Meine Gedanken dazu :
- Der Hund braucht eine pflanzliche Quelle dazu. Nur Fleisch geht dauerhaft nicht.
Aufgrund der Hausstaubmilben Allergie würde ich mich von allem distanzieren was trocken ist, um eine Kreuzallergie auf Futtermilben zu umgehen.
Man könnte bspw Hirse oder Buchweizen nutzen - gut durch gekocht. Das ist Glutenfreies Pseudogetreide und wird von vielen Hunden gut vertragen. Matschig gekocht definitiv leicht verdaulich, und sämtliche Milben sind dann auch weg gekocht.
Was alternativ gehen könnte : Süßkartoffeln, Pastinaken, Topinambur ( vorausgesetzt man bekommt es), Kürbis, Rote Beete oä.
Je höher die Wahrscheinlichkeit dass es noch nie im Hund war, umso wahrscheinlicher dass es vertragen wird.
Und immer gut durch kochen, ruhig matschig, dann geht's auch leichter unters Futter.
- Du beschreibst deinen Hund als mäkelig. Nun kann es allerdings auch sein, dass sie schlicht diverse Futtersorten abgespeichert hat unter,, Vertrage ich nicht "/,, Davon bekomme ich Bauchweh".
Ich denke, es ist nachvollziehbar dass sie das dann auch nicht futtern mag.
Kannst du bspe mit Jemandem vergleichen der kein Fisch mehr mag weil mal übel den Magen an Sushi verdorben.
Oder keinen Alkohol trinkt, weil er davon immer Kopfschmerzen bekommt.
Ebenso kann ein Hund die Verknüpfung machen :,, Wenn ich Hühnchen/Möhre/Reis esse, geht's mir nicht gut. "
Das Erbrechen beim Pferd scheint ja nicht direkt nach dem Füttern zu kommen, sondern irgendwann mal am Tag.
Daher kann es sein dass es vertragen wird, als auch, dass es nicht ganz vertragen wird, der Hund jedoch aufgrund der Zeit des Erbrechens keine Verknüpfung herstellt, oder es trotzdem besser vertragen wird als bspw Pute.
- Es kann sein, dass es nicht an der Sorte liegt, sondern an der Marke.
- Es kann sein, dass diese vielen kleinen Mahlzeiten der Grund dafür sind ( Stichwort zu viel Magensäure über den Tag verteilt).
Warum hat dein Tierarzt das so empfohlen?
Was ich als erstes tun würde, wäre die Mahlzeiten zu ändern. Also statt 5 Mal täglich mini Portionen, 2 ( oder für den Anfang) 3 Mal täglich.
Kann gut sein dass das ausreicht.
Danach, würde ich mich auf die Suche nach einer pflanzlichen Komponente machen, einfach weil Hunde keine reinen Fleischfresser sind, und es sein kann dass dem Magen das schlicht fehlt.
Wenn das nicht reicht, würde ich testen ob es an der Marke liegt. Pferd gibt's unter Anderem noch von Rinti, Fresco, Belcando, Vet Concept oder Schecker. Bzw mittlerweile eigentlich überall.
Wozu man sagen muss, dass nicht jeder Hund auch jede Marke verträgt.
Unsere Omi verträgt zB Hühnchen von Rinti, aber nicht von Animonda.
Meine Hündin verträgt Nassfutter allgemein schlecht, kommt aber mit Belcando relativ gut klar ( ebenso verträgt unsere Omi Belcando ganz gut).
Von Premiere bspw halte ich Abstand weil ich vermute dass es nicht vertragen werden könnte.
Und wenn diese 3 Dinge nicht fruchten, würde ich die Fleischsorte umstellen und eine neue testen ( bspw Känguru, Ziege, Kaninchen oder eine Fischsorte - am sinnvollsten wäre allerdings wohl Ziege, da nicht besonders exotisch, inzwischen gut erhältlich und oft gut Verträglich).