Beiträge von Terri-Lis-07

    Dass Zwergschnauzer beliebter werden hat mAn folgende Gründe:

    1. Verlieren Riesenschnauzer an Popularität und viele ehemalige Halter der größeren Vertreter oder Menschen die die gut finden entscheiden sich aus Vernunftsgründen für einen Zwerg.

    2. Gab es bei der Welpensendung vom Rütter mehrere Zwergschnauzer Welpen ( ich glaube insgesamt waren es 3 oder sogar 4 ? ) und sind dort als wirklich angenehme Hund positiv aufgefallen. Dadurch haben die sicher einige Leute für sich gewonnen die die Rasse vorher nicht so auf den Schirm hatten.

    3. Sind einige Zwergschnauzer auch mit nach D rüber "geflüchtet". In den Osteuropäischen Ländern ist der Typ Hund nicht grad unpopulär.

    4. Sind es einfach recht fitte, gesunde Kleinhunde ohne Übertypisierungen ( mit Ausnahme des Bartwuchses und dem Trend dazu immer plüschiger zu werden ). Die sind klein, aber recht kompakt gebaut. Die sind das verkleinerte Abbild ihrer größeren Verwandten, ohne Verzwergungsmerkmale aufzuweisen, und es sind auch durchaus Allrounder. Die kann man in der Stadt ebenso gut halten wie auf dem Land, die taugen als Begleiter ebenso wie für den Sport...

    Also kurz gesagt wundert mich ein Modeboom beim Zwergschnauzer nicht und ich halte diesen auch durchaus für berechtigt. Ich hoffe nur dass das nicht zu extrem wird und das der Rasse nicht schadet.

    Und davon abgesehen gibt es neben den klassischen Zwergschnauzern auch noch die Amis... Plüschiger, bunter, gibt's in noch kleiner...

    In GB und in Skaninavien sind die ebenfalls relativ beliebt, und bei social media findet man inzwischen einige Videos aus dem asiatischen Raum in denen die frisiert werden wie Püppchen.

    Insgesamt werden einfach mehr Menschen auf die Rasse aufmerksam oder schwenken darauf um.

    Ich finde beide Rassen doch recht unterschiedlich, zumindest hinsichtlich des Wachtriebs und der Verträglichkeit.

    Es gibt auch Dalmatiner die nicht so ohne sind, und es gibt auch Deutsche Pinscher die eher unkompliziert und gut verträglich und nett sind.

    Aber die Wahrscheinlichkeit einen Deutschen Pinscher zu bekommen der knackig Wachtrieb, deutlich ausgeprägten Jagdtrieb hat, mindestens andere Hunde des eigenen Geschlechts doof findet und/oder Fremde Menschen ätzend findet ist deutlich höher als selbiges bei einem Dalmatiner zu erwischen.

    Ich sehe hier tatsächlich Wachtrieb per se erstmal nicht als so schlimm an, weil der vorige Hund ein Bardino war und damit eigentlich ein ähnlicher Typ Hund.

    Allerdings geht aus dem Eingangspost klar hervor dass der Hund ua Besucher ab können muss und man schon gern einen Hund hätte der wie der Vorgänger auch tendenziell eher nett und gut verträglich ist.

    Und genau das ist hier der Knackpunkt der meiner Meinung nach gegen einen Deutschen Pinscher, Schnauzer, Sennenhund, DSH, Herder usw spricht.

    Ein Dalmatiner passt da viel besser rein.

    Im Übrigen würd ich jetzt evtl nicht zwangsläufig davon ausgehen dass es bei der Rasse nicht *klick* gemacht hat, ich lese da eher Unsicherheit raus und dass man sich alles einfach sehe gut überlegen möchte. Es kann bspw auch sein dass man, bevor man sich für einen Dalmatiner entscheidet, erstmal sicher gehen möchte dass man nicht irgendeine Rasse verpasst die evtl besser passt oder mehr zusagt.

