Beiträge von Jetset

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    Ja...dahinten ist das völlig verrückt. In der Regel haben die meisten gleich mehrere Hunde die sich zu ihrem eingenen Leidwesen auch vermehren wie die Kanickel.
    In Straßenzügen rotten sie sich schnell zu nem Rudel zusammen. Die laufen da fast alle frei.
    Verantwortung oder Pflege ist für die meisten Thais nicht verständlich...können die nix mit anfangen....Da geht auch keiner Gassi.

    Naja...in dem Fall wars ja auch eher so das er mich...und nicht ich ihn gefunden hab. War bestimmt lange Zeit einer der wenigen Thaistraßenhunde der Deutsche kommandos verstanden hat :D

    Du...Daumen hoch...kann gut gehen....keine Frage.
    Hatte in Thailand, wo ich beruflich ne ganze Zeit unterwegs war, auch n Straßenhund bei mir.
    War glaub auch n Labrador Mix.....der kam jeden Abend auf meine Terasse....ausser Wasser gabs nix.....aber irgendwie....war er dann trotzdem ständig da. Irgendwann hab ich ne dann in meinen Pickup gepackt, bin zum Tierarzt gefahren und hab gesagt...einmal bitte "alles"....:
    Entwurmt, Geimpft...Gereinigt, untersucht. Der lernte schnell und passte aufs Haus auf wenn ich weg war. Ich fand es schön ihm n bisschen was bei zu bringen und er schnekte mir seine Gesellschaft. :) Konnte Ihn als ich nach einigen Jahren zurück musste dann bei nem Holländer unterbringen der um die Ecke wohnte.
    Aber die Situation war auch einfach völlig anders. Hier würd ich das nicht machen.

    @Looking
    Bei der größe möchte ich keinen älteren Hund aus dem Tierheim. Da weis man nie wirklich was man da bekommt weil die Vorgeschichte nicht wirklich bekannt ist.
    Das ist son bisschen...Katze im Sack. Und je älter sie sind desto mehr Zeit brauch es ihnen was bei zu bringen.
    Da kanns einem schnell passieren das man sich son Pflegefall ins Haus holt was dann nicht wirklich spaß macht.
    Hatten da in der Verwandschaft n Fall....Herrjee...schon n paar Jahre her...Mein Großonkel war Jäger und die haben sich Rauhaar Dackel aus dem Tierheim geholt....bei ihm hat er wohl ganz gut gespurrt.
    Nach nicht mal 2 monaten hat er dann wärend meine Tante auf dem Sofa schlief mal eben im vorbeigehen die halbe Nase abgebissen.....aus welchem Grund...warum sowas passiert...keine Ahnung...da mein Onkel Jäger war...wars auf jeden Fall das letzte was er gemacht hat.
    Wenn man sie von klein auf hat...kann man sie besser einschätzen und die Bindung ist denk ich auch enger. Respekt vor jedem der sich da einen aus dem Tierheim holt...mir tun die Tiere da auch leid...aber...ich möchte keinen Hund den ich nicht wirklich einschätzen kann oder was rauserziehen muss was da dann eh schon schwer fällt.

    @Chien_de_coeur

    Das kann ich Dir sagen....also....ich weiß nicht...ich hatte mit meinem vielleicht Glück....Ich habe auch andere erleben müssen....ob das jetzt nur Erziehung war wage ich zu bezweifeln.

    Unser war extrem Begeisterungsfähig....Im Sommer haben wir 1-2 mal die Woche agilty gemacht im Winter kam er mit dem Geschirr vor den Schlitten wenn Schnee lag.....und bei Wasser war er kaum zu bremsen.

    Er war kein Lassi und hat gerne mal eine gefühlte Ewigkeit gebraucht um irgendwelche Übungen zu verstehen aber er hatte auch Spaß beim lernen. Der konnte aber auch mal gut n paar Tage auf irgendwelche Aktivitäten Verzichten ohne irgendwie unruhig zu werden.

    Das hätte ich damals nicht von einer so massigen Rasse erwartet die zum ziehen der Marktkarren gezüchtet wurde. Der war n echter allrounder.

    Befürchte so einen werd ich nicht wiederbekommen.

    @Bonadea
    Spricht nichts gegen einen Normalen. Stehen ja bei einem Züchter auf der Liste. Leider fast 300 KM weit weg.

    @Gandorf
    Das sich meine Lebensgefährtin einen Rotti nicht zutraut ist die eine sache....aber die Aktzeptaz dieser Hunde ist leider in der Gesellschaft kaum noch gegeben.
    Als es damals losging mit dem ganzen Kampfhundewahsinn war mein Hund 3 oder 4 Jahre. Von einer Woche auf die andere konnt ich Ihn nicht mehr ohne Leine laufen lassen.Wenn er an der Leine war wurde man angesprochen warum der Hund keinen Maulkorb trägt.
    Das Ordnungsamt kam vorbei um sich das Umfeld anzuschauen wo er lebt. Wesensprüfung etc....also....das will ich nicht noch mal haben.
    War echt erschreckent zu sehen was die Medien für einen Einfluss haben.
    Das Image von dem Hund wurde innerhalb kurzer Zeit auf gefährlicher Kampfhund gedreht. Kann sein das sich das mittlerwerile wieder etwas gelegt hat aber ich denke die Grundstimmung ist noch die gleiche. Viele Leute haben einfach Angst vor diesen Hunden und da ich ihn eigentlich überall wo es eben Möglich ist mit hinnehmen werde ist das denke ich heute keine gute Wahl mehr.

