bei mir damals ne Norweger Stute ( die ich anfangs optisch eigentlich gar nicht mal so toll fand).

    Nur, hab ich eben nie wirklich das gefunden was ich gesucht habe - wirklich guten Unterricht mit einem zu mir passenden, und motiviertem Pferd.

    Ich fühl mich wenn ich die Berichte über die ein oder anderen Reiter oder einen scheinbar großen Teil der Reitschüler lese irgendwie wie ein Alien. ^^

    Ich fände nen Deutschen Pinscher schon grenzwertig als Zweithund für so nen Kleinen.

    Und die Rasse ist schon bissl speziell. Schau mal bei der deutschen Pinscher Initiative - die Beschreibung dort fasst es gut zusammen, und bei den Abgabehunden sieht man auch gut welche Probleme da gern mal auftauchen können.

    Da würde ich mir den Züchter schon sehr genau ansehen. Auch ein angenehmeres DP Exemplar, ist immernoch ein Deutscher Pinscher und damit ein intelligenter, temperamentvoller, wachsamer, gern auch jagdtriebiger und tendenziell eher eigenständiger Hund.

    Hinsichtlich des Ersthundes sagte mein Hirn mir beim Lesen, dass ein Zwergschnauzer ne gute Idee sein könnte.

    Die sind für nen Kleinhund recht stabil gebaut, passen aber noch prima zu nem 5 kg Hund. Die sind ernst wachsam ( jedoch eher keine Kläffer) und nicht immer everybody's darling, aber gut handlebar. Man kann jeden scheiß mit denen machen, sie brauchen aber ( sofern man jetzt keinen aus ner sportlichen Zucht holt) nicht explizit Hundesport ( Deutsche Pinscher oder die größeren Schnauzer fordern tendenziell mehr ein).

    Sie lieben lange Spaziergänge, gehen auch gern mit joggen oder ans Rad, liebe aber ebenso die Couch.

    In der Familie verkuschelte, nette kleine Dinger ( die aber respektvoll behandelt werden möchten), Fremdem ggü mit ner gesunden Distanz.

    Temperamentvolle und gescheite Kleine Dinger, und der Jagdtrieb nicht so stark vorhanden wie bei den Größeren ( bei vielen beschränkt sich das auf Nagetiere, bei manchen isser kaum vorhanden, und wenn doch mal verhältnismäßig stark lässt sich da gut handeln).

    Von den Größeren würde ich eher abraten. Die haben durchaus ausgeprägten Jagdtrieb, sind gern mal grobmotorisch ( an meine Mittelhündin würde ich bspw keinen 5 kg Hund lassen, das wäre zu gefährlich für den Kleinen weil die einfach zu trampelig ist), fordern mehr ein und brauchen deutlich konsequentere Führung.

    Wobei... Wenn man das haben will, wäre es ne Idee. Aber eben - mir wäre es mit dem kleinen zu gefährlich.

    Du möchtest nicht, dass Hunde wegen ihres Aussehens vorverurteilt werden aber du erlaubst es dir kleine Hunde als Fußhupe abzutun. Passt irgendwie nicht.🤷‍♀️

    Sorry wenn du dies wertend empfindest. Bei uns ist dies ein völlig wertfreier Sprachgebrauch für kleine nicht definierbare Hunde - ähnlich wie Pferde unter 1,70m für mich Ponys sind. Jeder weiß was damit gemeint ist. Kern er Aussage war dennoch - sowas wird nicht gemeldet an OA oder ähnliches, kommt nicht in die Medien und wird nicht so gepusht. Natürlich auch weil die Verletzungen meist nicht so gravierend sind und die Menschheit teilweise einfach auf Schocknews steht.

    Manchmal sollte man vielleicht an den Kern der Aussage denken und sich nicht am Wortgebrauch hochziehen, der in anderen Teilen des Landes möglicherweise anders gebraucht wird als man es gewöhnt ist :hugging_face:

    Man könnte auch bedenken dass die User hier dich nicht kennen, ergo nicht wissen dass du manche Begrifflichkeiten anders auslegst.

    Schlussendlich ist der Begriff "Fußhupe" schlicht abwertend ggü Kleinhunden gemeint.

    Ansonsten ( weil ich ja eine der Personen bin die schrieb dass sie bei Rottweilern mittlerweile nen Bogen macht) :

    Ich tu das nicht wegen der Medien, ich reagiere auch nicht panisch oder hysterisch und hab auch nichts gegen die Rasse.

    Ich hab lediglich bisher ( auffallend oft) die Erfahrung gemacht dass mit den Rottis denen ich hier begegne nicht gut Kirschen essen ist.

    Ich wurde selbst angepöbelt, meine Hunde wurden mehrfach angepöbelt, ich hab mehrfach Menschen gesehen die wirklich massive Probleme hatten diese Hunde zu halten, und es gab mehrere Situationen in denen sowohl ich, als auch andere Menschen ( bzw deren Hunde) echt Schweine Glück gehabt hatten dass nichts passiert ist.

