In der Regel sind Ruhetage ungeplant.
ZB wenn ich keine Zeit hab oder das Wetter nicht mit spielt ( Madame empfindet Regen Gassi als Tierquälerei, und hohe Temperaturen ab 20 Grad einfach unnötig)
Oder wenns mir nicht gut geht ( Migräne bspw), bzw dem Hund nicht gut geht ( Matschpfote angehauen, in Glas getreten, Magenverstimmung)
Geplant/Gezielt sind sie, wenn es mal nen anstrengenden Tag für sie gab ( zB weils mit in die Stadt ging).
Je nachdem was der Grund ist, siehts unterschiedlich aus, aber im großen und ganzen passiert halt echt garnix. Sei es dass wir einfach pennen ( in der Regel wenn es mir scheiße geht), oder nur ein bissl durchs Stadtteil trödeln, aber mehr als 20-30 Minütige Runden passieren an nem Ruhetag nicht.
Feldrunde bspw geht nicht unter 1,5 Stunden, bzw damit es sich auch rentiert 2 Stunden +, und das ist meinen Augen kein Ruhetag mehr. Ruhetag bedeutet hier echt : Es passiert nix.
Was der Hund an solchen Tagen macht? Die is da echt unkompliziert. Es wird geschlafen, auf die Wohnung aufgepasst/gehorcht was im Treppenhaus so abgeht, gekuschelt, gefuttert, man checkt ab ob man nicht vielleicht doch was vom Menschenessen abhaben darf, passt auf dass mir beim Kochen nix anbrennt ( und ich Krümel oä die runter fallen nicht wegräumen muss) und wenn das Programm genem ist wird Fernsehen geguckt. ^^
Außerdem auch mal Nötige Dinge wie bspw gebürstet werden, Krallen schneiden, Zähne putzen, Ohren Check-Up, einmal überall Abtasten lassen...
Je nachdem gleich mit einbegriffen ins Knuddeln.
Lilo wird bald 3 Jahre alt und ist eine Mittelschnauzer Hündin.
Charakterlich ist sie den eigenen Menschen ( vor allem mir) sehr zugetan und nett. Alles Fremde dagegen is doof.
Jagdtrieb ist präsent, aber beeinflussbar/kontrollierbar.
Allgemein die eigenen Leute und Wachen is live. Sie ist sehr clownig und tollpatschig, aber ebenso eine Schiss Buchse die auch sehr ernst kann. Andere Hündinnen sind überflüssig, wie auch fremde Menschen.
Am Liebsten ist sie überall dort wo ich auch bin. Egal ob in die Stadt oder raus in die Natur ( bzw das was man hier so nennt), sie is gern mit dabei.
Sie apportiert gern, lernt gern, kuschelt gern, zockt und frisst gern.
Außenreize kann sie gut ausblenden, und zusammen reißen kann sie sich auch durchaus, aber dennoch hat sie natürlich ihr Temperament.
Und Rassetypisch hat sie natürlich die Feinmotorik fürs Grobe, und einen gewissen Hang dazu immer alles abzuchecken. ^^
Unser normaler Alltag ist meiner Meinung nach durchaus anstrengend für einen Hund, einfach weil ich am Stadtrand wohne.
Um aufs Feld/in den Wald zu kommen, muss ich erstmal ne halbe Stunde durch Wohngebiet laufen, mit einer hohen Dichte an anderen Hunden, Verkehr, Radfahrern ect.
Wild ist hier reichlich vertreten und kommt sehr nah an einen heran.
Überall liegt Müll wo ein Hund nicht ran darf.
Meistens ist der Radius eingegrenzt.
Und ein gewisser Gehorsam muss einfach sitzen damit es hier läuft.
Der Alltag besteht also aus relativ vielen Reizen, viel zurück nehmen müssen und das strengt einfach an.
Es geht daher regelmäßig aufs Feld, wo dann auch nicht viel mehr passiert, als dass sie ohne Leine sausen und einfach Hunde Dinge machen kann, so wie zwischendurch noch ein paar Übungen für den Kopf eingebaut werden ( kleine Gegenstände verstecken die sie suchen muss, ist bspw etwas worin sie richtig aufgeht und sie auch mal was zum Knobeln hat).
Das ist für sie ein Ausgleich und bietet Möglichkeiten zur Auslastung.
Also im Schnitt ist es jetzt kein Thema das ich besonders Werte.
Etwas Anderes ist es beim Junghund. Da ist mir wichtig Grundlagen dafür zu legen, dass es auch klappt wenn einfach nix passiert.
Denn ich finde es irrsinnig wichtig, dass ich auch einfach mal platt sein kann/darf ohne dass mir gleich jemand die Wände hoch geht. ^^