Ich hab mal ne HuTa von innen näher kennengelernt.
Sowas wie hier beschrieben konnte ich da bspw nicht beobachten.
Man hatte bspw die Anweisung sich wenn möglich raus zu halten wenn Hunde einen Konflikt untereinander hatten. Eingegriffen wurde eigentlich nur bei ersteren Sachen, Hunde die sich beschädigend an die Gurgel gehen wollten wurden bspw getrennt, Rüden die sich regelmäßig gekloppt haben hat man dann so belassen.
Hunde die Gefahrenpotential hatten wurden getrennt oder in Gruppen mit anderen entsprechend gelagerten Hunden untergebracht, Kleine getrennt von Größeren.
Gassi gings eigentlich nur mit den Hunden vom Personal, und jeder neue Hund musste erstmal nen Tag Probe haben.
Da war bspw mal eine Hündin da, die war dort dermaßen gestresst dass sie nichtmal Pipi gemacht hat, die kam dann nicht unter. Ich denke das ist nichts für jeden Hund - gibt welche die kommen damit klar ( das wars aber auch), gibt Hunde die versuchen auszubrechen ( was auch gelingt wenn nicht ausreichend gesichert und bspw die Zäune nicht hoch genug sind), Hunde die es dort total lieben, Hunde die dort regelmäßig Stress mit Artgenossen haben, und Hunde die damit derart gestresst sind dass das garkeine Option sein kann.
Ich muss sagen, für meine Beiden wäre das nichts. Meine vorige Hündin wäre damit bspw sicherlich gut zurecht gekommen, der hätts wahrscheinlich auch garnichts aus gemacht.
Für meinen Rüden wäre das irrsinnig stressig mit so vielen Hunden und Menschen mit denen der absolut nichts am Hut haben will.
Und für meine Hündin wäre das zwar im Notfall ne Option in einer HuTa in der ich weiß dass man dort damit zurecht kommt dass sie fremde Menschen kacke findet, sich nicht mit jedem Hund verträgt und Hündinnen scheiße findet, aber dafür müsste ich ja erstmal was finden das mir zusagt und drauf vertrauen können dass die das Handeln können. Davon ab, wäre das wenn überhaupt wohl auch nur ne Option zusammen mit nem Hund den sie mag, aber sie braucht in neuen Umgebungen echt lange bis man sie da allein lassen kann.
Wenn ich die Wahl habe, würde ich immer eine vertraute Person einer Hundepension vorziehen, und zwar um Längen.
Dann gab's bspw in dem einen Ort in dem ich damals gewohnt habe ebenfalls eine Pension. Die Frau ist regelmäßig mit ner kleinen bis mittleren Gruppe Hunden auch Gassi gegangen, hat aber durchaus auch mal Hunde zuhause betreut.
Einmal war sie bspw für eine Nachbars-Hündin zuständig - die war alt und krank nicht mehr so fit. Hab regelmäßig gesehen wie die Hündin statt in ihrem Tempo zu gehen, Gassi geschleift wurde. Ging für mich bspw auch garnicht.
Woanders gab's eine Pension im Ort, aus der regelmäßig Hunde ausgebrochen sind....
Und dann höre ich über andere Pensionen bspw auch immer wieder dass Hunde entgegen Erlaubnis der Besitzer Gassi geführt UND abgeleint worden sind, und daraufhin dann weg waren.
Von Prinzip isses das Gleiche wie mit vielen anderen Dingen auch - es gibt gute Pensionen, es gibt ausbaufähige, und es gibt richtig schwarze Schafe.
Deshalb immer so gut wie möglich vorher ein Bild machen, abwägen ob das für den eigenen Hund tatsächlich ne Option sein kann, und im Zweifel lieber lassen und weiter suchen.