Naja meiner kriegt schon mal, wenn er bei Hundebegegnungen Fuß gehen soll und mir dann als Riesenstolperfalle vor die Füße springt, ein Knie in die Rippen geboxt.
Ich finde es bei der ganzen Fragestellung wichtig, seinen Hund einschätzen zu können, was der körperlich und psychisch abkann. Deshalb kann es eben nie einen allgemeingültigen Ratschlag geben, falls man auch aversive Methoden einsetzen möchte. Harry lässt sich z.B. überhaupt nicht durch klöternde Wurfgeschosse erschrecken. Aber ein gezielter Spritzer aus der Wasserpistole macht ihn zum ängstlichen Mäuschen. Leider habe ich im richtigen Moment nie die geladene Wasserpistole dabei
. Körperlich nimmt er Rempler durchaus als Korrektur hin, fängt aber nicht grad an zu weinen
. Er wiegt halt nicht viel weniger als ich!
Leinenrucke, die er sich selbst zufügt, weil er nicht auf meinen Richtungswechsel geachtet hat, gab's schon viele und durchaus auch am Halsband. Darauf kann ich im nötigen Moment keine Rücksicht nehmen.
Ich hab ihm auch schon so richtig mit Schmackes eine geknallt, als er mir grob spielend richtig wehgetan hat. Da hat er verblüfft geguckt und es nach dem Motto abgetan: Ich hab die Hand gebissen und die Hand hat zurückgebissen. Damit hatte er kein Problem.
Was ich niemals tun würde ist, ihm kalten Blutes Schmerzen/Ängste zuzufügen, um Verhalten/Unterlassung zu erzwingen. Ebensowenig wie bei Kindern glaube ich bei Hunden daran, dass man mit Angst vor Strafe ein selbstbewusstes Individuum erzieht.
LG Appelschnut