Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich finde iegendwie wenn man Irish Terrier beschreiben soll, dann schlagen da eigentlich zwei Herzen drin :

    Das eine totalen Gentlemans

    Und das eine Teufelchens

    Je nach Hund mal mehr mal weniger ausgeprägt, ersteres tendenziell ggü Menschen zu sehen, zweiteres eher ggü Hunden.

    Aber die die ich kenne sind tolle Allrounder in super angenehmer Größe, toll mit Menschen, zwar Terrier aber irgendwie auf ne bisschen andere Art. Halt irgendwie cooler, aber nicht weniger kernig.

    Ich denk aber auch, wenn man eher Größentechnisch Richtung Dalmi oder Schäferhund denkt, sind die einem zu sehr "halbe Portion". Also, von der Größe Halt. Sind halt nur kniehoch, is für manche super super praktisch, bester Kompromiss aus beiden Welten... Und für andere halt nix Halbes und nix ganzes. XD

    Problem bei den meisten Terrierrassen is halt - die sind dem TE zu klein.

    Ich hatte bspw den Irish Terrier angesprochen- fände ich von der Größe her perfekt für Bergwanderungen uÄ, weil recht hochläufig, mittelgroß aber trotzdem leicht gebaut.

    Was mir da bspw auch in den Sinn kommen würde wären Foxterrier aus Nicht jagdlicher Zucht - klein aber nicht Mini, und hochbeinig.

    Wheaten hab ich eingeworfen, Airedale hab ich als evtl kennen lernen angesprochen.

    Parson haben andere eingeworfen, Border hat jemand eingeworfen.

    Falls das einem liegen sollte könnt ich mir da auch gut nen Welsh vorstellen.

    Aber die meisten davon sind halt wie gesagt dem TE zu klein und man möchte eigentlich auch weder Terrier noch Pudel ( wobei man nicht gesagt hat warum eigentlich, aber ich verstehe es prinzipiell wenn es einfach auch Typen Hund gibt die einem nicht liegen/überhaupt nicht ansprechen oder man einfach nix kleines möchte.

    Wenn klein und kein Terrier, hätt ich ja bspw auch den Zwergschnauzer eingeworfen. Die größeren Schnauzer eher nicht, aber nen Zwerg aus passender Zucht... Sind halt nur zu klein.


    Klar

    damit die Ohren nicht zu Filzlappen werden und um die Futterreste zu entfernen 1 bis 2 Stunden pro Woche.

    Verfilzungen am Bauch und Beinen plus oberflächliches trimmen der Rest.

    Klar einfach runter scheren wäre einfacher und schneller.

    Aber dafür hat unsere kleine Schönheit ein Fell für das Angora Kaninchen töten würden.

    Klar, einen gewissen Pflegeaufwand hat man. Ob das so wirklich nötig ist ist wieder die andere Frage.

    Um bspw Futter in den Ohren zu vermeiden gibt's für Spaniels sogar extra Spanielnäpfe ( 🙈 ), manche ziehen ihren Hunden auch zum Fressen nen Hoodie über damit die Ohren nicht in den Napf fallen. Trimmen kann man natürlich wöchentlich immer n bisschen, die Norm sind aber auch eher größere Abstände.

    Man kann also zumindest in deinem Fall, den Aufwand bezogen auf eine Woche, durchaus reduzieren ohne dass der Hund ungepflegter ist.

    Aber letztenendes weil hier soweit eh eher Rassen im Fokus stehen die ein deutlich pflegeleichteres Fell haben, eher OT.

    Wir waren vor ca. 3 Wochen beim 1 TA & haben anhaltenden Juckreiz angemerkt. Dieser hat die Haut kontrolliert. Aussage TA: es sind keine gereizten Stellen zu sehen. Ein Hund kratzt sich nun mal ab und an. Das muss nicht immer mit dem Futter zusammen hängen.

    Diese Woche dann beim 2 TA. Lediglich ein Floh/Zecken/Milbenmittel & eine Salbe verschrieben. Kein: ich empfehle ihnen einen Dermatologen aufzusuchen keine Probe entnommen oder sonstiges.

    Hier wünsche ich mir persönlich einfach mehr Einsatz. Ich verlasse mich schließlich auf die studierten Leute.

    Dass bei Hautproblemen häufig nicht an einen Dermatologen weiter geleitet wird passiert leider sehr häufig.

