Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich hatte irgendwie im Kopf dass da mehr waren :thinking_face:

    Aber kann mich natürlich auch täuschen. Und wie gesagt soweit ich weiß gab's im europäischen Raum da nix.

    Mein Hauptproblem is einfach bei Purina dass man absolut keinen Schimmer hat was da drin ist.

    Weiß man bspw bei Royal Canin auch nicht, aber da weiß man wenigstens dass da einiges dabei ist das im Krankheitsfall was taugt.

    Bei dem verlinkten Futter wär mir das zu unsicher.

    Aber klar, ausprobieren kann man es trotzdem, muss jeder selbst entscheiden. ^^

    Ich greif das mal auf weil das was ich schreibe auch in den Kontext zu "früher" passt.

    Habt ihr wirklich eure ersten Hunde ohne jegliche Erfahrung im Umgang mit Hunden angeschafft?

    Ich bin ja mit Hund aufgewachsen, der erste Hund in meinem Leben war ein DSH Mix.

    Bei meiner Mutter sah das damals ( noch DDR Zeiten ) anders aus. Ihre Mutter wollte keinen Hund, meine Mutter wollte unbedingt einen Hund, also hat sie sich den ersten sehr jung ( glaub irgendwas zwischen 16 und 18 oder so ) vollkommen ohne Ahnung heimlich angeschafft. Es gab irgendwo nen Wurf Schäferhund Mischlinge, sie ist mit der Bahn hingefahren, hat den Welpen abgeholt, is mit der Bahn zurück gefahren und hat den Hund heimlich in die Wohnung geschleust. Ihre Mutter hat das irgendwann raus gefunden, aber weil sich dagegen gesträubt wurde den Hund wieder abzugeben war eben die Anweisung dass der aber nur den Balkon zur Verfügung haben soll ( Spoiler- Hund wurde trotzdem immer wieder rein geholt ). Irgendwie wurde der Hund dann so mehr oder weniger toleriert.

    Sie hat den Rüden erzogen, ihm nen paar Dinge beigebracht und fand es sehr gut dass der Rüde ausgeprägten Wach-/Schutztrieb hatte. Gab mehrere Situationen, da hat der Rüde sie tatsächlich schützen müssen und damals hat sie da auch absolut keine Konsequenzen befürchten müssen. Sie wäre übrigens auch wahnsinnig gerne mit ihm auf den Hundeplatz gegangen, aber da die sich allesamt gesträubt haben einen Mischling aufzunehmen, wurde daraus nix. Daher war es lange lange Zeit ihr Traum irgendwann einen richtigen/reinrassigen DSH zu haben ( naja, daraus wurde schlussendlich dann nix - aus der einzig sich passenden Gelegenheit nahm man den einzigen Mischling im Wurf und später hat die Vernunft da deutlich nein gesagt xD ).

    Ich bin mir dahingehend sehr sicher dass ein großer Faktor warum das so funktioniert hat auch einfach der war dass die Begebenheiten damals einfach anders waren.

    Heutzutage undenkbar. Abgesehen von der ursprünglich angedachten Haltung ( die so definitiv nicht ok war, über die sich heute sicherlich Menschen beim OA beschweren würden, aber rückblickend betrachtet bereut sie da sehe viel ^^ ) waren da einfach viele Dinge im Toleranzbereich die heute ein absolutes tabu sind. Heute hat ein Hund nett und tolerant zu allem und jedem zu sein, die dürfen nicht mehr schützen und 10 mal nicht ihre Zähne nutzen.

    Wäre sie also bspw in der jetzigen Generation aufgewachsen und hätte das selbe getan, wär das nicht lang gut gegangen und der Hund im Tierheim gelandet. Selbiges hätte übrigens vielleicht auch mit dem Hund danach, der Zwergschnauzer Hündin, passieren können. Denn wenn sie jemand streicheln wollte hieß es einfach ,,Die will das nicht und wenn Sie die trotzdem anfassen beißt die.", aber dann lief das im Fall des Falles auch unter "selbst Schuld". Heute zieht sowas einfach nicht.


