Beiträge von Terri-Lis-07

    Nein, ich würde Eierlikör wirklich nur zu Silvester geben.

    Hunde können Alkohol soweit ich weiß schlechter abbauen als wir Menschen, kann sein dass man bei zu langer Gabe damit ne Überdosis riskiert.

    Ich würde da, wenn es jetzt noch möglich ist, lieber nen TA kontaktieren zwecks Medis die dafür geeignet sind.

    Deswegen sicher ich lieber einmal zu viel als zu wenig, auch wenn mir manche Leute sagen ich übertreibe.

    Und dann denk ich mir, Sicherheitsgeschirr, vernünftigen Bauchgurt und nen Tracker hab ich auch nicht. Aber ich denke da tatsächlich dass ich es nicht brauche.

    Hier is aktuell ein Karabiner am Geschirr, eins am Halsband ( bei Lilo derzeit am Kettenzugstopp). Das eine Ende der Leine wickel ich mir ums Handgelenk, und mit der anderen halt ich die Leine ganz normal.

    Ich hab jetzt allerdings auch keinen Hund der beim normalen Geböller panisch wird. Ich glaube da würde ich dann tatsächlich über Sicherheitsgeschirr und Tracker nachdenken.

    Hier beschränkt sich das ja zum Glück eher auf ein-zwei Tage/eine Nacht in der sie wirklich panisch wird, und da wars bisher immer ausreichend so.

    Ich hab das so verstanden dass sich die Schwester einfach nen Begleithund wünscht und man lediglich bereit dazu ist mit dem Hund bisschen was zu tun und zu helfen wenns gewollt ist.

    Ich lese aber auch raus dass bei der Schwester hinsichtlich Konsequenz und Co noch Luft nach oben ist.

    Eigentlich sind das seitens der Schwester recht "normale" Anforderungen, außerhalb der Foren-Bubble wollen doch viele einfach nen Hund zum Gassi gehen und lieb haben.


    Bei mir isses bspw etwas ähnlich :

    Der Zwerg lebt bei meiner Mutter, es war aber auch von vorn heeein gewünscht dass ich da bei Bedarf bisschen helfe, dass ich ihn regelmäßig mit betreue und mich an der Auslastung beteilige.

    Allerdings ist es hier insofern anders dass er trotzdem mein Hund ist. Das war ihr wichtig weil sie schon älter ist, für den Fall dass mal was ist und sie sich irgendwann doch nicht mehr um ihn kümmern können sollte.

    Ich seh da kein Problem drin, ehrlich gesagt.

    Aber kommt mir irgendwie so vor als ob man hier bissl was Anderes rein interpretiert als ich.


    Und dann kommt mir das irgendwie doch bissl bekannt vor. Wenn ich bspw bei Rassen überlege für jemanden mit dem ich viel zu tun hab, muss ich auch bisschen aufpassen dass ich da nicht zu viel von mir mit rein bringe, weil ich da ja evtl auch regelmäßig mit dem Hund zu tun haben werde und mich natürlich freue wenn ich mit dem was arbeiten kann. Aber schlussendlich wirds ja nicht mein Hund.

    Deswegen kam der Zwerg bspw aus ner anderen Zuchtrichtung als ich für mich gesucht hätte ( bei mir wärs bspw ein anderer Farbschlag, mit Wert auf offenerem Wesen und besserem Fell geworden, so war aber das Hauptaugenmerk auf nen ruhigeren Vertreter und es sollte unbedingt ein Pfeffie werden) .

    Oder als anderes Beispiel - als ich vor einigen Wochen hier nach Rassen gefragt habe dachte ich bspw bei einigen Rassen dass das für mich vollkommen klar geht, für die andere Person aber eher grenzwertig sind. Da überlegt man natürlich ob es nicht doch möglich ist wenn man sich selbst entsprechend mit einbringt, aber im Endeffekt nützt das ja nix, wird ja nicht meiner, also orientier ich mich da gar nicht nach mir, sondern nach der Person und versuche einzuschätzen was da funktionieren kann und was eher nicht.

    Man ist ja im Endeffekt "nur" eine Betreuungsperson, nicht der Halter mit dem es ja ein ganzes Hunde leben lang passen muss.


    Der Hauptpunkt den ich hier sehe ist eigentlich die Erziehung, gefolgt davon dass es zusätzlich einfach auch Charaktersache ist wie verkuschelt ein Hund ist.

    Selbst der unkomplizierteste, netteste Begleithund braucht ein gewisses Maß an Konsequenz, und selbst in einer Rasse die als sehr verkuschelt gilt, kann man einen Hund erwischen der auf engen Körperkontakt mal so garkeinen Wert legt.

    Ich werfe ein : Cairn Terrier

    Sind gemäßigte Terrier, für alles zu haben woran sie Spaß haben, tendenziell eher freundliche Hunde, offener als die meisten Schnauzer, etwas eigenständiger, brauchen zwar Konsequenz aber auch hier fordern Schnauzer find ich etwas mehr ein.

