Beiträge von Terri-Lis-07

    Naja bei Menschen sind die Allergene oft ja auch die selben.

    Bestimmte Pollen ( Birke, Hasel, Beifuß, Spitzwegerich, Pappel,... ), Schimmelpilze, Hausstaubmilbe, bzw hinsichtlich Lebensmittel bspw Ei, Soja oder Nüsse,...

    Hat man mit etwas viel Kontakt, ist es bei manchen warum auch immer so dass der Körper irgendwann sagt ,,Das stufen wir jetzt als gefährlich ein, wir schütten Histamin aus.".

    Das bedeutet allerdings auch wieder nicht dass man nicht auf exotische Dinge allergisch reagieren kann ( ich reagiere bspw allergisch auf Feigen ), aber die Wahrscheinlichkeit ist erstmal bei bekannten Dingen am höchsten.

    Ebenso wie die Wahrscheinlichkeit hoch ist dass man auf stark Histaminhaltige Lebensmittel empfindlicher reagiert, was ja irgendwie logisch ist wenn der Körper ohnehin schon schneller Histamin ausschüttet als er sollte.

    Das Prinzip bei Hunden ist da ähnlich.

    Würden die meisten Hunde bspw mit Pferd und Ziege ernährt werden und Rind oder Huhn wäre seltener, würden die meisten Hunde wahrscheinlich auf Pferd oder Ziege reagieren und eher Rind und Huhn vertragen.

    Der Grund warum man bei der Ausschlussdiät auch gern auf exotische Sachen oder Sorten bei denen einige Menschen Hemmungen haben diese zu verfüttern setzt, ist auch der dass viele keinen Überblick haben was eigentlich konkret noch nie im Hund war.

    Würde man bspw drauf achten dass der Hund nur Rind, Huhn, Pute und Lamm bekommt, und man muss ne Ausschlussdiät machen, hat man bspw noch Fisch, Ente, Wild oder Kaninchen zur Verfügung.

    Oft ist es aber so dass man da entweder garnicht so drauf achtet, oder Futter/Leckerlis füttert bei denen man garnicht weiß was da eigentlich konkret drin ist.

    Da kann man nur schätzen und vermuten dass bspw noch nie Pferd, Ziege, Strauß oder Känguru drin war, und bedient sich an diesen Sorten. Alles andere ist dann ja mit hoher Wahrscheinlichkeit schon "verbrannt".

    Allerdings ist leider das Problem dass, man hat das mal getestet, tatsächlich wirklich irrsinnig viele Sorten ( auch exotische ) enthalten sein können, wenn man bspw ein Futter füttert bei dem die enthaltenen Fleischsorten nicht vollständig deklariert sind.

    Ein anderer schwammige Begriff ist bspw Wild.

    Ich hab da paar mal nachgefragt, weil meine Hündin bspw Reh, Hirsch, Wildschwein verträgt, aber absolut nichts mit Federn.

    Da kam laut Herstellern teilweise schon einiges zusammen:

    Neben den üblichen Verdächtigen bspw Rebhuhn, Ente, Fasan, Elch...

    Da kann man nur raten immer drauf zu achten was man füttert und Augenmerk drauf zu haben sich bestimmte Sorten aufzusparen.

    Ansonsten ist bspw Rind auch einfach deshalb blöd für ne Ausschlussdiät weil da sehr viele Hunde drauf reagieren.

    Hier verträgt von 3 Hunden bspw nur einer Rindfleisch. 1 von 3 verträgt absolut garkein Geflügel, 2 von 3 sind empfindlich bei zu viel Innereienanteil/Fett und brauchen ihre Kohlenhydrate, 1 von 3 ist relativ unkompliziert mit Futter, 1 von 3 hat auch auf einige pflanzliche Dinge allergisch reagiert.

    Aber ich schätze wenn ich bisher da nicht so die Berührungspunkte gehabt hätte würde ich das wohl auch nicht so eng sehen.

    Weiterhin gibt's schlussendlich trotzdem noch ne gewisse Fehlerquote :

    Allergien können sich ändern...