    Da muss man eben bei Besuch managen/wegsperren. Da muss man eine Betreuungsperson langsam aufbauen. Da können halt keine Kinder oder andere Tiere im Haus sein. Da kann man halt nicht auf der Couch kuscheln.

    DAS sind die Standard-Probleme, die unsere Hunde zu Dauerbrennern macht. Ernsthaft aggressive Hunde, die man schiebern muss oder wo nur ein, zwei Menschen drangehen können, sind superselten.

    Und da wäre man wieder bei dem Thema falschen Hund gekauft.

    Wachen/schützen, darunter haben viele ja im Kopf dass das dann so Kommissar Rex mäßig wäre und der Hund immer nur ganz zuverlässig grantig zu denjenigen wird die wirklich böse sind. Oder man kauft sich ne Rasse weil die so schön aussieht und sieht das ganze eher als Bonus oder als etwas das man einfach unterschätzt.

    Wenn man realistisch ist, sind viele ernsthaft wachsame Rassen bspw garnicht mehr wirklich für die heutige Gesellschaft gemacht.

    Früher wollte man nen knackigen Wachhund haben der niemand Unbefugten auf den Hof lässt, heute geht das aber nur wenn der Hund nicht zu viel bellt, nicht jeden Fremden doof findet, nicht jedes Fleckchen bewachen will an dem man 5 Minuten steht.

    Die Ansprüche an Hunde sind anders, die Möglichkeit an Rassen die man bekommen kann stark gestiegen, und viele greifen da einfach zu hoch oder falsch und ausbaden dürfen es dann die Tierheime die solche Hunfe schlecht vermittelt bekommen weil es ja erstmal jemand braucht der damit zurecht kommt und gewillt ist erstmal entsprechend Zeit auf sich zu nehmen damit der Hund überhaupt mal nen Draht aufbauen kann ohne dass der ,,Ein Fremder ! Kenn ich nicht, trau ich nicht!"-Alarm angeht.

    Jaaa

    Hat dann so an sich erstmal nichts mit richtig gefährlichen Hunden zu tun, aber das Potential dafür ist bei solchen Hunden natürlich höher als bei nem Hund der erstmal an sich kein Problem mit Menschen hat.

    Ich denke da spielen an sich einfach so einige Faktoren mit rein wie es zu einem richtig gefährlichen Hund kommt.

    Die obig genannten sind ein paar davon.

    Dann denk ich da bspw noch an schlechte Genetik, Hunde bei denen das evtl durch körperliche Sachen erschwert wird, entsprechende Erfahrungen, gewisse Dinge zu lange laufen lassen bis es dann so richtig eskaliert oder auch einfach mal an Hunde die ne Klatsche haben.

    So ähnlich hatte ich es hier auch mal.

    Junge Frau mit kleinem Kind, lebt städtisch, kaufte sich einen "Kurzhaar Kaukasen" ( sah halt aus wie ein Kangal in grau, aber die Mutter von ihr hat mir mal erzählt dass das ein kurzhaariger Kaukasischer Schäferhund wäre und ich meinte dann auch dass die sich mal einlesen sollten weil das Herdenschutzhunde sind und keine "normalen" Schäferhunde ).

    Naja, sie hatte zusehens Probleme diese Hündin zu handeln und inzwischen lebt seit ner ganzen Weile eben diese Hündin hier im Tierheim. 100 % wissen tu ich es nicht aber ich geh schon sehr stark davon aus. Alter passt, Name passt, Optik passt.

    Wird wahrscheinlich lange Zeit auch im Tierheim bleiben...

    Misstrauisch ggü Fremden, findet Hündinnen kacke, kann nicht alleine bleiben, öffnet Türen, springt auch über 2 Meter Zäune...

    Das war auch so vorhersehbar.

    Ich kenne ehrlich gesagt keinen Hund der gern Geschirr anzieht xD

    Nur die Toleranz und wie man sich da verhält is unterschiedlich.

    Susi bspw hats immer abgrundtief gehasst, das ging immer nur unter Protest ( im Sinne von rum motzen ).

