Naja es gibt leider auch Hunde, die wehren sich einfach nicht egal was passiert, bzw nicht richtig genug.
Susi konnte gut Ansagen verteilen und sich Respekt verschaffen wenn nötig, solange es um banale Differenzen ging ( wie bspw dass sie nicht mit nem Retriever spielen wollte, dass sie nicht wollte dass man die andere Westie Omi die mal dabei war übern Haufen rennt, oä halt ), aber wenn sie angegriffen wurde verfiel sie entweder ins Freeze, in die Flucht, oder hat maximal nur abgeschnappt.
Aber ehrlich gesagt, selbst wenn das gehen sollte, kanns ja auch nicht sie Lösung sein dem Hund beizubringen sich zu wehren, da hilft nur als Mensch für den Hund einzuspringen wenn was ist.
Warum das bei Susi so krass war kann ich nur vermuten... Ich tipp drauf dass klein + weiß ein Faktor war, zumindest in Bezug auf die Hütis dass das vielleicht noch mehr dazu verleitet hat sie als Schaf zu missbrauchen. Im Falle der Jackie Hündin bspw isses denk ich egal, die war einfach nur n Miststück mit Hündinnen, ging ab und an stiften und hat darin einfach DIE Gelegenheit gesehen.
Und manch Hunde, sind halt auch einfach Arschlöcher. Die machen an sich kein Problem wenn die Menschen da entsprechend aufmerksam sind, aber je nachdem wo man wohnt hat man auch eher mal Schwemmen wo es mehr davon gibt und es wahrscheinlich echt egal ist ob der Hund den man selbst hat eher eine Art "Opfer-Typ" ist oder nicht.
Hinter dir Schutz suchen ist übrigens gut. Das is sehr sehr gut, einfach weil viel besser als weg laufen oder Beißerei starten, bedeutet aber auch dass man dann auch selbst handeln sollte. Oftmals sind anrennende Fremdhunde wirklich erstmal perplex wenn sie merken dass der Mensch dazu garnicht begeistert ist. Die rechnen damit den anderen Hund nerven zu können, sich vielleicht an dem mal kurz das eigene Ego aufpolieren oder den Vermöbeln zu können, aber nicht damit dass die tatsächlich Stress mit nem Menschen bekommen. Das führt gern mal dazu dass sie kurz mal überlegen ob das wirklich ne gute Idee ist, oder zumindest ein paar mal schauen ob die das jetzt wagen können, statt einfach auf den anderen Hund drauf zu gehen.
Gibt welche, die sind dann wirklich gleich so perplex dass die kehrt machen, gibt auch welche die testen dann noch ne Weile aus, und ja durchaus auch welche denen ist das doch ziemlich egal.
Bei mir hat das bis jetzt aber immer gereicht.
Selbst bei dem einen Border nebenan der sich mal auf Lilo stürzen wollte und so vehement dabei war mit umkreisen und nachsetzen dass ich da wirklich kurz davor war dem eine rein zu treten... Aber der kam halt zum Glück nicht an uns dran. Und seitdem sehe ich den auch stets nurnoch umsichtig geführt.
Manchmal isses auch so dass im Zweifel der Mensch plötzlich in Bewegung bekommt wenns der Hund nicht raffen sollte. ( und manchmal isses leider so dass das richtige Vollassis sind die dann selber bedrohend reagieren oä )
Aber das Ding is halt, wenn man aus dem Einwirkungsbereich raus ist ( bspw weil Freilauf und Hund wird schon gehetzt, das geht ja manchmal leider schneller und plötzlicher als man denkt ) kann man da auch nix mehr wirklich tun.
Im Zweifel gehe ich da lieber großflächig auf Abstand und hab die Leine dran.
Grad wenn man ländlich wohnt kann man ja häufig auch schon erahnen um welche Gespanne es sich handelt und ob die problematisch oder unbekannt sind, oder eben nicht.