    Das fand ich gerade noch auf der KfT-Seite - das kann man sicher mit keiner Rasse machen, die tendentiell mißtrauisch oder aggressiv ist:

    https://www.airedale-kft.de/vermittlungshu…enhund-gesucht/

    Das gefiel mir an meiner Hündin so gut: eigentlich ein Lämmchen, aber im Zweifelsfall dann eben doch ein Wachhund, auf dessen Instinkt man sich verlassen konnte. Die Zeugen Jehovas, die den Hund bis dahin nur als supernett kannten, haben hier kein zweites Mal versucht, aufs Grundstück zu schleichen, um uns heimlich in die Fenster zu spähen....

    Das ist mir kürzlich auch aufgeploppt, es scheint tatsächlich mindestens eine Blindenführhundeschule zu geben die gern Airedales nutzt.

    Aber so ganz allgemein gibt's echt nix was mit denen nicht geht.

    Damals gedacht als Jagdhund, Wach- und Stallhund, dann den Weg zum Gebrauchshund bei Militär oder Polizei ( gibt's heute immernoch, aber natürlich inzwischen wirklich selten weil da schlicht andere Rassen beliebter sind ). Die wurden weltweit als Jagdhunde in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, werden in den verschiedensten Hundesportarten eingesetzt ( IGP, THS, Mantrailing, Obedience, Rally Obi, Zughundesport,... ) in verschiedensten Jobs ( Rettungshundestaffel, Wasserrettung, Assistenzhund, Spürhunde für bspw Bettwanzen,... ) und eben als aktive Begleithunde.

    Das is find ich eine der Rassen die man oft unter- oder fehl einschätzt. Meist ist man dann doch entweder davon abgeschreckt dass es große Terrier sind oder einem die Optik nicht gefällt, und hier und da haben die sicher auch ihren Ruf weg ( kommt mAn eher von Leuten die die noch aus DDR Zeiten auf den Hundeplätzen kannten ), aber es sind einfach richtig geniale Hunde und durch und durch Allrounder.

    Aber gut, ich lieb die Rasse ja eh.

    Kann aber auch nachvollziehen wenn die garnix für einen ist, nur oft kommt man eben evtl nicht drauf und dann schadets nicht da bissl was drüber zu schreiben.

    Zitat

    Ich finde, das spricht gegen Herder oder Airdale (knackige Hunde mit ordentlich Wach- und Schutztrieb),

    Die kann man da nicht vergleichen - ein Airedale ist eher ein Terrierclown mit einer sehr netten, positiven Grundeinstellung zum Menschen, anders als ein Herder. Sehr ernsthaft wachen kann er dann trotzdem, aber das habe ich als einen der Vorteile empfunden: In meiner Gegenwart wurden Menschen erstmal grundsätzlich als nett angesehen, bis sie Anlaß gaben, das Gegenteil anzunehmen. Man mußte da also nicht dauernd scharf auf den Hund aufpassen. Und das halbe Dutzend Airedales, das ich näher kennen lernen durfte, war ausnahmslos von sich aus sehr kinderfreundlich. Was ich bei einem Herder nie voraussetzen würde.

    Das ist auch etwas was bspw beim Schnauzer eher kritisch ist.

    Es gibt einige Schnauzer die nett oder desinteressiert ggü Fremden sind, aber auch einige für die fremd = erstmal potentiellen Bedrohung bedeutet. Aber selbst bei den nettesten Schnauzern kann sich das spätestens beim eigenen Territorium wieder ändern, da kennen viele vor allem oder zumindest bei nicht eingeladenen Menschen wirklich garkeinen Spaß und sind da todernst.

    Airedales kenne ich prinzipiell erstmal als offen und nett bis desinteressiert aber im Zweifel freundlich ggü Fremden. Ändern tut sich das da eher wenn jemand wirklich bedrohlich wirkt, es dunkel wird oder nicht auf dem eigenen Grund erwünscht ist.


    Wobei ich bzgl des Bardino Vergleiches im Kopf habe dass es sein kann dass die Hündin etwas aus der Rasse geschlagen ist vom Wesen her.

    Man weiß also bspw nicht ob die auch wachsam war oder nicht.

    Wenn Sie es war, wird man mit nem Airedale oder anderen Wachtriebigen Hund erstmal per se kein Problem haben, solange der Hund ansonsten Fremden ggü eher nett ist.