    Bei Lilo isses kein großes Ding, aber sie testet schon manchmal ob man nicht einfach weg gehen kann.

    Der Zwerg findet das ebenfalls absolut beschissen. Wenn möglich geht er weg und wird meidig, wenn nicht guckt er auch durchaus mal ob es zieht wenn man grummelt.

    Da kann man auch noch so viel bestärken und nach besseren Geschirren gucken, ich denke abgesehen davon dass viele Hunde es etwas creepy finden sowas über den Kopf zu bekommen, ist es wahrscheinlich vergleichbar wie wenn man nen BH trägt. Es is halt nervig und ohne ist komfortabler. Irgendwie ein komischer Vergleich aber ich denke das kommt am ehesten dran weil ja beides um den Brustkorb geht. Ich denk mir da - wenn man nix dran ändern kann dass Hund das halt doof findet, darf er ruhig sagen dass er es blöd findet, aber halt tolerieren dass es angezogen wird muss er trotzdem.

    Anfangs versuch ich immer das positiv aufzubauen, dann kommt relativ schnell wenn ich den Eindruck hab das Prinzip wurde verstanden eher weniger Tamtam. So das wird halt angezogen und gut ist. Aber wichtig dabei ist, grad bei solchen Typen Hund, dass man dabei höflich bleibt. Irgendwie verstehen geben dass man zwar versteht dass man das doof findet, es aber sein muss. Tricky is aber dass man dabei auch genau schauen muss ob der Hund nur signalisiert dass er es doof findet, oder ob er austestet ob man sich das olle Ding nicht doch vom Leib halten kann.

    Bei Ersterem geh ich drauf ein indem ich zB kurz pausiere und dann weiter mach, bei zweitem gibt's von mir schonmal ein "ehh, den Scheiß lässt du" ( also sagen booaaa neee das scheiß Ding wieder das find ich kacke ! Darf man. Aber eben nicht mich anpampen ).

    Auch bspw wirklich gucken dass das Geschirr wie gesagt möglichst gut sitzt, und die Situation für den Hund vorhersehbar machen aber ohne dass er sich dann verkrümelt.

    Hier wird das Geschirr also bspw immer dann angezogen wenn der Hund wirklich merkt es geht raus. In der Regel im Flur oder vor der Eingangstür, dann braucht man bspw nicht befürchten dieses blöde Ding überstülpt zu bekommen wenn man grad irgendwo im Wohnzimmer chillt oder so.

    Ich weiß nun nicht wie es bei euch ist, hier isses ja so sollte Hund was ahnen und stiften gehen, gehen wir eben einfach Gassifertig zur Eingangstür und der werte Herr kommt dann schon noch hinterher weil geht ja nicht dass man beim Gassi den Hund vergisst.

    Das kann natürlich anders aussehen wenn man nen Hund hat dem das wumpe ist. XD

    Das mit dem auf dem Rücken legen würde ich übrigens wahrscheinlich eher so werten dass der Hund eben sagt ,, So kannst du mir jetzt weder diesen scheiß da anziehen noch mich vom Fleck bewegen ! Ich bleib hier !".

    Das kenne ich bspw von meinen beiden in bestimmten Situationen ( wenn auch nicht vom Gassi ), das heißt bei denen dann in der Regel einfach ,,Nö ich bleib hier aber jetzt liegen !", und wenn man auf dem Rücken liegt, lässt sich schlecht was mit einem anfangen, weil dann ist man ja viel schwerer und so. :hust:

    Im Grunde ist das eine sehe höfliche Art mitzuteilen dass man etwas nicht möchte.

