Beiträge von Terri-Lis-07

    Irgendwie bin ich da auch zwiegespalten. Insbesondere bei Zwergschnauzern wird ja auch auf immer mehr Plüsch gezüchtet, um sie für Ausstellungen besser stylen zu können.

    An sich kein Qualzuchtmerkmal, aber: wenn nicht regelmäßg die Ohren ausgezupft werden, sind Ohrentzündungen aufgrund des Plüschs in den Ohren vorprogrammiert.

    Wenn nicht regelmäßig der Plüsch unter den Achseln und 'im Schritt' gekämmt, der Bart nicht regelmäßig gepflegt wird, entstehen übelste Verfilzungen. Und Pflege heißt, mehrmals die Woche Hand anlegen.

    Die Zucht geht also trotz besseren Wissens in immer stärker in eine Richtung, die wenn nicht intensiv gepflegt zur Qual wird.

    Und das bei einer Rasse, die eigentlich mal ein Hofhund war. Gehalten als Alarmglocke (häufig sehr schrilles Bellen :ugly: ) und als Mäuse- und Rattenfänger. Sorry, so kann man halt eine Rasse auch vor die Wand fahren.

    Jop, das find ich so schade.

    Die haben eigentlich super praktisches Fell. Wasser, Dreck und Co perlt ab, filzt kaum, haart kaum, trotzdem wettertauglich.

    Aber dann hat man sich gedacht "züchten wir immer üppigeren Bart, immer voluminösere, plüschigere Behänge, evtl auch das ganze Fell weicher", und man hat dann so ein kleines plüschiges Wollmonster, das schnell filzt, dessen Behänge sich schnell einsauen und mit Wasser voll saugen, deren Rauhaar uU garnicht mehr trimmbar ist.

    Und dann auch noch gern entsprechende Frisuren mit Bart bis zur Brust ( im worst case), ausgeprägtem Brust Plüsch und langem Beinfell, was dann in der Pflege nochmal deutlich aufwendiger ist.

    Wobei davon ab, es auch bedenklich ist dass für viele Schnauzer Halter der Bart sowas wie ein absolutes Heiligtum ist, während gleichzeitig entweder dieser nicht ( ausreichend) gepflegt wird und dann wirklich übel pappig/steinhart verfilzt ( den man dann Gott bewahre blooooß nicht kürzen darf sonst ist der Schnauzer ja kein Schnauzer mehr), oder dass man es mit der Instandhaltung so übertreibt dass die Hunde keine Kauartikel oä bekommen dürfen weil man könnte ja Haarbruch riskieren. :doh:

    Dabei ist ausgeprägte Bartbehaarung eigentlich nichts schlimmes. Wenn es nicht grade ein leicht filzender Wollplüschbart ist, der Hund keine Probleme mit der Pflege hat und man den ausreichend pflegt, absolut unproblematisch.

    Aber stattdessen sind die meisten Bärte die man bei der Rasse so sieht halt wirklich eklig, bei den Zwergen gern so plüschig dass man den Hunden wirklich nen Gefallen tun würde die kurz zu machen, und da dann unbedingt auf den langen, rassetypischen Bart zu bestehen is halt einfach Murks.


    Kein Vergleich zu dem Abbild von damals

    https://www.davidhancockondogs.com/archives/archi…errier-like.jpg

    https://www.davidhancockondogs.com/archives/archi…rier%20look.jpg

    https://www.saltandpeppermonarchy.com/img/picture/3/…history1915.jpg

    Hab dann nochmal bisschen in der AT gekramt, da sahen die Hunde mal so aus:

    https://de.working-dog.com/dogs-details/2…nki-von-Hahlweg


    Und so ähnlich sehen die teilweise heute aus

    https://images2.minutemediacdn.com/image/fetch/w_…04-850x560.jpeg


    Immerhin ist das Fell das einzige Extrem der Optik. Körperlich sind die alle noch vollkommen funktional geblieben, aber was man sich bei den Plüschmassen gedacht hat? :headbash:

    Ich muss ja sagen, soweit ich es bisher mitbekommen habe finde ich das Richten von "meiner Rasse" ( also neben Zwerg und Mittel auch bei den Riesen) tendenziell ziemlich fair. Wenn man davon absieht dass man nicht weit kommt wenn der Hund bspw kaum Bart hat oder als Pfeffie sehr dunkel ist.

