Ich würde statt "Alltagstauglich" eher den Begriff "Umweltsicher" nehmen.
Ein Umweltsicherer Hund, ist in meinen Augen ein Hund der prinzipiell keine Schwierigkeiten hat sich in neuen Gegenden einzufinden, und mit verschiedensten Umweltfaktoren klar zu kommen.
Damit meine ich keinen Hund, der von Anfang an Alles kennt ( geht ja garnicht), oder dem alles total egal ist.
Ich meine einen Hund der sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen kann. Der, wenn er Dinge kennen lernt die er vielleicht gruselig findet, sich schnell damit auseinandersetzen und sie für harmlos befinden kann.
Also kein Hund für den Alles Unbekannten ( zB ein Traktor wenn er aus der Stadt kommt, oder eine Straßenbahn wenn er vom Lande kommt) erstmal eine riesige Herausforderung ist.
Denn ich kann in meinem Leben keinen Hund gebrauchen der verschiedene Untergründe creepy findet, oder Probleme mit dem Verkehr hat, Probleme mit Menschenmassen, ect.
Ebenso wie auf dem Land ein Hund unpraktisch ist, der riesige Probleme mit Rindern, Schafen oder Landwirtschaftlichen Maschinen hat.
Alltagstauglich ist sehr individuell, und wesensfest ist für mich ein Hund der a) seine Rassebeschreibung gelesen hat, und b) ein unbefangener, selbstsicherer Hund ist ( also kein extremes Sensibel hen, keiner der dauernd in Unsicherheiten verfällt, oder so gesehen "eine Macke hat").
Sympathie zum Züchter wäre mir insofern wichtig, dass Ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, dass ein Züchter jemandem seinen Zeitintensiv und Mühevoll aufwachsenden Welpen jemanden geben würde den er nicht riechen kann. Würde ich zumindest ehrlich gesagt nicht tun, wenn ich denn züchten würde ( was ich nicht vor habe).