    Als andere Option kenne ich bspw dass man beim Gassi einfach stehen bleibt oder sich hinsetzt und nicht weiter möchte. Susi war bspw schon ein sehr eigenständiger Hund ( nicht so eigenständig wie ein Shiba, aber halt eigenständig wie ein Terrier ), und sie hat immer sehr genau mitgeteilt was sie möchte und was nicht. Was sie wollte wollte sie unbedingt und was sie nicht wollte wollte sie auf keinen Fall. Da braucht man dann auch nicht umzustimmen oä, weil da blieb man meinungsstabil. |)

    Dahingehend hilfts ne Art Kompromiss zu finden. Bei Susi war das die Spaziergänge auch immer wieder mal nach ihrem Gusto zu gestalten, also auch sie mal die Richtung bestimmen zu lassen. Und im Ausgleich auch einfach mal Leine dran und selber stur weiter gehen, weil ja obs gefällt oder nicht, muss man auch mal Wege gehen auf die man grad kein Bock hat. Und eben auch immer wieder mal Abwechslung rein bringen damit es nicht dauernd die selben schnöden Strecken sind. Weil oft steckt hinter dem ,,Ich will da nicht lang." Auch mal ein ,,Boaaa da waren wir gestern und vorgestern und vor 4 Tagen schon, das is laaaaaaaaaangweilig ! :ugly:".

    Mit so einem Hund isses eben so dass die gern ihre Sachen erkunden wollen, das sind einfach keine Hunde denen es latte ist wo es hingeht weil alles erstmal geil ist solange man mit seinen Menschen ist. Oder auch keine Hunde die einfach nur Strecke machen wollen. Oft eher welche die gern auf Erkundung gehen, in Ruhe Zeitung lesen möchten und eben, ja wie gesagt, nicht unbedingt des Menschens Willen Gassi gehen. xD

    Und grad Shibas die sind nicht selten auch schon als Welpen wirklich wahnsinnig eigenständig unterwegs.


    Achso und bevor ich vor der Arbeit Ewigkeiten mit nem Geschirr rum hampeln würde, würd ich dann halt einfach ne Retrieverleine drüber ziehen. Muss dazu aber auch sagen das is für mich eh irgendwie Standard geworden für nachts oder wenns mal schnell gehen muss. Richtig eingestellt kommt ein Hund da auch nicht raus geschlüpft und wenn man bspw Sorge hat dass die üblichen runden für nen Welpen zu früh sind, kann man sich sowas auch in etwas breiter aus Fettleder bestellen. Aber davon abgesehen isses ja eh nur für morgens dass du dann pünktlich arbeiten kannst ohne dass ihr da erstmal stress habt.

    Es is halt auch so dermaßen blöde dass da bisher angeblich nicht mehr passieren konnte als den Park mehr oder weniger zu sperren.

    Das mit dem Pudel, war das der Zwergpudel der neben der Besitzerin von der Leine gerissen wurde ?

    Oder verwechsel ich da was ? Ich meine da waren es eigentlich zwei, das würde sich hier ja damit widersprechen dass dort laut Artikel lediglich ein Einzelwolf mit 5 Welpen lebt.

    Ich will nicht wissen wo der ganze "Spaß" noch hin führt.

    Ich find das so schade

    Scottish Terrier heute

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    Und einmal circa 100 Jahre zurück gespult

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    Ich finde das verdeutlicht auch gut einen Punkt den ich bei manch Kurzbeinigen Rassen zusätzlich kritisch sehe - die Beine sind irgendwie auch nicht mehr richtig unterhalb des Körperschwerpunkts sondern irgendwie weiter außen.

    :warning: Achtung Zuckerschock! :smiling_face_with_heart_eyes:

    ich bin so allergiehundgeschädigt, daß ich bei weißen Hunden sofort allergiegefährdet denke und nicht haben möchte

    Das denk ich mir automatisch bei allem wo ich mir vorstellen kann dass da Westie drin ist.

    Irgendwie haucht Mich da was an, gemischt mit Malteser oder irgendwas anderem Wuscheligen. Jedenfalls würd ich da wohl den hier machen :flucht:XD


    Mir wird momentan immer wieder diese Hündin hier angezeigt

    MASHA (♀) – Mobbingopfer – viel zu dünn – ausgereist zu TINO | ProDog Romania e.V.

    Sieht so krass nach Pfeffie Riese aus dass ich mir tatsächlich vorstellen kann dass das vielleicht kein Mix ist.

    Aber ich kann ja nicht :see_no_evil_monkey: