Ich hab mir mal deine Beiträge nochmal alle durchgelesen.
Ich denke mal es wäre gut, weil sich in der Zeit ja einiges getan haben kann, nochmal in Ruhe aufzuschreiben was genau ihr alles gemacht habt.
Du warst bspw bei mehreren Hundetrainern, was solltest du da genau tun ?
Du wolltest zu jemandem mit HSH Erfahrung 500 km weit fahren - wart ihr dort und wenn ja, welchen Input habt ihr bekommen, bzw welche Einschätzung war da ?
Du bist mehrfach umgezogen, wie wohnt ihr jetzt? ( damals ja anscheinend Mietwohnung im Waldrandgebiet ).
Was machst du inzwischen so an Auslastung bzw was nicht (mehr)?
Du hast bspw geschrieben dass dein Hund ein HSH-Windhund Mix ist, dass du bei irgendeinem Trainer bspw immer vorne laufen musstest, dass du den Eindruck hast sie nimmt dich nicht ernst und du warst bei einigen Dingen bzgl der Reaktion seitens anderer Menschen verunsichert. Gleichzeitig ist sie bspw sehr lange Zeit trotz Unsicherheiten und riesiger Reizoffenheit mit dir im LKW rum gefahren, und hat faktisch anscheinend kein Leben führen können das wirklich ruhig ist.
Für mich liest sich das danach dass du und die Umgebung vielleicht nicht zum Hund passen. Danach dass sie einen Menschen braucht an dem sie sich orientieren kann, der ihr Sicherheit bietet, womit du ja anscheinend deine Schwierigkeiten hast ( also hat sie keinen sicheren Anker der ihr da helfen kann). Ebenso danach dass die Umgebung wahrscheinlich nicht passt ( zu viel Trubel da Mehrfamilienhaus, mit auf Arbeit müssen bspw ).
Hinsichtlich geistigem Input bekam sie viel das ihre Nerven überstrapaziert hat, aber abschalten und etwas in Ruhe lernen können is nicht drin gewesen ( ich denke Hinsichtlich Auslastung bspw eher an sowas wie ruhige Nasenarbeit, weniger an bspw apportieren oder Coursing ).
Wobei man ja auch erstmal irgendwo ne Basis braucht dass der Hund für sowas überhaupt nen Kopf über hat, aber da sie Hinsichtlich der Umwelt ja nicht nur mit den Augen sondern auch sehr viel über die Nase auf etwas reagiert wäre das vielleicht so ne Art Ventil um die Nase mal für etwas anderes zu nutzen als nur um nach Jagdbares oder potentiellen Gefahren zu scannen.
Ich kann mir gut vorstellen dass eine Abgabe zu einem ruhigen Örtchen bei einer Person die die nötige Führung und Sicherheit geben kann, und wo sie nix anderes tun muss als Hund zu sein ne ganz gute Idee ist.
Vielleicht hast du nur nicht den richtigen Trainer bisher gehabt, aber es liest sich doch danach dass du da keine Tür rein findest und die Umstände nicht zusammen passen.