    Klar sehe ich die Schuld in erster Linie bei den Haltern.

    Halter, die das runter reden....

    Halter, die nicht umsichtig führen...

    Halter, die kein sicheres Equipment am Hund haben ( bspw ne dünne billige Nylon Leine, ne Seil Flexi, irgendein billiges Klickhalsband, Sachen die viel zu fragile wirkten)...

    Halter die nicht ausreichend sichern...

    Halter die an der Kette oder am Stachler rum rucken und schreien ( sehr vertrauenserweckend wenn Hund und Mensch um die Wette brüllen)...

    Halter die dran hängen wie das berühmt berüchtigte Fähnchen im Wind...

    Aber ja, bei der Masse frage ich mich durchaus auch ob da in der Zucht irgendwas nicht richtig ist, eben weil ich Rottis vorher eigentlich anders kannte...

    By the way begegne ich allen Hunden denen ich über Weg laufe mit Respekt ( nicht zu verwechseln mit Angst oder Unsicherheit), und habe bspw auch bei Riesenschnauzern erstmal im Hinterkopf, was da drin steckt ( ich hab bisher nie eine negative Erfahrung mit dieser Rasse gemacht, aber ich kenne die einfach gut und weiß dass es uA schutztriebige Hunde sind die bei mangelnder Führung selbst entscheiden).

    Und auch da frage ich mich : Warum laufen so viele andere Rassen mit ähnlichen Anlagen hier im Schnitt so viel unauffälliger durch die Gegend als die meisten Rottis die ich sehe?

    Dass mir Rotti Halter möglicherweise unterstellen könnten ich wäre nur so ne Blöde die keine Ahnung hat und einfach Muffensausen wegen der Optik hätte, mir die Medien das Hirn gewaschen hätten oä, ist mir herzlich egal.

    Würde man auf die Idee kommen vernünftig mit mir zu reden, wüsste man dass das eben genau nicht der Fall ist.

    Hab mir jetzt mal das Unboxing Video vom Edgos von der letzten Seite rein gezogen.

    Joa neee

    Wäre für uns ja garnix. Für Lilo wären da grad mal zwei Sachen drin, der Rest würde alles in den Zwerg wandern, und beim Zubehör viel Kram dabei was ich hier mal so garnicht gebrauchen kann.

    Also würde ich dafür so viel Geld raus werfen, ich würde mich grün und blau ärgern. :ugly:

    Ich hab irgendwann mal ein Unboxing Video zum Fressnapf Adventskalender von letztem Jahr gesehen.

    Der Anfang sah tatsächlich ganz gut aus, aber dann waren in einigen Türchen nur irgendwelche unnütze Gutscheine drin ( Gutschein für nen Fressnapf Salon, für ne Online Sprechstunde mit dem Fressnapf Dr und so Zeug bei dem zumindest ich nicht wüsste wozu ich das nutzen sollte) und immer wieder irgendein Krams das ich niemals verfüttern würde ( bspw Animonda Hundepudding und ähnliches... Gut, hab allerdings bisher auch keinen Hund gehabt der das Zeug verträgt).

    Aber das wäre sowas, wo ich überlegen würde es zu kaufen wenn es stark reduziert ist.

    Den Tiierisch Adventskalender hab ich diesmal nur deswegen bestellt weil ich mal nicht beim Foren-Adventskalender mit mache, und das was Lilo nicht vertragen sollte der Zwerg bekommen kann, bzw ich das was für beide nicht gehen sollte eben verschenken kann.

    Ansonsten sind ich Adventskalender bei Menschenzeugs allgemein auch bisschen schiwerig.

    Allerdings hab ich mal Unboxing vom Wildcat Adventskalender gesehen. Wenn man viel Schmuck trägt und vor allem gern Ohrringe hätte obwohl man Tunnel trägt, ist da wirklich cooles Zeug drin ( kann man auch auswählen ob man nur Silber, Gold, roségold oder schwarz haben möchte).

    Rentiert sich halt leider für mich wieder nicht, weil ich Gebimsel am Ohr hasse und Ketten und Co eh nicht trage.

    Ich kenne zwei verschiedene Arten Briards :

    Die Einen die recht souveräne, wachsame, klare Hunde sind. Recht alltagstauglich, wollen was arbeiten ( sind da aber eher Allrounder), Fremden ggü neutral, recht verträglich und eher sauber in der Kommunikation ( trotz des Fells). Insgesamt tolle Hunde, wenn man die Art Hund mag. Also insgesamt das was hier in vielen Punkten beschrieben wird, trifft genauso zu.

    Und dann gibt's noch die Kategorie bedingt bis unverträglich, teilweise nicht ganz sauber tickend und brandgefährlich. Bei einer Hündin wusste man gar nicht was da genau schief gelaufen ist. Da reichten kleinste Auslöser für nen Krankenhausaufenthalt, als Drohung wurde maximal nur droh fixiert und der Hund trägt außerhalb des gesicherten Auslaufs Maulkorb.

    Von daher würde ich da ganz genau die Linien angucken und drauf achten dass da zwar wachsame, aber vernünftige, verhältnismäßig offene und klare Hunde gezüchtet werden.

    Übrigens haben die die ich kennen gelernt habe auch alle mehr oder weniger Jagdtrieb.

    Und die Fellpflege muss man echt wollen ( für mich ist so ein Fell die Pest :see_no_evil_monkey:).


    Ansonsten würde ich mit nem zweiten Hund auch erstmal warten bis der erste wirklich erwachsen ist.

    Schutz-/Wach-/Jagd-Trieb ect sind in der Regel erst ab 3 Jahren wirklich fertig ausgebildet.


    Und obwohl ich die eigentlich nicht Vorschläge - zu groß, relativ gesund und wachsam fällt mir bspw der SRT/Russische Terrier ein.

    Die kenne ich im Wach/Schutzverhalten als recht gut managebar. Zwar teilweise bedingt verträglich mit Artgenossen und/oder fremden Menschen, aber durchaus verhältnismäßig gut handlebar. Es sind sehr klare und eher ernsthafte Hunde, haben häufig Spaß an geistiger Betätigung, sind jedoch keine Sportskanonen.

    In der Familie und mit Bekannten super nette, souveräne Hunde, Fremden ggü meist reserviert bis misstrauisch. Besuch geht bei denen die ich kenne gut, wenn angekündigt, und die Probleme mit anderen Hunden beziehen sich wenn eher aufs gleiche Geschlecht. Viele davon leben mit mindestens einem weiteren Hund zusammen, und der Jagdtrieb ist bei denen häufig auch nicht sonderlich ausgeprägt.

    Trotz dem dass es sehr große Hunde sind, Verhältnismäßig gesund ( nur Krebs kann ein Thema sein).

    Wundert das mit den Rottweilern echt so viele hier ? :???:

    Liegt eventuell daran wo / wie ich aufgewachsen bin aber es hieß da damals schon das sind entweder Lämmer oder halt das komplette Gegenteil und unberechenbar/ "falsch ".

    Naja mich wundert das nicht.

    Und ich hab da bspw auch nen ähnlichen Eindruck gemacht.

    Die Rottis die ich vor einigen Jahren, als ich noch in Hessen gewohnt hab, kennen gelernt hab, waren allesamt unauffällige recht souveräne Hunde. Die Besitzer waren super begeistert von ihren "Bärchen", konnten sich immer wieder nen Rottweiler vorstellen und ich hatte absolut keine Bedenken bei diesen Hunden. ( Ausnahme war ein Mix der mich im Tierheim nen paar Mal festgenagelt hat)

    Aber seit ich hier wohne? Sehe ich nurnoch unverträgliche Rottis, mindestens gegenüber Artgenossen, gern auch ggü Menschen, nicht selten mit hoffnungslos überforderten Menschen dahinter. Und es waren in den letzten Jahren auch garnicht mal so wenige.

    Ich musste sogar einmal ( hatte keinen Hund dabei) auf nen Radweg ( bzw Rand einer befahrenen Straße) ausweichen weil schmaler Weg + Rotti der mich kacke fand auf mir zugewandter Seite mit Besitzer der das ziiiemlich entspannt sah.

    Aber ich frag mich bei der Masse halt einfach manchmal ob es wirklich nur an den Leuten liegt, oder ob da irgendwas falsch läuft? Also wirklich auch innerhalb der FCI?

    Als "falsch" hätt ich die jetzt nicht abgespeichert, aber eben als unverträglich und weit weg von den coolen Socken von damals.

    Wir durften in den 60iger und 70iger Jahren erst dann mit Reitunterricht anfangen, wenn wir mindestens ein Jahr beim Voltigieren mitgemacht hatten. Da wussten wir wenigstens wie man fällt und sind den Schulpferden nicht dauernd in den Rücken gefallen und hatten es auch nicht nötig uns an den Zügeln festzuhalten.

    Schlecht fand ich den Weg nicht.

    Ich hab damals auch erst ne Zeit lang voltigiert, danach gings an die Longe, danach Gruppenunterricht.

    Und irgendwann hab ich dann gelernt, dass ich eigentlich fast nichts gelernt habe.

    Wie man fällt bspw auch nicht, bin dann erst ein paar Jahre später runter gesegelt ( ausschließlich von Deutschen Reitponys), und hab dann erstmal n kleines Trauma von getragen. ^^

    Vielleicht wars aber auch einfach nur der falsche Hof. Woanders haben Kinder der Reihe nach den Adler gemacht...

    ( das klingt so böse... Aber wenn ich überlegt hab wie lange es gebraucht hat bis allein mir mal jemand wirklich gute Tipps gegeben hat sicherer im Sattel zu sitzen... Ich finds allgemein echt heftig wie schlecht der Reitunterricht in den meisten Schulen ist. Deswegen mach ich mir die Mühe garnicht erst wieder nach Reitunterricht zu schauen :see_no_evil_monkey: Weil, ich will ja lernen, das kann man aber irgendwie nur in sehr wenigen Ställen so richtig)