    So um das bspw zu beschreiben wie das bei uns damals war :

    Wir hatten einen Westie der immer wieder Probleme hatte mit Juckerei, Durchfall, Hautprobleme aller erdenklichen Art. Auf die Ausschlussdiät bin ich damals selber gekommen- auf die Art und Weise bin ich vor vielen Jahren überhaupt erst in ein Hundeforum gekommen und so hatte ich damals dann quasi in einem Forum Tagebuch drüber geschrieben.

    Hat sich so auch was raus kristallisiert das sie gut vertragen hatte, aber trotzdem gab's saisonal immer wieder mal weiterhin Probleme.

    Sie hatte bspw immer wieder mal krustige kleine Stellen. Die TÄ hat Proben genommen, das in einer Kultur angezüchtet, Hautpilz diagnostiziert. Gab ein Shampoo gegen Hautpilz mit, hat nicht geholfen. Ab zum Dermatologen gegangen - TA meinte bei der Vorgehensweise is klar dass man ne Pilzdiagnose stellt, züchtet man sich ja schließlich selber ran. Für ihn war das eindeutig eine allergisch bedingte Hautveränderung, gab also ein anderes medizinisches Shampoo mit, das für sowas gedacht ist, und die verkrusteten Stellen verschwanden.

    Bevor wir beim Dermatologen waren, hat uns die Haus-TÄ immer wieder Kortison in den Hund gespritzt ( im höheren Alter bekam sie übrigens eine Cushing-Diagnose, durchaus möglich dass das mit der häufigen Kortisongabe zusammen hing, aber genau wissen tun wir es nicht).

    Das is nur ein Ausschnitt aus dieser Zeit, wir haben mit Haus-TÄ viel an einer Stelle rum gestochert. Ich hatte ne Zeit lang auch Praktika in TA-Praxen, bei Allergikern wurde da nie ne Ausschlussdiät empfohlen und nie weiter geleitet. Es wurde immer auf gut Glück irgendein Futter mitgegeben entweder mit der Begründung dass der das zu 100 % schon vertragen wird weil darauf kein Hund allergisch reagieren könne, oder dass die enthaltenen Inhaltsstoffe so exotisch sind dass der das schon vertragen wird.

    Und wenn man dem entsprechend da immer weiter so verfährt findet man ja nicht genau raus woran es genau liegt, bzw wo die Ursachen sind. Und bei bestimmten Hautproblemen kommts dann eben durchaus auch mal zu Fehldiagnosen weil das Wissen da nicht weiter reicht.

    Bis zu einem bestimmten Punkt kann ein Haus-TA ja durchaus helfen, und es gibt auch Haus-TÄ die auch mal ne Spezialisierung haben können. Aber es bietet eben nicht die Möglichkeiten die eine größere Praxis bspw zur Diagnostik hat, und nicht das Wissen und den Erfahrungsschatz die ein Fach-Arzt hat, dessen täglich Brot eben genau sowas ist und sich dahingehend wesentlich besser geschult hat, da mit hoher Wahrscheinlichkeit auch immer weiter lernt um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

    Studium is das eine, aber letztlich sind TÄ auch nur Menschen. Und welcher Arzt sagt schon gerne ,,Hier da weiß ich nicht mehr weiter, gehen Sie mal zu xy, hat mehr Ahnung als ich.".

    Das scheint bspw bei orthopädischen Problemen die bestimmte Operationstechnicken bedarfen irgendwie deutlich einfacher zu fallen.

    Ansonsten eben nochmal hinsichtlich abwarten:

    Is ebenfalls ein Tip der total Sinn macht. Man neigt ja schnell dazu zu versuchen selbst raus zu finden was das sein könnte weil man endlich wissen will was das ist und wie man dem Hund da helfen kann, aber wenn man das tut verrennt man sich dann auch gern mal und bleibt so auch wieder an einer Stelle stehen, oder verschlimmert es weil man in eine falsche Richtung denkt.

    Also bspw : Könnte sein dass das ne Reaktion auf Parasiten ist, knall ich mal dahingehend was auf den Hund. Mit Pech wird das dann schlimmer, wenn darauf dann wieder reagiert wird.

    Oder probier ich mal das oder das Futter aus, und hau dann versehentlich noch mehr durcheinander.

    Oder ich kauf einfach mal ein bestimmtes Shampoo oder schmiere irgendeine Salbe drauf, und dann ist das evtl garnicht passend dafür und man verschlechtert es.