    Ich kenne es von mehreren Züchtern auch eher so dass man Anfängern eher zu einer Hündin rät, wobei ich hier allein schon deswegen weil Agility geplant ist eher zu einer Hündin raten würde. Bei der Sportart würde ich persönlich 30 kg eher als zu schwer ansehen und das ist ein Gewicht das Airedale Rüden gern erreichen, während bei einer Hündin meist bei um die 25 kg Schluss ist ( am genialsten find ich ja Hündinnen im unteren Bereich, also um die 20 kg, die haben ne gute Größe sind aber trotzdem noch echt handlich ).

    Ansonsten ist es durchaus Terrier als auch Gebrauchshund typisch dass es mit dem eigenen Geschlecht tricky sein kann und grad beim Airedale hab ich den Eindruck dass es da Unterschiede in den Linien/Zuchten gibt. Ich kenne/kannte bspw mehrere Rüden die da garnicht so problematisch sind/waren wie hier öfter beschrieben wird ( was natürlich nicht bedeutet dass es das nicht gibt) und teils auch selber mit mindestens einem weiteren Rüden zusammen gelebt haben ohne Probleme.

    Von Schnauzern bspw kenne ich es häufiger dass mindestens das eigene Geschlecht problematisch ist.

    Bei Mops und Frenchie kann man ganz klar sagen: würde der Käufer Nase wollen, würden mehr davon rum laufen. 90+% dieser Rassen kommt vom Vermehrer (siehe Tasso Zahlen) und den Vermehrer interessiert es nicht, was VDH Richter so prämieren. Was der Käufer aber stattdessen will, ist Nullnase bis zum geht nicht mehr und allerhöchstens das Versprechen von freiatmend, aber auch das niemals zu Lasten der gewünschten Optik

    Genau.

    Ich nehme das ja gerne das Beispiel meiner Ex-Schwiegermutter die OEBs gezüchtet hat.

    7 Welpen, einer mit richtiger Nase, also nicht bisschen mehr, sondern deine richtige Nase ohne Falten usw. Ratet mal für welchen Welpen es keine Abnehmer gab... Ist eine richtig hübsche Hündin geworden. Weiterzüchten wollte sie mit der Hündin übrigens nicht......

    So viel zum Thema es geht nur um den Charakter und wenn es die Hunde ohne Knautschnase gäbe, würde man die natürlich sofort nehmen.

    Mir fällt dazu grad ein Beispiel in eine andere Richtung ein :

    Beim Dalmatiner weiß man ja dass sich bspw Platten und mehr Farbe positiv auf die Gesundheit auswirken. Vom Standard gewollt ist das ja nicht und es is eigentlich echt krass wie viele Hunde mehr oder weniger weg fallen nur weil die Farbverteilung nicht so optimal aus Standardsicht ist.

    Nun stellen wie uns einen Dalmatiner Wurf vor :

    Da gibt's ein paar die standardgerecht gepunktet sind und ein paar die mindestens eine Platte oder ein Monokel haben. Wir gehen davon aus dass all diese Hunde beidseitig hörend sind.

    Welche dieser Hunde sind für den Welpenkäufer interessanter ?

    Nachdem man geraten hat hier die Auflösung laut Züchterin

    Tatsächlich ist es wohl häufig so dass die meisten Interessenten die Welpen bevorzugen die laut Standard eigentlich Fehlerhaft sind, also Platten oder Monokel haben.

    Die mit der ach so korrekten Scheckung sind oftmals weniger gefragt.

    Ist zumindest so das Resultat nach über 40 Jahren Zucht.

    Scheint also irgendwie auch so n bisschen Rasseabhängig zu sein was die Käufer Tendenziell bevorzugen- da scheint Brachyzephalie was Anderes zu sein als bspw Fell.

    Ja, leider...

    Also ich kenne auch viele die keine BSV haben/hatten, aber leider eben auch echt viele die mindestens einen hatten ( oft bleibts nicht nur bei einem, da kommt nicht selten irgendwann noch BSV 2 oder 3 ).

    Also wenn ich jetzt so schätzen würde wie viele der Dackel die ich kenne daran früher oder später erkranken komme ich auf schätzungsweise nen Drittel.

    Is halt natürlich nicht allzu repräsentativ weil man das keinesfalls auf alle Dackel hoch Münzen kann.