    Es können bei Fertigfutter auch andere Allergene enthalten sein ( bei manchen Futtermitteln hat man tatsächlich den Zusatzsatz "kann Spuren anderer Zutaten enthalten" lesen )

    Es können sich auch Kreuzallergien entwickeln ( bspw Hund reagiert eigentlich nicht auf eine bestimmte Sorte, aber das Immunsystem sagt ,,Warte, das is genetisch zu nah dran an xy ! Alarm !" Und reagiert... deswegen kann es bspw sein dass ganze Tiergruppen nicht vertragen werden, also bspw keine Ente oder Wachtel weil zu nah an Huhn/Pute, oder kein Wasserbüffel weil zu nah an Rind ), muss aber nicht.

    Es kann auch sein dass man doch mal was vergisst oder nicht bedacht hat, und dann war das Allergen trotzdem schon im Hund.

    Um mal kurz zu berichten wie das hier so läuft wenn man etwas untersuchen muss das weh tut :

    Vor ein paar Tagen hat der Bub gehumpelt weil er meiner Mutter vor die Füße gesprungen ist und sie versehentlich auf die rechte Vorderpfote getreten ist.

    Ich hab damit gerechnet dass er da schnappen könnte, weil der Herr is ja wie gesagt äußerst empfindlich.

    Also hab ich ihm den Maulkorb aufgesetzt, ihn mir aufm Rücken auf den Schoß gelegt ( kennen hier beide Hunde, machen die total entspannt mit, finde das ganz praktisch bspw um die Achseln zu kürzen, Beine zu bürsten, Krallen zu schneiden uÄ ) und vorsichtig das Pfötchen angeschaut und abgetastet. Fürs brav sein hats Keksis und Lob gegeben, und wenn er signalisiert hat dass er das unangenehm findet, hab ich kurz pausiert und versprochen dass ich ganz vorsichtig bin. Hat er super gut mit gemacht, und bis auf ne minimale Schwellung außen ( hat er auch gemeint dass die Stelle bissl autscht) hat er das ganz brav über sich ergehen lassen.

    Als er fertig war, hat er mir dann sogar nochmal das Pfoti gereicht, so ,,Hier guck mal, das tut aua, mach mal bitte was oder geb mir Kekse :herzen1: ".

    Wir haben dann eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser geholt und ihm das Pfoti zum kühlen rein getunkt.

    Erst ,,Ahhh nein ! DAS KALT !!! Neeeiiiin !", aber dann hat er gemerkt dass das ja doch irgendwie hilft und es überlebt.

    Anschließend konnte er auch schon wieder etwas auftreten und hat sich nen Platz zum hinlegen gesucht.

    War bisschen schwierig, er meinte so als Schwerstverletzter kann man sich nicht richtig hin legen, und er wirkte als sei er ganz arm dran. Man musste ihn dann ermahnen dass er liegen bleibt und nicht 2000 mal den Platz ändert.

    Kurze Zeit später hat er die Pfote dann auch wieder normal belastet.

    Manchmal ist das schon verwunderlich...

    Man versuche etwas Zahnstein abzukratzen und er tut so als würde man ihm den Zahn raus ziehen wollen...

    Man versuche etwas die Öhrchen zu zupfen, aber blooooß nicht zu viel, sonst denkt er man reißt ihm gleich das Ohr ab.

    Aber Krallen schneiden oder Aua-Pfote angucken... Das komischerweise garkein Problem |)

    Diese Rasse passt zu mir einfach prima, vereint so vieles was ich von einem Hund erwarte und es gibt die auch noch in drei Größen, somit für jede Lebensphase etwas dabei.