    Oder eben man geht davon aus dass es allergisch bedingt ist, und doktort dann selber da dran rum, und am Ende ist das dann vielleicht eher ne Autoimmungeschichte oder sowas.

    Daher immer eins nach dem Anderen :)

    3. Ich persönlich bin grade bei „komplizierten“ Rassen auch kein Fan von Haustierarzt. Daher haben wir zusätzlich einen Unverträglichkeitstest auf Bio Resonanz Basis gemacht. Man kann davon natürlich halten was man möchte aber ich denke schaden kann es nicht. Hier halten wir uns ebenfalls an die „Empfohlenen“ Inhaltsstoffe

    Um da nochmal drauf einzugehen:

    Es hängt halt wie angesprochen nicht an der Rasse. Ein Haus-TA sollte jeder haben, der ist Allgemeinmediziner und für viele gängige Themen der richtige Ansprechpartner, das macht einen Haus-TA nicht zu einem schlechten Tierarzt.

    Man geht selbst ja auch zum Allgemeinmediziner wenn man bspw erkältet ist oder eben erstmal wenn es einem warum auch immer nicht gut geht.

    Aber wenn man Zahnprobleme hat geht man halt zum Zahnarzt, mit Knieproblemen zum Orthopäden, mit Allergien zum HNO oder Dermatologen.

    Und bezogen auf den Hund isses das gleiche. Es geht auch nicht darum was man für eine Rasse hat, es geht um die Problematiken die man hat.

    Hinsichtlich Tierheilpraktik/Alternativen Heilverfahren hat halt jeder so seine eigene Meinung, so an sich is das aber erstmal weder gut noch schlecht. Es kann helfen, es kann Schwachsinn sein. Hängt davon ab was der jeweilige Hund braucht und wie fundiert das Wissen dahinter ist.

    Letztlich muss man halt im Hinterkopf behalten- Tierärzte haben allesamt das was sie tun jahrelang studiert, in einem recht schwierigen Studiengang. Alternative Tierheilpraktiker haben keinen anerkannten Beruf dahinter, sprich haben höchst wahrscheinlich ne ordentliche Stange Geld geblättert, sich dann in erster Linie theoretisches Wissen angeeignet, und wie hochwertig dieses Wissen dann ist, wie lang der Zeitraum ist und ob/wie viel auch praktische Erfahrung dahinter steckt, reicht von kaum und mangelhaft bis durchaus erstaunlich viel und wertvoll.

    Ergibt sich damit von selbst dass, wenn man ein Problem hat, der erste Weg eigentlich immer erstmal zum Haus-TA geht. Weiß der nicht weiter geht's zum Fach-Ta, weiß der auch nicht weiter holt man sich evtl noch ne Meinung von einem Fach-TA der erfahrener und gebildeter in diesem Gebiet ist, und wenn das nicht hilft kann man als letzten Ausweg bspw doch auch schauen ob die Alternative Medizin vielleicht was bringt. Nur isses tricky da erstmal jemanden zu finden der auch gut ist.

    Dann is natürlich auch wieder die Frage was genau...

    Tierphysio bei Orthopädischen Themen bspw ist total gängig und sinnvoll. An so Dingen wie bspw Bioresonanzverfahren Hinsichtlich Allergiediagnostik scheiden sich wieder die Geister, und Homöopathie oder Heilpilze und sowas is dann auch nochmal was Anderes...


    Was bei dem Thema Hautproblemen aber eh normal ist, ist dass das bei jedem Hund individuell zu Werten ist. Man muss bei jedem Hund erstmal raus finden wo da konkret die Ursache ist, und was genau dieser verträgt und was nicht/worauf allergisch reagiert wird.

    Da kann grad beim Futter das eine bei vielen hochgradig allergischen Hunden häufig super gut funktionieren, und bei anderen wieder ein totaler Reinfall sein.

    Der eine Hund kann bspw mit Nassfutter super klar kommen, der andere so überhaupt nicht.

    Der eine Hund bekommt Probleme wenn der Proteinwert, Fette, Innereien oä zu hoch sind und braucht nen höheren Anteil Pflanzliches, dem anderen macht das garnix aus, hat dafür aber evtl eher Probleme mit KH.

    Und auch so bei den Symptomen...

    Der eine Hund bekommt Ohrenentzündungen und es liegt am Futter, der andere bekommt Ohrenentzündungen und es liegt an Gräsern...

