Beiträge von Terri-Lis-07

    Das Problem ist dass man, wenn man dich und deinen Hund nicht kennt, nicht hellsehen kann.

    Ich hab bspw selber per se kein Problem mit Listenhunden, und trotzdem gehe ich bevorzugt nen Bogen drum.

    Nicht weil ich Angst habe der Staff ( zB) wird meinen Hund zerlegen, sondern weil ich hier in 90% der Fälle den Haltern nicht übern Weg traue und meine Hunde schlicht keinen Wert auf Fremdhundekontakt legen.


    Ich versteh nicht warum man sich da als SoKa, DSH oder whatever Halter immer gekränkt fühlen muss nur weil Hundehalter nen Bogen drum machen. 1. Kennt man die Gründe dafür nicht, 2. ist das Gewichtsverhältnis oft sehr unterschiedlich, 3. haben diese Rassen ihren Ruf ( leider) nicht zu Unrecht und 4. Kann einfach jeder schon seine Erfahrungen gemacht haben...

    Nachvollziehen könnt ich das, wenn man wegen der Rasse angefeindet wird oder die Leute es übertreiben würden.

    Kann man das nicht einfach akzeptieren dass nicht jeder Hundehalter entspannt mit diesen Rassen ist?

    Meine Meinung zu dem Thema Preise is relativ einfach :

    Einerseits sollte der Preis für die entsprechende Rasse der Norm entsprechen. 2.000 Euro für nen Dalmatiner bspw finde ich nachvollziehbar ( ist ein heute gängiger Preis und zusätzlich gibt's da einfach höhere Kosten allein wegen der Hörtests) , 2.000 Euro für einen Zwergschnauzer hingegen würde ich niemals zahlen ( die Spanne liegt beim unteren 1.000-er Bereich bis 2.200 Euro, bis auf nen paar Ausnahmen variiert das stark nach Farbe, und es gibt durchaus Züchter die sich da wundern warum sie auf ihren Welpen hocken bleiben... 1.500 würde ich bspw definitiv einsehen, vielleicht noch 1.600, aber 2.000? Ist für mich einfach hinten und vorne nicht nachvollziehbar).

    Für nen Mittelschnauzer oder Airedale Terrier würde ich auch eher weniger 2.000 Euro bezahlen, da aber definitiv immerhin noch überlegen wenn die Zucht wirklich wirklich passt und ich da fest überzeugt von bin.

    Und ich hab auch kein Problem damit wenn ein Züchter da wirklich was dran verdienen sollte. Für den Aufwand, das Fachwissen, die Sozialisierung, Aufzucht, Arbeit und Liebe die dahinter steckt Zahl ich gerne Geld, und da darf auch gern was über bleiben. Nur sollte der Preis eben für mich im Rahmen, entsprechend der Rasse sein.

    Und auf die Idee zu handeln kam ich nie. Das find ich frech, ich kann jeden Züchter nachvollziehen der da ( bis auf wenige Ausnahmen vielleicht) sagt :,, OK, die kriegen von mir keinen Welpen, scheint denen ja nur ums Geld zu gehen. "

    Entweder der Preis ist OK für mich, oder ich such mir nen anderen Züchter. Und wenn mir die Rasse allgemein zu teuer ist, vielleicht doch ne andere Rasse? Ich zumindest bin jetzt nicht auf eine bestimmte Rasse festgelegt, gibt meist ja mehrere die passen.

    Ich würde auch wirklich mal raus fahren, irgendwo ins nirgendwo, wo man aber noch guten Überblick hat. Die Hundedichte ist geringer, und man kann einsehen ob was auftaucht, ggf eben weiter ziehen.

    In der Stadt ist das oft wirklich anstrengend, da hat man vor Fremdhunden eigentlich nirgendwo so richtig Ruhe, bzw zumindest nicht allzu lange und trifft einfach viel mehr Idioten, da tuts wirklich gut wenn man da mal raus aufs Land kann. Weniger Menschen, weniger Hunde, ggf mehr Platz für sich,... Das is echt super angenehm.


