Ich würde von dem Verein großen Abstand halten und Nie wieder hin gehen.
Fängt doch schon bei den ganzen Vorurteilen an, und dass dort scheinbar Niemand individuell auf jeden Hund eingehen kann.
Eigentlich gehört es sich so, dass man hilft wenn man sieht dass etwas nicht weiter geht. Und das nicht indem man seinen Diskrepanzen ggü Schäferhunde freien Lauf lässt und dauernd sagt,, Der muss dich anschauen! ".
Sondern indem man zB anbietet den Abstand zu den anderen Hunden zu vergrößern.
Oder indem man drauf achtet was für Hunde/wie viele Hunde dort sind.
Indem man wenn man merkt dass es nicht klappt, sich extra Zeit nimmt und ein Einzeltraining anbietet, und bei Bedarf das Training auch verkürzt.
Zumal ich "schau mich ( gefälligst - zum macht dieser Verein diesen Unterton *hust*) an" in diesem Kontext eh irgendwie unpassend finde.
Das kann man machen, wenn man an anderen Hunden vorbei gehen muss. Das kann man für ein paar Sekunden einfordern, oder im Falle von vernünftig aufgebauten HuPla Fuß, ein paar Minuten.
Aber nicht ne komplette Stunde lang bei höchster Ablenkung.
Wobei man auch sagen muss :
Hundesport, sollte Spaß machen ( meiner Meinung nach zumindest). Dem Menschen, aber noch wichtiger dem Hund.
Ihr hattet bisher beide nicht die Möglichkeit da auch nur einen Funken Spaß erfahren zu können. Bisher war es nichts weiter als Frust, auf beiden Seiten.
Und ich denke jeder hier kann dir versichern, dass es dem Hund auch leichter fällt sich von spannenden Dingen abzulenken, wenn etwas Anderes spannender ist.
Sprich : Eigentlich, sollte der Sport und die Arbeit aufm Hunde Platz für den Hund so toll sein, dass er in eine Art "Arbeits/Sportmodus" schalten, und in dem Moment unwichtige Einflüsse von außen, ausblenden kann.
Und das erreicht man nun echt nicht über Anschreien und Leinenrucks, sondern positiv - über Motivation und Begeisterung.
Ich würde dir empfehlen : Guck dir erstmal ohne Hund verschiedene Vereine an. Dann kannst du überlegen ob du dir diese Sportarten vorstellen könntest kannst, und vor allem ob dir der Umgang mit den Hunden gefällt.
Dabei kannst du dir in Inneren Fragen stellen wie :
- Wie ist die Stimmung auf dem Platz?
- Wie gut geht der/die Trainer/in auf die verschiedenen Hunde und deren Halter ein?
- Hat der Trainer Vorurteile oder behandelt er jeden Hund und Halter fair?
- Welche Trainingsmethoden gibt's?
- Wie sind die Hunde drauf? Wirken sie eher verunsichert und gedrillt? Oder freudig aufgeregt bis konzentriert?
- Kommst du mit dem Trainer/der Trainerin zurecht?
Wenn du dabei in irgendeiner Form ein ungutes Gefühl hast, lass es. Wenn du Fragen hast, frag.
Kannst du dir das vorstellen und findest dass der Verein nen guten Eindruck auf dich macht, mach einfach mal ne Probestunde.
Oft macht es auch was aus welche Hunde vertreten sind/welche Typen Hund den Trainern liegen.
Ein Schäferhund arbeitet sich anders als es vielleicht ein Golden Retriever oder Border Collie tut. Hat andere Eigenarten, andere Tendenzen,...
Solche Dinge wie Hund mitnehmen und Anschreien, Leinenrucks ect... Sind zweifelsfrei für alle Hunde scheiße.
Allerdings gibt es hier bspw Hundetypen die dann nicht einfach verunsichert klein bei geben und sich fügen.
Ich stelle mir zB grad vor das würde jemand mit einem meiner Hunde machen. 50/50 dass diese Person das ganz schnell bereuen wird, und der Schuss im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los geht. 
Grad auch mit nem Schäferhund würde ich nicht riskieren wollen dass sich der Hund am Ende dazu genötigt fühlt sich zu wehren. Ganz davon abgesehen dass eine Abwehrreaktion berechtigt wäre, stehen die Chancen gut dass einem das - aufgrund Dummheit einer "Trainerin" ganz schön in die Kacke reitet... 