    Der eine Hund frisst sich bei minimalster Allergenmenge richtige Löcher in die Haut, der nächste bekommt Hautveränderungen die der Haus-TA als Hautpilz verwechselt.

    Bei einem Hund kann man die Allergene super vermeiden, der nächste braucht regelmäßig baden mit medizinischem Shampoo, der wieder nächste muss medikamentös eingestellt werden, usw...

    Was man aber allgemeingeltend sagen kann:

    1. Bei Hautproblemen im Zweifel immer zum Dermatologen.

    2. Bei Verdacht auf Futtermittelallergie führt kein Weg um eine strikt und gut dokumentierte Ausschlussdiät herum.

    3. Weniger ist mehr. Nicht zu viel durcheinander füttern. Bei jetzigen Stand bspw kann es auch simpel am Jogurt liegen, es kann am Lamm liegen, es kann am Reis liegen, oder es ist ganz was anderes. Aber je mehr verschiedene Dinge im Hund landen, umso höher die Wahrscheinlichkeit dass auf irgendwas davon allergisch reagiert wird.

    4. Bei Allergieverdacht unbedingt im Auge behalten was alles im Hund landet, und was zu welchen Zeiten so in der Luft rum schwirrt. Also wirklich schriftlich Buch drüber führen, das kann euch echt helfen Zusammenhänge besser zu verstehen.

    5. Nicht dauernd hin und her wechseln, alles überlegt ändern. Man kann durchaus auch dazu neigen etwas panisch zu werden. Bspw man füttert was, Hund juckt sich, man denkt wird nicht vertragen, nimmt gleich das nächste... wird nicht besser, nochmal was Anderes. Und ruckizucki habt ihr dann mal eben in zu kurzer Zeit evtl zu viele Allergene verpulvert, ohne zu wissen ob es wirklich daran lag. Bei einer AD bspw ist auch aus Gründen vorgeschrieben wie lange ihr etwas geben müsst, weil der Körper da auch einfach Zeit braucht sich a) drauf einzustellen und b) bis sich Reaktionen drauf bilden können, bzw sich c) etwas beruhigen kann.


    Ansonsten wie gesagt- DIE Lösung und Vorgehensweise die man empfehlen kann gibt's nicht.

    Man könnt bspw auch einfach sagen nehmt derweil ein hydrolisiertes Futter, da sind keine Allergene drin auf die der Hund reagieren könnte... Und wenn der Hund damit dann trotzdem nicht klar kommen sollte hat man rein gesch*** :ka:

    Man kann sagen - füttert einfach Känguru mit Topinambur, das is so exotisch das wird schon funktionieren! Und wenn der Hund dann aber nicht aufs Futter sondern auf irgendwelche Pollen so reagiert war das auch wieder nur so semi hilfreich.

    Es kann bspw auch sein Hühnchen mit Kartoffel is der goldene Grahl beim Futter, und nach jedem Gassi kurz abduschen reicht...

    Aber das muss man eben alles erstmal raus finden, und genau das is das blöde daran. Dass es eben so individuell ist.


    Pflanzliches Futter btw ( weil erwähnt) kann durchaus helfen. Aber ehrlich gesagt- der Hund is noch kein Jahr alt, da würd ich jetzt nicht unbedingt von ausgehen dass tierische Proteine im Allgemeinen das Problem sind.

    Ich muss bei der Stelle auch an ein evtl unpassendes Geschirr denken.

    Trägt sie eins ? Und wenn ja was für eins ? Ist das zufällig mit Mesh ?

    Gibt anscheinend durchaus Hunde die mit dem Material ein Problem haben können, weil das grad bei kurzem Fell uU reiben kann. Wenn es dazu noch in der Achsel sitzt kann passieren dass das aufgeschubbert wird, und das is natürlich auch unangenehm, Hund kratzt dran und es wird dann nicht besser.

    Für gewöhnlich hat man bei Allergikern eher Stellen wie bspw Bauch, Pfoten, Ohren die gern jucken. Was natürlich keinesfalls bedeuten soll dass das keine allergische Reaktion sein wird. Nur eben ergänzend - dass man ggf auf glattere Materialien achtet und dass das Geschirr ausreichend Abstand zu den Achseln hat.

    Ansonsten sprechen sowohl die Rasse als auch die Farbe dafür dass die Wahrscheinlichkeit dafür dass der Hund Allergiker ist recht hoch ist.

    Auf dem Bild schaut das nach ner Dilute Farbe aus, das geht gern mit CDA einher.