    Ich konnte da weder Unterschiede sehen bei der Kleidung der Handler, noch hinsichtlich Extremen bei der Größe.

    Bisher konnt ich bspw immer beobachten dass es da tendenziell eher Hunde gewinnen die von Größe oder Proportionen eher im Mittelfeld liegen.

    Überwiegend alles Hunde die ich ebenfalls so oder zumindest ähnlich bewertet hätte.

    Gut, teilweise fand ich auch hier und da mal nen anderen Hund schöner, aber ich mag bspw auch sehr dunkles Pfeffer-Salz, wohingegen diejenigen mit möglichst größer Variation an Grau tönen oder die die weder dunkel noch hell sind schlussendlich am nächsten nach dem Standard kommen.

    Wobei, wenn man nach dem Standard gehen würde die meisten Pfeffies eigentlich keine Best Wertung bekommen dürften weil die wenigsten keine weißen/auffallend hellen Abzeichen haben ( dunkle Maske und Silber bis eisengrau, vollkommen ohne Abzeichen ist eigentlich das was der Standard gern hätte, hab ich so bisher aber nur einmal gesehen, in Prag).

    Schau ich mir bspw die Crufts an, bin ich da häufig nicht so happy mit. Da fehlt mal die Maske oder der Hund ist zu hell, der Gang nicht schön oder ähnliches, und kurioserweise hat man bei der Crufts irgendwie gefühlt immer nur Pfeffies im Ehrenring obwohl man, wenn man laut besagtem Teil im Standard gehen würde, eigentlich deutlich höhere Chancen mit nem schwarzen Hund haben würde.

    Auf den VDH Ausstellungen sehe ich bspw eher selten Pfeffies im Ehrenring. Wenn, dann sind es tendenziell eher schwarze Riesen oder weiße Zwerge die mal in der 2-er auf dem Treppchen landen.

    Es kaum erwarten bis es endlich wieder rein geht

    Kamm im Nacken

    Zittern

    Gekrümmt da stehen

    Pfote hoch ziehen

    Hund springt/rennt nurnoch


    Wobei ich bei meinen beiden, wenn überhaupt, nur kurz nach dem raus gehen oder beim warten merke dass sie frieren.

    Bisher brauchen beide keinen Mantel.


    Und ansonsten tendenziell eben eher bei allem ohne Unterwolle, insbesondere wenn KH oder klein.

    Ebenso wenn alt oder krank im Zweifel einmal öfter Mantel drauf.

    Mir hat ein Bekannter erzählt, er hat einen Welpen vom Züchter bekommen. Der Knopf hat mit 3 Monaten schon eine heftige Entzündung der Analdrüse.

    Wie kann das denn sein in so jungem Alter?

    Hat er viel Durchfall gehabt?

    Es gibt auch einfach Hunde die da ohnehin stark zu neigen damit Probleme zu haben die selbst zu leeren. Aber für gewöhnlich leeren die sich ausreichend solange der Hund normal kotet.

    Vielleicht haben sie ihre eigene Ordnung oder die des VDH nicht genau genug gelesen oder es ist eine "halb inoffizielle" Regelung, weil der VDH sich bei einer offiziellen Statutenänderung beschweren würde (bzw. sich die Aussteller beschweren dürften)?
    :ka:

    So wie ichs bisher ( öfter) mitbekommen hab ist der PSK hier und da eh bissl "speziell", braucht für bürokratische/schriftliche Sachen gern länger, und ich höre da allgemein recht häufig kritische Dinge, bzw scheinen mir viele Züchter jetzt nicht sooo begeistert von dem Verein zu sein.