    Mir geht’s mit meinem Zwergschnauzer genau so, ich hab aufgehört zu zählen wie oft ich mich und mein Umfeld schon gefragt habe warum nicht jeder einen Zwergschnauzer hat und wieso Leute zu anderen Rassen greifen.🤣 Natürlich keine ernst gemeinte Frage, jeder sieht das anders, aber ich denke, wenn man an dem Punkt ist hat man mit der Rassewahl nicht viel falsch gemacht. Wobei nichts perfekt ist und es auch bei den Zwergen Punkte gibt die man wollen muss, ich sehe mittlerweile darüber hinweg und nimm’s mit Humor weil dafür alles andere wirklich toll zu mir passt. Vor einem Mittelschnauzer hätte ich trotzdem Bammel, weiß ich nicht ob ich mir das zutrauen würde. Obwohl der gleiche Typ Hund bzw. noch näher verwandt können 2 Rassen ja kaum sein.😅

    Kann ich nachvollziehen, die sind ja schon unterschiedlich.

    Der Zwerg ist in vielen Dingen einfach der entspanntere Hund, da muss man weniger ein Auge drauf haben, weniger eng führen, der fordert weniger ein, ect...

    Aber bei mir isses ja auch andersrum, da war ja der Mittel als erstes im Fokus, dann der Riese, dann aus Vernunft Mittel, und erst als es wieder was Kleines werden sollte der Zwerg.

    Ich denke auch wenn es um das Thema Kleinhund geht wird es wohl keine Rasse geben die dem Zwergschnauzer bei mir noch das Wasser reichen kann.

    Bei anderen Kleinhunden die mir zusagen hab ich das Problem dass die mir entweder zu zierlich sind, zu kurze Beine haben, zu sensibel sind oder ein anderer Punkt mir weniger zusagt ( zB beim Foxterrier dass die schon einfach ne Spur flippiger sind ).

    Sonst wär wohl der Scottish Terrier auch sehr weit oben, die mag ich echt gerne. Aber nein, mir persönlich zu kurze Beine, ich möchte nurnoch Hochläufer haben. :tropf:

    Mittel war für mich ne Zeit lang nix halbes und nix ganzes, mittlerweile hab ich die schon sehr doll lieben gewonnen. Und seit ich die habe sag ich lieber : Hmm, andersrum is sinnvoller, das muss man mir nicht unbedingt nach machen, außer man will das genau so. xD

    Ich mag ja auch verschiedene Typen Hund.

    Lange Zeit lebte hier ja ein West Highland White Terrier. War schon sehr anders als die Schnauzigen, meiner Mutter lag das bspw nicht so, ich kam damit gut klar. Vielleicht wars einfach in der Zeit der genau richtige Typ Hund für mich. Sehr eigenständig, psychisch sehr robust ( körperlich leider nicht... ), ein Hund bei dem man erstmal ne Tür rein finden muss um den motiviert zu bekommen, aber insgesamt obwohl die uns ggü auch schnell mit den Zähnen war, ein sehe verträglicher, netter Hund mit Fremden.

    Ich hab mit ihr Terrier kennen und vor allem lieben gelernt, daher wundert es nicht dass ich mir immer wieder nen Terrier vorstellen könnte.

    Ich habe mit der Zeit aber auch festgestellt dass ich es schon gern habe einen Hund zu haben der größeres Interesse hat mit mir zusammen etwas zu arbeiten, etwas spritziger unterwegs ist, ruhig auch mehr wacht.

    Da hats nicht lange gedauert als ich auf den Schnauzer kam.

    Diese Rasse passt zu mir einfach prima, vereint so vieles was ich von einem Hund erwarte und es gibt die auch noch in drei Größen, somit für jede Lebensphase etwas dabei.

    Kein Wunder also, dass hier derzeit Mittel- und Zwergschnauzer leben und ich mir beides immer wieder vorstellen kann. Nur vor den Riesen hab ich hinsichtlich selber halten noch bissl Respekt, weil einfach andere Gewichtsklasse.

    Insgesamt kann ich schon sagen, liegen mir eher kernigere Hunde, die nicht zu sensibel sind, ruhig intelligenter sein dürfen, eher Allrounder als Spezialist, lieber knackig Wach- und Schutztrieb als zu viel Jagdtrieb, temperamentvoll, lieber vorne mit dabei als hinten trödelnd und weder zu eigenständig noch zu klettig sind.