    Daher - auch weil Haus-TÄ eben Hausärzte sind und sich mit Fachthemen in der Regel nicht gut auskennen - noch eine Stimme pro Dermatologe.


    Hinsichtlich Futter :

    Welche Sorte gibt's denn genau ? Viele Allergiker sind empfindlich auf Dinge die häufig enthalten sind ( bspw Geflügel, Rind, Getreide, nicht selten auch Lachs oder Kartoffeln ) und können Probleme mit getrockneten Leckerlis/Trockenfutter haben ( Futtermilben ). Dann isses auch so dass der Körper allgemein natürlich auf alles mögliche reagieren kann was das Immunsystem schon kennt, weshalb es grad bei dahingehend anfälligeren Hunden wichtig ist sich zu notieren was der Hund alles so bekommen hat, was noch nicht und man sich dann quasi ne Art Liste machen kann von "war schon im Hund", "unbekanntere aber nicht so exotische Sorten" und "anderweitige Sorten die man sich aufspart". Dann kann man - sollte eine Ausschlussdiät nötig sein, schonmal sehen woran man sich bedienen kann.

    So als Beispiel:

    Hund kennt schon Huhn, Pute, Rind und Lachs, Mais, Reis, Weizen und Kartoffeln, kann man dann markern als orange/bekannte Inhaltsstoffe.

    Dann kann man bspw sagen Hirsch, Ziege, Pferd, Pastinake, Hirse, Quinoa markiert man sich gelb "unbekannte Sorten die man auf keinen Fall füttert außer man braucht die für ne Diät".

    Nutzt man dann bspw Kaninchen und Süßkartoffel für eine Ausschlussdiät markiert man sich das erstmal bspw blau, weil wird grad getestet.

    Stellt man dann nach ner Weile fest dass das vertragen wird, wird das grün gemakert.

    Nimmt man irgendwann zum Testen bspw Ente und stellt fest das wird nicht vertragen - geht das in die rote Liste.

    Kann man sich so quasi auch als Tabelle anordnen, dann hat man da was übersichtlich zusammengefasst.

    Allerdings gilt dann auch im Hinterkopf zu behalten dass ein Allergiker auch auf Umweltallergene allergisch reagieren kann.

    Stellt man bspw fest dass etwas zu bestimmten Zeiten im Jahr immer wieder verstärkt auftritt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass es an Pollen oder Gräsern liegt. Wird etwas das ganze Jahr über nicht besser, kann es bspw auch an Hausstaubmilben liegen.

    Daher schadet es auch nicht ne Art Tagebuch zu führen wann welche Symptome auftauchen, wann es besser wird, wann es schlechter wird, was da anders ist.

    Is jetzt aber insgesamt einfach nur ein Text der sich auf den Fall des Falles bezieht dass der Hund tatsächlich Allergiker ist.

    Man kann auch Allergietests machen, die bieten allerdings keine richtige Sicherheit.

    Zum Dalmatiner gibt's hier im Forum auch nen eigenen Thread ( einfachmal durchlesen und nach Bedarf kannst du da noch weitere Fragen stellen )

    Oskarlino
    3. September 2020 um 09:07

    Ansonsten schadet es sicher auch nicht ne Ausstellung zu besuchen, da könnt ihr euch vorher mal ne Liste machen welche Rassen so interessant sind, schauen an welchem Tag die da sind und euch bissl mit Haltern und Züchtern austauschen, ggf auch schonmal Kontakte knüpfen und die Hunde nochmal im realen Leben näher kennen lernen.

    Wenn ihr ne reine Dalmatiner Ausstellung besuchen wollt gibts bspw beim DZGD ne Terminliste.

    Ansonsten wirklich auch bei der Rasse mit dem Futter auseinander setzen. Ein vernünftiger Züchter berät da wenn was ist.

    Die HUA's ( also die normalen ) müssen einfach anders gefüttert werden als andere Hunde, ist da wichtig dass man zeitlebens drauf achtet dass der Purinwert nicht zu hoch ist, sonst bekommen die Probleme mit Blasensteinen. Die LUAs haben Pointerblut in sich, kann also durchaus sein dass der Jagdtrieb da stärker ist ( muss aber nicht) und jeder Welpe wird da nochmal extra aufs LUA Gen getestet soweit ich weiß.