    Wobei hinsichtlich Leinenführigkeit und Co schlussendlich bei jedem Hund Konsequenz angebracht ist, aber ein Cairn ist zumindest schonmal weniger territorial/wachtriebig, wenn man da weniger konsequent ist wird der also im worst case nicht gleich denken er müsse aufpassen ( aber obs mit der Erziehung dann klappt, nuja). Sind halt trotzdem Terrier, worin man keinen Sinn oder keinen Spaß sieht, das setzt man eher nicht um. :hust:


    Havaneser sind tendenziell echt nette Hunde, recht anpassungsfähig ( ähnlich Bolonka bspw, wobei die halt nen Ticken kleiner sind, aber mAn auch ne Option), und auch die haben durchaus Spaß wenn man mit ihnen was tut. Sie brauchen es nicht so doll und sind häufig zufrieden wenn sie dabei sein dürfen und ausreichend Spazieren gehen, aber das bedeutet eben noch lange nicht dass sie nicht auch Lust draud hätten etwas zu tun.

    So ist es eigentlich bei den meisten Hunden diesen Typs, auch bspw bei Maltesern, Bolonkas, Bichon Frisé und Co. Wobei ich Malteser nervlich etwas zarter finde, von jener vernünftigen Zucht aber durchaus auch ne Idee.


    Tibet Terrier sind nochmal ne Spur anders. Nen Ticken eigensinniger/kerniger, insgesamt deutlich größer und kräftiger gebaut. Ich finde sie fordern auch etwas mehr ein als ein Havaneser, sind etwas wachsamer und man muss die Art von denen einfach mögen. Ist find ich eine Rasse die man entweder liebt, oder die einem garnicht liegt... Mein Fall sind sie bspw irgendwie so garnicht, obwohl das Wesen mir eigentlich liegen müsste. Aber sämtliche Halter die ich kannte waren total happy mit ihren Tibetern ( bis auf eine Ausnahme... Da hat der Hund mehr an Auslastung und Erziehung gebraucht als es Frauchen konnte).

    Wenn man Tibet Terrier mag, ist vielleicht noch der Lhasa Apso ne Idee. Die sind das kleinere Abbild vom Tibet Terrier, allerdings müsste man sich da bissl informieren wie die gesundheitlich da stehen. Ich weiß grad nicht ob es da nicht leider auch nen Trend zur Kurznase gab?


    Insgesamt sind das halt doch schon verschiedene Typen Hund, auch wenn man die alle den Begleithunden ansiedeln kann.

    Zwergschnauzer und Zwergpinscher brauchen wie gesagt finde ich die konsequenteste Hand, sie sind am wachtriebigsten und fordern mAn tendenziell auch mehr input ein, sonst tanzt der Hund im dümmsten Fall nicht nur auf der Nase rum, sondern ist der Ansicht Herrchen/Frauchen braucht ihn als seinen steten Leibwächter.

    Cairns werden, wenn nicht genug input und Erziehung, terriertypisch eher dazu neigen sich alternative Jagdobjekte zu suchen oder zu kläffen. Erzogen und zufrieden gestellt hingegen - total coole kleine Dinger, mit gesundem Maß an Köpfchen die doch tendenziell ziemlich verträglich sind und Fehler in der Erziehung die man bspw als Anfänger macht relativ gut verzeihen können.

    Tibet Terrier ähnliches Prinzip, aber einfach irgendwie doch nochmal ein anderer Schlag obwohl ebenfalls ein eigenes Köpfchen mitschwingt.

    Havaneser, Bolonka, Malteser und Co - da kenne ich einfach echt viele bei allen möglichen Menschen, und solange man sie wie Hunde behandelt sind die überwiegend echt gut handelbare Zwerge. Also auch bei Menschen die weniger konsequent sind läuft das meist erstaunlich gut..

    Anders siehts wieder aus wenn die nicht respektiert, garnicht erzogen werden, nicht wie jeder andere Hund auch Gassi können ect, aber da würde denk ich jeder Hund blöd werden.

    Man sieht halt leider auch häufig kleine Wuschel die massiv pöbeln, aber wie gesagt - die meisten die ich kenne, und bei denen ich weiß dass sich die Halter Mühe geben, sind wirklich entspannte kleine Socken.

    Von Yuup gibt's glaube ich bei Bellfidel kleine Proben die man testen kann.

    Nature's Specialties hat noch ein colloidal Oatmeal und ein Sheabutter Shampoo, sind beide für problematische Haut gedacht und haben pflegende Inhaltsstoffe, da evtl 59 ml Fläschchen zum testen.

    Lieber erstmal weniger um zu schauen obs vertragen wird, bevor man dann ne große Pulle rum stehen hat.