Beiträge von Terri-Lis-07

    Wie beschäftigt ihr den Bub?


    Für mich klingt das nach Territorialverhalten.

    Er geht dort täglich spazieren, also isses aus seiner Sicht seins.

    Wenn jemand Fremdes also dort hin pieselt, regt das auf, weil aus seiner Sicht gehörts da nicht hin.

    Kontakt zu Fremdhunden würde ich meiden. Das drauf springen ist bspw ein Zeichen dafür, dass es jederzeit krachen könnte. So ein Verhalten ist massive körperliche Einschränkung, also eine Variante des Drohens.

    Das klingt für mich auch kein bisschen unsicher, aber - ich kenne weder euch noch den Hund, also kann ich nur auf das eingehen was ich lese.

    Es kann auch schlicht mangelnde Verträglichkeit sein.

    Meine Hündin bspw regt sich gern mal auf wenn sie andere Hündinnen riecht. Man sieht dann quasi richtig wie der Hund förmlich denkt,, Wo ist diese verdammte Bi***? ".

    Ich führe sie dann enger bis sie sich beruhigt hat.

    Sie ist auch territorial, dem entsprechend sind auch Fremdhundgerüche in unserer Wohngegend besonders aufregend, aber noch im normalen Bereich, nicht vergleichbar mit den Gerüchen mancher Hündinnen ( besonders schlimm Erzfeinde oder wenn die Hündin läufig war).

    Dein Hund kommt aus Ungarn. Kann gut sein dass er dort öfter Streitigkeiten austragen musste, und dem entsprechend schneller reizbar ist. Ebenso wie die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er Rassen in sich trägt die tendenziell ne Spur wachsamen sind.

    Um genau zu sehen warum er das tut und um nen konkreten Plan auszuarbeiten braucht ihr nen Trainer.

    Aber innerhalb der Forumsblase würde ich vermuten :

    stark ausgeprägtes Territorialverhalten

    Hohe Konfliktgefahr mit Fremdhunden

    Vermutlich auch mit Fremdmenschen

    Wahrscheinlich reagiert er auch auf Gerüche von bspw Fuchs oder Katze ( die können ebenso als Eindringling betrachtet werden)

    Er braucht eine andere Beschäftigung auf die er sich konzentrieren kann, als,, Gassi is mein Patroulliengang, und was nicht her gehört kriegt Anzeige"

    Und wahrscheinlich auch eine andere Führung a la,, Ey Kollege, das is nich dein Zuständigkeitsbereich, sondern meiner. "

    Ich wünschte, mehr Nassfutterhersteller würden den Fleischanteil so niedrig halten. Mr. Fred mag meine Mäkelin ja leider nicht.

    Einerseits ist es schade dass die meisten Dosen fast nur aus Tierischem bestehen, andererseits :

    So kann man individuell einfach selbst den Pflanzlichen Kram dazu tun, und spart so definitiv auch mehr Geld, als wenn das bereits in der Dose vorhanden wäre.

    Lupin find ich für nen schwarzen Riesen nicht unpassend.

    Und ich wüsste jetzt spontan keinen Hund der so heißt. :nicken:

    Meine Gedanken aktuell :

    Airedale Hündin "Ginny"

    Airedale Rüde "Jericho", genannt "Jerry" ( is was Anderes als "Jerry-Lee" ;D )

    Schwarzer Mittelschnauzer Rüde : "Sonic" oder "Stitch"

    Kerry Hündin : "Ivory"

    Kerry oder Foxterrier Rüde : ebenfalls "Stitch"

    Irish Terrier : (Ronald) Weasley xD

    Also ich bin aktuell etwas einfallslos, aber ich brauche ja auch noch keine Einfälle

    Bier kommt bei Einigen Hunden auch sehr gut an.


    Hmm, Eierlikörähnlich.

    Baileys hat 17 %

    Eierlikör schwankt etwa zwischen 14 % und 20 %

    Dürfte also klar gehen.

    Weil Kokosnuss auch in der Regel gemocht wird, könnten Malibu bzw eher Batida de Coco ( etwas weniger prozentig) sicherlich auch eine Möglichkeit sein.

    Mein Aufbau zum Stop sah so aus :

    Ich hab den Hund zu mir gerufen, und kurz bevor er bei mir war, eib paar Schritte auf ihn zu gemacht und hab die Hand hoch gehalten.

    Das auf den Hund zugehen, sorgt für gewöhnlich dazu dass der Hund bremst oder stehen bleibt. Das hab ich belohnt, und direkt wieder frei gegeben.

    Die erste Zeit über hab ich es also immer in der auf mich zu gehenden Bewegung und indoor geübt.

    Danach draußen beim auf mich zu gehen.

    Und danach erst aus anderen Positionen, also bspw wenn der Hund vor mir läuft, oder aus der Bewegung, bzw beim nebenher gehen heraus.

    Feilen kann man immer dran, indem man die Reize, die Geschwindigkeit und die Distanz steigert.

    Immer sehr genau dann belohnen wenn der Hund wirklich stehen bleibt ( anfangs reicht ein abbremsen) und dem Hund verständlich machen, dass er sich auch wirklich nicht bewegen soll ( in unserem Fall nutze ich ein,, Äh" sobald sich eine Pfote bewegt, und sofort gelobt wenn der Hund drauf reagiert hat).

    Das Warten sieht hier so aus :

    Immer wenn ich der Ansicht bin, der Hund müsse jetzt warten, bin ich stehen geblieben und hab durch einem Fuß auf der Leine den Radius eingekürzt.

    In der Zeit dann bspw etwa in nen Mülleimer geworfen, kurz aufs Handy geguckt, nach etwas gekramt, die Nase geputzt oder whatever Grad mal kurz eine Hand frei braucht.

    Zwischendurch beim Warten kurz gelobt, vielleicht mal nen Keks rein, und wenn ich der Ansicht war wir können weiter gehen, gab's ne Freigabe und die Leine war wieder lang.

    Also insgesamt recht passiv in den Alltag integriert. Wenns an der Leine sitzt, sitzt das eigentlich auch im Freilauf.

    Unser Highlight heute :

    Ich gehe mit Schnauz grad aus dem Haus ( nachdem sie bissl aufgeregt war weil jemand im Treppenhaus an uns vorbei musste), als ein Haus weiter rechts ein Zwergpinscher anfängt zu eskalieren.

    Fremder Hund in Hauseingangsnähe und dann auch noch frech - für sie eigentlich ein guter Grund zum Aufregen, geht ja schließlich garnicht!

    Aber nope, Madame war zwar etwas angespannt, hatte aber besseres zu tun. Sie lief mit mir mit zur anderen Straßenseite und hat sich lieber erstmal ein Plätzchen zum Pieseln gesucht.