    Es ist bspw auch relativ normal dass man auf die Ahnentafeln bspw eher Monate als Wochen warten muss. Dazu stehen die halt auch wegen der Zucht hier und da in der Kritik ( getrennte Farbzucht, Affenpinscher als QZ).

    Aber es is halt innerhalb des VDH der Einzige Zucht Verband für Pinscher und Schnauzer, und darüber hinaus da beides deutsche Rassen sind, auch der Wichtigste.

    Und bzgl Mitgliedschaft steht da bspw dass die Mitgliedschaft einem uA "Flächendeckende Möglichkeiten hinsichtlich Sport, Freizeitangeboten, Veranstaltungen" ( oder so ähnlich) ermöglicht.

    Da hätte ich jetzt bspw nicht raus gelesen dass das implizieren könnte, dass man bspw für Ausstellungen ect ne PSK Mitgliedschaft braucht ( wie das beim Sport bspw aussieht weiß ich nicht, hab da nie gefragt wie es da ausschaut).

    Aber vielleicht bedeutet es ja genau das, durch die sprichwörtliche Blume gesagt. :tropf:

    Jo, hatte ich ja damals selber.

    Also nen Westie der jahrelang keine Führung hatte und dann irgendwann zB selbst beschlossen hat jemanden von der Couch weg zu scheuchen, draußen alles an ging uÄ.

    Und danach zog dann meine unsichere, bedingt verträgliche, Fremde Menschen und Hündinnen kacke findende Schnauzer Hündin ein.

    Kann man mAn garnicht miteinander vergleichen, da lagen von der Führung und dem Potential dahinter Welten.

    Und doch sehe ich da nochmal nen Himmelweiten Unterschied zu einigen anderen Rassen wenn dem nicht gegeben ist.

    Ich hab bisher bspw keinen Hund der gegenüber mir oder anderen ggü in Alltagssituationen ernsthaft zubeißen würde. Beim Westie warens maximal kleine Cuts ( auch nachdem sie einmal erzogen ein offener, angenehmer und eher unkomplizierter Hund war), meine jetzige Hündin ist ggü den Leuten den sie sehr gut kennt und mag ausgesprochen nett, und hat sonst eine Verhältnismäßig hohe Schwelle ehe sie beißen würde ( bleibt aber ein Hund mit dem in gewissen Situationen nicht gut Kirschen essen ist).

    Verglichen mit Hunden die auch mal keine Hemmschwelle haben gegen den Besitzer zu gehen, oder viel eher beißen würden, gar ernsthaft beschädigen ist das für mich gefühlt schon garnix.

    Und trotzdem will ich nicht wissen was wäre, wenn meine Hündin zu Menschen gekommen wäre die das nicht handeln können. Ich bin mir sicher woanders hätte die wohl längst nen Menschen gebissen und wäre früher oder später im Tierheim gelandet, mit entsprechend schlechten Vermittlungschancen ( oder als Wanderpokal), wette ich.

    Für mich ist es dadurch dass ich es von meinen nicht anders kenne, normal dass Hunde auch mal anders können, evtl bedingt verträglich sind, in bestimmten Situationen MK tragen.

    Ne Kombination aus bspw der Nettigkeit die Lilo ggü mir hat, mit der Offenheit die Susi damals hatte, wäre für mich irgendwie ungewöhnlich.

    Um den Hals? Im Leben nicht. Das ist mir viel zu nervig und, gerade beim Pferd, auch nicht ganz ungefährlich. Aber offensichtlich brauch ich eine andere Lösung, als ihn in der Bauchtasche aufzubewahren (bzw. wäre die Lösung vermutlich, die Bauchtasche einfach nicht mehr auszuziehen, bis ich zu Hause bin...) Vor allem haben meine Reithosen keine Taschen, die groß genug für den Autoschlüssel wären...

    Wenn die Bauchtasche beim Reiten zu nervig ist, vielleicht ne Beintasche? Die sind ja glaub eigentlich aus dem Motorrad Bereich, das sollte eigentlich auch aufm Pferd gehen oder?