    Gut, das mit dem Jagdtrieb ist ein Punkt für sich. Ich hab inzwischen festgestellt dass mich das ab einem gewissen Punkt schon nervt, aber ich gestehe prinzipiell jedem Hund einen gewissen Jagdtrieb zu, das empfinde ich bei einem Beutegreifer einfach irgendwo als Arttypisch.

    Da passt für mich einfach nichts besser rein als Schnauzer oder Airedale Terrier.

    Ich habe bspw auch festgestellt dass ich Pudel, Schäferhunde oder Boxer sehr mag.

    Boxer wird hier niemals einer einziehen, wegen der Gesundheit.

    Bei den Schäfigen habe ich einfach Bedenken ob das wirklich dauerhaft zu mir passt, und Pudel sind eigentlich ein ganz anderer Typ Hund. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Sollte ich also jemals einen netten Hund ohne wirklich Wachtrieb haben wollen, wären Pudel wohl ganz oben mit dabei. Wobei ich da schon drauf achten müsste eher robustere Pudel zu finden, und da liegt meine Tendenz schon eher bei den Großen weil ich dort den Eindruck hab dass mir das mehr liegt.

    Andererseits wäre ein zu sensibler Pudel mit massenhaft Jagdtrieb von der Art her wieder was das eigentlich so garnicht meins ist. :see_no_evil_monkey:


    Dann gibts noch Typen Hund die ich mir definitiv niemals holen würde.

    Ich finde bspw Thai Ridgeback super faszinierend von der Art her, kann mir aber vorstellen dass ich als auch Hund da auf Dauer nicht glücklich werden würden.

    Was man bei mir definitiv niemals sehen wird, sind Retriever, Jagdgebrauchshunde, Qualzuchten oder Hütehunde a la Aussie, Border, Collie und Co.

    Die klassischen Hütis und Retriever sind einfach garnicht mein Typ Hund.

    Auch bspw Tibet Terrier liegen mir 0.

    Was Nordisches wird hier höchst wahrscheinlich auch niemals einziehen, und auch kein HSH.

    Die gängigen Begleithunderassen funken bei mir auch eher garnicht.


    Was ich mir also insgesamt so vorstellen kann wären :

    Schnauzer ( Zwerg, Mittel und Riese ), Airedale Terrier, Deutscher Pinscher, Kerry Blue Terrier, Pudel, Beauceron, Hovawart, KH Foxterrier, bestimmte Schäferhunde und Ähnliche...

    Wobei es mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den ersten beiden bleibt.

    Daran können Freundschaften zerbrechen....

    in der Tat, würde jemand meine Hunde so anschmieren, egal ob waschbar oder nicht, wäre die Freundschaft beendet.

    Joa, ich würde wahrscheinlich schon sehr unschön reagieren wenn jemand einem meiner Hunde den Bart abschneiden würde oder so.

    An sich, nicht schlimm weil wächst ja nach ( bzw Farbe wäscht sich aus ), aber allein schon dieses manipulieren am Hundefell ohne Einverständnis.

    Und wenn dann sogar noch was passieren würde ( bspw wo rein geschnitten oder eben im Fall der Farbe dass die schädlich sein sollte )... puhhh

    Ich denke das will niemand freiwillig austesten :smiling_face_with_horns:

    Aber ich finds krass dass das Herrchen in dem Video so nett reagiert. Is halt einfach sprachlos, nicht sauer oder so.

    Man weiß ja auch nicht ob man vorher abgesprochen hat nur nen kleinen Teil einzufärben und man sich dann dachte man erlaubt sich nen Streich und färbt komplett.

    Vielleicht wars auch keine richtige Farbe sondern nur dieses Holy Pulver ? Aber das müsste dann ja eigentlich überall abfärben :thinking_face:

    Andererseits steht da auch dabei dass es nicht sein Hund ist. Also vielleicht war es der Hund seiner Frau, die wollte es so, aber der Hund is halt sein Schätzchen.