    Ansonsten zur Auslastung wird man schnell lesen dass die unglaublich viel Bewegung brauchen. Können die, und es sind lauffreudige Hunde die man eher über den Körper auslasten muss ( im Gegensatz zu vielen anderen Rassen die eher geistigen Input brauchen ), aber die meisten die ich kenne sind als aktive Familienhunde gut Happy zu bekommen ohne dass die Halter xy Stunden Rad fahren oder laufen gehen. Viele machen auch Hundesport ( bspw Dummy Arbeit, Turnierhundesport, Mantrailing), kann man dann je nachdem worauf man selbst und der Hund so Bock hat.

    Hinsichtlich Fell muss man halt mit rechnen dass bei Kälte oder Regen mal ein Mantel nötig ist ( ist beim Boxer aber nicht viel anders), mit Wärme kommen die verhältnismäßig gut zurecht. Wenn meine Schnauzer bei warmen Wetter eher Energie sparender unterwegs sind und meine Hündin es nur im Wasser gut findet, hat der Dalmi da kein Problem mit. Viele Dalmis gehen auch gern ins Wasser, unserer soweit noch nicht.

    Einstellen kann man sich auf wuffeln, bellen, fiepen, jaulen in allen erdenklichen Tonlagen, bekommt man mit Erziehung aber hin. Die sollten mal die Sirene der Feuerwehr spielen, dem entsprechend wie gesagt sind das einfach keine immer leisen Hunde ^^

    Fell ist egal, Jagdtrieb auch. Zu Kindern sollte er positiv gestimmt sein, misstrauisch gegenüber Erwachsenen wäre kein Problem. Collie ja, Terrier oder Pudel eher nein.

    Ich bringe mehrjährige Erfahrung in der Hunderziehung mit, wobei der DSH aus dem Elternhaus kam. Habe mit zwei Boxern viel Erfahrung

    Wenn das Fell egal ist, was spricht da konkret gegen Terrier und Pudel ?

    Frage deshalb weil beim Pudel - ist es meistens das Fell xD

    Und Terrier sind an sich mit über 30 verschiedenen Rassen für gewöhnlich deutlich breiter aufgestellt als man es so im Kopf hat.

    Wenn ich überlege was ich von den Eigenschaften her mit Boxern vergleichen würde, wär mein Gedankengang vermutlich so :

    Schnauzer wären ähnlich grobmorotisch veranlagt ( zumindest die größeren ), sind tendenziell aber stärker Wach-/Schutztriebig, bzw insgesamt ne gute Spur ernster und weniger offen. Würd ich aber wie gesagt nicht empfehlen.

    Airedale Terrier hätte ich im Kopf gehabt, sind sowohl Terrier als auch Gebrauchshund eher in der Lightversion. Damit einher gehend sind die aber auch wach- und schutztriebig, dafür eher netter ggü Menschen. Mit Hunden kanns nen Hang zu Problemen mit den eigenen Geschlecht geben - wäre sowohl typisch für Gebrauchshunde als auch Terrier. Könnte also evtl eine Idee sein, wenn aus der richtigen Zucht. Aber eben - so optimal fänd ich das nicht.

    Dalmatiner- hatte ich kürzlich auch erst direkten Vergleich zum Boxer weil nebeneinander Ausstellung war - da sind die Boxer insgesamt ne gute Spur bolleriger und haben insgesamt irgendwie n anderes Temperament. Aber so an sich wär das ne Rasse die ich mir an eurer Stelle durchaus anschauen würde.

    Das sind Hunde die ich tendenziell eher als recht nett und gut verträglich empfinde. Gibt halt auch andere- also wieder auf die Zucht schauen. Da die Rüden teils ordentliche Brummer werden können würd ich hinsichtlich Wanderungen eher ne Hündin nehmen, oder nach ner leichteren Linie ( aber insgesamt gibt's da mMn wichtigere Punkte auf die man bei nem Züchter achten muss als darauf welche Statur die Hunde haben... Die haben eine Harnsäureproblematik weshalb man auf den Purinwert im Futter achten muss, außer man entscheidet sich für einen LUA. Dann können Allergien ein Thema sein - also auf eine Zucht achten die dahingehend unproblematisch ist. Da die durchaus auch eine gewisse Wachsamkeit mit sich bringen und insbesondere Rüden das eigeneGeschlecht auch mal doof finden können- auf Sozialverträglichkeit achten. Und eben weil Taubheit einfach auch vorkommen kann sollte man sich überlegen ob für einen auch ein Hund in Frage kommt der bspw nur einseitig hört ).