    Und bzgl größerem Hund als Begleiter - das muss kein besonders großer Hund sein. Klar, im Verhältnis zu einem Chi ist so ziemlich alles riesig, aber auch bereits ein kniehoher Hund kann große Unterschiede machen.

    Ich hab hier ja bspw nen robust gebauten Kleinhund und ne kniehohe Hündin ( 48 cm Schulterhöhe), und ich bemerke echt immer wieder wie krass es ist dass den Zwerg ( der mit 10 kg jetzt auch nicht winzig ist) wirklich niemand ernst nimmt, während man meine Hündin in der Regel absolut wahr nimmt und im Zweifel tatsächlich respektieren kann.

    Trotzdem kommts natürlich vor dass größere Hunde rein rennen, aber die Bereitschaft es zu verhindern ist höher, und wenn ich mit beiden unterwegs bin, fungiert die Hündin im Zweifel als Bodyguard für den Kleinen ( und das weiß er auch ganz genau).

    Das is auch wieder ein weiteres Problem das mit der Geschichte einher geht - hat man selbst Angst, überträgt sich das früher oder später auf den Hund. Noch ein Grund mehr dran zu arbeiten dass man da gelassener wird, und gucken dass man übt Fremdhunde abzuwehren ( das kann man ebenfalls in der Hundeschule lernen/gezeigt bekommen).

    Und natürlich für den Fall des Falles, zumindest wenn man in bestimmten Gebieten unterwegs ist immer etwas mit führen womit man im Zweifel verteidigen kann. Solange man kein Pfefferspray ( sollte nen Direktstrahl haben, Sprühnebel kann in die Hose gehen) hat, oder wenn einem das zu hart ist, tuts bspw auch ne Active O2 Flasche gefüllt mit Wasser ( das hat hier auch schon ohne dass ich sprühen musste Halter dazu bewegt ihren Hund dann doch einzusammeln, weil Schatzipupsi soll ja nicht nass werden :hust:).

    Deswegen ja : Kann ja durchaus funktionieren, aber die Sicherheit dass das so bleibt ist bei anderen Rassen schlicht höher.

    Wobei mir einfällt dass bei FB in der Schnauzer Gruppe mal vor recht langer Zeit ( 2 Jahren oder so?) mal nachgefragt hat zwecks Mittelschnauzer und Eignung zum Therapiehund.

    Die Meinungen dazu waren... Sehr zwiegespalten.

    Also, wenn man die Wahl hat und es Voraussetzung ist, tut man sich mit ner nicht wachtriebigen, offeneren Rasse leichter, und wenn es doch unbedingt ein Schnauzer sein soll, sollte man schon sehr auf die Zucht und das Individuum schauen.

    Vielleicht war die Person die damals nachgefragt hat ja einer der beiden Halter? Vielleicht auch jemand anderes?

    Es is ja nicht ersichtlich wie wichtig es ist ob sich der Hund dafür eignet und ob man es auch verschmerzen kann wenn sich irgendwann raus stellen sollte dass das nicht passt.

    Fakt ist - sie haben jedenfalls nen schwarzen genommen ( da findet man eher nen dafür passenden Hund als bei den Pfeffies mMn), und eine Hündin die zumindest bisher relativ offen und nett ist. Meine Hündin war bspw auch als Welpe nicht so offen wie es Hilde ist.

    Aber wäre trotzdem spannend zu wissen wie sich das entwickelt wenn sie erwachsen wird.

    Ich hab in der Zwischenzeit die nächste Folge vor geguckt

    Spoiler anzeigen

    Nen Schnauzer als Rasse der Wahl für die Arbeit mit behinderten Menschen...

    Ja, kann man machen, warum einfach wenns auch kompliziert geht?

    Warum sind die nicht beim Labrador geblieben? Das hätte bei dem Job viel besser gepasst als ne Rasse die Fremde Menschen oft irgendwann garnicht mal mehr so geil findet und territorial ist...

    Heißt nicht dass es nicht funktionieren kann, aber das Risiko dass es irgendwann nicht mehr klappt ist halt hoch.