    Ich kenne bspw auch keinen Frenchie mit BSV persönlich obwohl es dort ja ähnlich oft vorkommen soll.

    Eine Option fällt mir durchaus noch ein :

    Airedale Terrier aus einer Familienhund-orientierten Zucht.

    Wäre optisch ganz was anderes als gesucht wird, aber so charakterlich:

    Sportlich/lauffreudig - ja

    Hundesportlich betrachtet absolute Allrounder und zumindest mit ner leicht gebauten Hündin geht auch Agility

    Zwar wachsam aber Menschen ggü in der Regel deutlich offener und netter als andere wachsame Rassen

    Haaren kaum ( muss man dafür allerdings regelmäßig trimmen oder zum Hundefriseur gehen der das kann )

    Haben in der Regel ein gutes Nervenkostüm

    Jagdtrieb ist oft handelbar ( es kann Allerdings auch vorkommen dass der stärker ausgeprägt ist, zumindest aus Leistungslinien gibt's durchaus noch Airedales die zur Jagd eingesetzt werden )

    Sind zwar ne Mischung aus Terrier und Gebrauchshund, aber beides eher Light Version und damit gut als Gebrauchshund oder Terrier Einsteiger geeignet

    Hinsichtlich Artgenossen kann es mit dem eigenen Geschlecht hapern, aber das hat man mAn nicht mehr als bei den meisten anderen Rassen auch

    Theoretisch sagen da die AL Züchter gern mal : Es is relativ egal welchen Sport man mit denen macht, Hauptsache die werden in irgendwas gearbeitet.

    Tendenziell würde ich da, wenn die Rasse in Frage kommen sollte, aber eher drauf achten dass es keine Arbeitslinie ist sondern der Züchter sein Augenwerk auf aktive, wesensfeste, nette Begleithunde legt.

    Kann mir vorstellen dass man bei den Anforderungen damit happy werden kann, wenn einem der Typ Hund liegt.


    Ansonsten wäre ich aber nach wie vor hier bei KH Collie und Dalmatiner.

    Hinsichtlich der purinarmen Ernährung- nee so schwer isses eigentlich nicht. Aber meiner Meinung nach hilft es schon sehr wenn man jemanden hat den man da im Zweifel Löcher in den Bauch fragen kann, und man muss es eben wollen dass die Ernährung ab Werk gewisse Anforderungen stellt.

    Hinsichtlich Futter wenn der Verdacht bei einer Unverträglichkeit liegt wäre, wenn es trocken sein muss, meine erste Anlaufstelle inzwischen Vet Concept.

    Ideal wäre eigentlich möglichst kurze Inhaltsliste und kochen, dann sieht man ob bestimmte Sorten wirklich so funktionieren.

    Andererseits kenne ich es bisher so dass viele sonst sehr empfindliche Hunde VC häufig echt gut vertragen.

    Meine Hündin bspw musste ich in ihrer Junghundezeit barfen weil sonst nix ging, Fertigfutter is auch heute schwierig, da ist VC noch das was sie bzgl Trockenfutter am besten verträgt.

    Allerdings bedeutet dass nicht dass gut vertragen = Bedeutet dass hinten auch geringe Mengen raus kommen.

    Bei ihr bspw gehen Geflügel und Rind gänzlich Garnicht. Durchbruch damals brachte Kaninchen/Hase, dazu kamen noch Lamm, Wild und Fisch.

    Außerdem verträgt sie zu hohen Fett- und Innereien Anteil nicht gut und braucht ausreichend KH/Gemüse dazu.

    Das ist auch wieder etwas das mir bspw zu allen möglichen Hunden einfällt die eher dazu gedacht waren an Herden oder in Ställen zu leben, da hat es sich quasi eingebürgert dass es an Futter Garnicht mal soo viel Protein gab, eher das was über blieb. Von daher finde ich die Idee drauf zu achten dass der Proteinanteil nicht zu hoch ist nicht allzu verkehrt bei einem Hüti. Bedeutet jedoch nicht dass der Hund zu wenig Protein bekommen sollte oder dass er zu viel tatsächlich nicht verträgt ( das müsse man irgendwann ausprobieren wenn man ne Zeit lang etwas hat das gut funktioniert).