    Aber so insgesamt sind das halt Hunde die mMn mit den Vorstellungen gut passen können. Hundesport is möglich aber kein Muss, an Mantrailing können die Spaß haben ( gibt glaube auch Zuchten die selber trailen ), und alles was mit laufen oder sich draußen bewegen zu tun hat finden die als Laufhunde eh geil. Jagdtrieb kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, Wachtrieb ist meist eher aufs Melden beschränkt ( muss man auch im Hinterkopf haben - das sind keine leisen Hunde ).

    Joa, neben dem Dalmatiner könnt ich mir wie gesagt auch Labi und Golden vorstellen.

    Pudel könnte passen ( wären sie nicht schon eher ausgeschlossen), Terrier könnte je nach Rasse uU ne Idee sein ( vorausgesetzt eben Terrier liegt einem auch ). Sind aber eben Rassen die du bei derzeitigen Stand eher nicht magst. Schadet aber sicher nicht sich die näher anzuschauen. Da denk ich bspw Richtung Irish oder Wheaten ( wären auch deutlich leichter gebaut als andere Rassen ).

    Wenn man in andere Richtungen denkt, denke ich bspw noch in Richtung English Springer Spaniel oder Vizsla.


    Also das wären bei aktuellen Stand so meine spontanen Gedanken dazu.

    Und dann natürlich noch die Frage :

    Habt ihr Kinder in der Familie oder geplant oä ? Also weshalb genau ist es euch wichtig dass er mit Kindern nett ist, aber er Erwachsenen ggü misstrauisch sein dürfte?

    Für gewöhnlich können viele Hunde übrigens Kinder schlechter einordnen als Erwachsene, finden die deshalb also eher mal suspekt .

    Und eben wenn ein Hund ggü Fremden Menschen misstrauisch ist, dann sowohl gegen fremde Erwachsene als auch ggü Fremden Kindern.

    Ja, es gibt Mitbewohner. Der Hund sollte freundlich zu Menschen sein. Wir haben aber auch nichts dagegen, wenn der Hund erstmal skeptisch zu unbekannten Menschen ist. Jagdverhalten ist kein Thema. Ja, es ist uns möglich, über eine längere Zeit einen schweren Hund zu tragen.

    Dann würde ich von allem abrücken das wachtriebig/schutztriebig ist, bzw wo das übers melden hinaus geht.

    Da würd ich dann bspw eher ausschließen: Schnauzer, Pinscher, Schäferhunde, andere Gebrauchshunde

    Und eher schauen in die Jagdhunderichtung oder Hundetypen die sehr gängig als Begleithunde sind.

    Kommt drauf an wie so die weiteren Umstände sind, welche Eigenschaften ihr so von einem Hund wünscht ect.

    Da könnte bspw durchaus auch ein Dalmatiner mit Happy werden, oder ein Labi, ein Golden Retriever, hinsichtlich Mantrailing könnt man auch noch schauen was in der Jagdhundrichtung noch ne Option sein könnte, je nachdem wie wichtig ist dass der verträglich ist und ob ihr mit ausgeprägterem Wachtrieb klar kommen würdet könnt man noch an andere Typen denken...

    Man könnte bspw auch an gemäßigtere Terrierrassen denken...

    Ist halt die Frage nach welchem Typ Hund man da genau schauen muss.

    Theoretisch kann man da sicher auch im Tierschutz fündig werden...

    Bei einem Schäferhund würd ich mir halt die Frage stellen:

    Wie wohne ich ?

    Was kann ich dem bieten ?

    Ist ein Gebrauchshund überhaupt was für mich ?

    Wie siehts aus hinsichtlich Verträglichkeit mit Mensch und Hund ? Wie wichtig ist es mir dass der dahingehend nett ist ? Oder komm ich auch damit klar wenn dahingehend nicht gut Kirschen essen ist ?

    Kann ich mit Wach-/Schutztrieb umgehen? Welche Vorstellungen hab ich davon ?

    Bietet es mein Umfeld überhaupt dass ich sowas machbar halten kann ohne dass es gefährlich wird ?


    Weitere Fragen könnten sein ( hinsichtlich anderer Rassen) :

    Kann ich mit Jagdtrieb?

    Eher ein feinfühligerer Hund oder eher etwas stumpfer ?

    eher kernig oder eher softer unterwegs?

    usw

    Usw