Bzgl Allergie :
Ich kenne/kannte mehrere HH die allergisch auf Hunde reagieren, tatsächlich die meisten davon Pudelhalter und haben keine Probleme.
Eine andere Person hingegen verträgt bspw Rauhaar gut, hat sich deswegen nen Rauhaar Dackel geholt und es hat prima funktioniert.
Es gibt auch Menschen die vertragen bspw Langhaar Hunde aber keine Kurzhaar Hunde, oder Rasse xy aber nicht Rasse z obwohl ähnliches bis gleiches Fell.
Bei mir kam im Laufe eines Pricktests vor Jahren auch mal das Ergebnis ,,leichte Reaktion auf Hund" raus und ich kann mich nicht daran erinnern je wirklich auf einen Hund reagiert zu haben ( außer evtl einmal auf einen Frenchie ). Sämtliche Allergietests davor und danach waren unauffällig, ich hab selber seit ich denken kann mindestens einen Hund im Haus, hab als Hundefriseurin gearbeitet und trotzdem keine Probleme obwohl mal positives Ergebnis auf den Allergietest.
Dafür hatte ich bspw auch mal ne mittelgradige Reaktion auf Hamster ( obwohl ich nie etwas mit Hamstern zu tun hatte ), und ja, das beeinflusst für mich durchaus ua keine Hamster zu halten.
Ebenso hatte ich wohl als Kleinkind mal ein positives Ergebnis auf Katzen, danach nie wieder.
Wichtig in dem Fall wäre für mich die Frage ob denn tatsächlich jemand Hundeallergiker ist ? Oder hat man einfach nur Angst dass jemand auf Hunde reagiert und möchte sich da für alle Eventualitäten "waffnen" ?
Wenn es ersteres ist hilft nix über ausprobieren und gut überlegen ob und welcher Hund überhaupt.
Prick Tests find ich by the way durchaus sinnvoll. Wenn ich bspw Jahrelang immer wieder bei den selben Allergenen anschlage, dann kann ich mir schon sehr sicher sein dass ich darauf auch wirklich reagiere. Im Umkehrschluss können sich Allergien aber auch verändern und bei Tier Allergenen stellt sich für mich immer die Frage welches Allergen da konkret getestet wurde.
Neben Fell und Rasse gibt's da übrigens noch andere Sachen... Es gibt bspw Menschen die reagieren nicht auf die Hautschuppen sondern nur auf den Speichel und solange sie aufpassen dass der Hund sie nicht anschleckt is alles tutti.
Andere reagieren stärker wenn der Hund stark haart ( das liegt allerdings mAn nicht am Haaren an sich, sondern dass das starke Haaren einfach die Allergene besser verteilt ).
Was aber auch vorkommen kann, ist dass man nicht auf den Hund selbst allergisch reagiert sondern auf Allergene die am Hund dran hängen. Nicht umsonst wird einem als Allergiker geraten dass der Hund nicht im Schlafzimmer schlafen sollte. Reagiert man nämlich auf Pollen oder Hausstaubmilben, dann auch auf indirekt auf den Hund. Aber nicht weils ein Hund ist, sondern weil sich Staub und Pollen auch ins Fell setzen ( da kann es Sinn machen den Hund regelmäßig zu baden ).
Man sieht also dass es ein recht komplexes Thema ist. Prinzipiell hab ich es aber eher so kennen gelernt dass Hunde Allergie + Hundehaltung sich nicht ausschließen müssen, wenn man auf ein paar Dinge achtet ( das kenne ich im Bezug zu Katzen bspw wieder anders ).
Wenn allerdings tatsächlich keine Hundeallergie bei einem der Familienmitglieder besteht, frage ich mich ob man da unbewusst nicht vielleicht nen Grund sucht weil einem irgendwas sagt : Hund besser doch keine gute Idee.