    Ich find den Labrador auch so schick....nicht nur als Ersatz. Die Rasse gefällt mir gut.
    Wir haben eigentlich alle Züchter im Umkreis von 300 Km abtelefoniert. Gibt wohl jetzt in der Coronazeit einen Regelrechten run auf Labradore meinten einige Züchter...warum auch immer. Es war halt jetzt nur einer aus der unmittelbaren Umgebung der einen AL Wurf erwartet wo die Warteliste noch überschaubar war. Sagte mir zu dem Zeitpunkt aber jetzt nicht so viel.
    Die Aussichten darauf das es dieses Jahr noch was wird stehen eher schlecht.

    @Castor
    Die Münsterländer/Heidewachtel ist mir damals in den Schoss gefallen mit...16 glaub ich....hat zu Hause super Stress gegeben. :D . War aus der Verwandschaft...wurde also nicht geziehlt ausgesucht oder sich vorher schlau gemacht.
    Internet war zu der Zeit quasi kaum vorhanden. Der hat damals weder eine Welpen noch eine Hundeschule besucht. War zu der Zeit auch noch mangels Führerschein meinerseits gar nicht Möglich.
    WIr haben damlas Ländlich gewohnt....es war relativ schnell normal den Hund im Feld "ohne Leine" laufen zu lassen. Er höhrte eigentlich gut und stellte für niemanden eine Gefahr da...wenn sich auf größere distanz etwas bewegte lies er sich schnell durch Kommandos beruhigen.
    Wenn allerdings neben uns ...was vielleicht alle 2 Moante mal vorkam ....ein Hase aus em Graben sprang wurde jedes kommando ignoriert. Es verhielt sich in den meisten Fällen so das er hinterherrannte und die Verfolgung aber kurz danach abbrach weil
    der Hase schon ausser sicht war...... Dann kam der Hund ...immer kleiner werdend ...zurück.
    Ich hab ihn in den ganzen Jahren 2 mal hinterherlaufen müssen weil der Bau ganz in der nähe war und er Hund davor nicht weg wollte.

    Ja, im Kern gings mir ja drum zu wissen ob sich die Linie nur vom Köperbau, der besser für das anschleppen von geschossenen Tieren angezüchtet wurde, oder auch im Wesen extrem unterscheidet.

    Da sollte man dann wirklich ne eigene Rasse raus machen. Ich sehe den Hund schon als Hobby und bin sicher bereit ein gewisses Arbeitspensum mit ihm zu abslovieren....aber es darf halt zur Pfilcht werden.
    Wenn der Hund durchdreht wenns mal eine Woche nicht funktioniert hat, was sicher alle berufstätigen kennen, würde ich uns da beiden sicher keinen gefallen mit tun.
    Ich kauf mir ja keinen Hund um Ihn und mich zu quälen.

    @SophieCat
    Ja...hast Du und Danke dafür....aber es ist ein Hund und Du weißt genau wie ich das Hund nicht = Hund ist. Sei mir nicht sauer aber ich würde meine Entscheidung ungern auf einen einzigen Vergleich treffen.
    Hunde sind nun mal auch bei Rassengleichheit nicht gleich. Nur als Beispiel aus eigener Erfahrung....Nach dem mein Cousin meinen Rotti gesehen hatte...fand er ihn so Toll das er sich auch einen Anschaffte......Die Unterschiede trotz gleicher Rasse hätten nicht größer sein können. Und ich würde mich jetzt sicher nicht als Hundeflüsterer bezeichnen.....es lag wahrscheinlich wirklich am Hund selbst das er ständig was kaputt machte übungen oder training abzulehnen schien....Der brauchte einfach wirklich eine strenge Hand was unserem nicht der Fall war. Man sollte das einfach nicht pauschalisieren. Der eine hatts...der andere brauchts ;)

    @Murmelchen
    Ja...scroll mal durch...jeder 2te Post geht darum wie ich auf die schnappsidee komme mir einen Hund anzuschaffen der gar nicht für Agilty ausgelegt ist. *hab ja keine Ahnung von Hunden*

    @whyona

    Ich habe gefragt wie oft „will gefordert werden" bedeutet.....wurde nur gesagt das man das pauschal nicht sagen kann......das sind aber keine Aussagen die mich bei der Entscheidungsfindung weiterbringen. Ob ich jetzt jeden Tag mit dem AKtiv was machen muss....jeden 2ten oder 1 mal die Woche...macht Zeitlich schon einen großen Unterschied

    Ich finde bezüglich für "das was der Hund gezüchtet ist" muss man auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
    Weil sicher nicht jeder Hund der nicht das macht für was er gezüchtet wurde gleich ein Unglücklicher Hund ist oder er Automatisch schwerer zu erziehen ist. Wenn es generell so ist das die Lienie nur als "Sportgerät" gesehen werden sollte und ein vielfaches an Zeitaufwand nötig ist zu im Gegensatz zu anderen bin ich sicher bereit das zu aktzeptieren wenn mir das jemand aus Erfahrung berichten kann.

    Danke für die Info.
    Werde auch noch mal mit Züchtern Reden. Ich will natürlich nicht das der Hund bei uns unglücklich ist und ich will auch nicht das die Erziehung in eine Mamutaufgabe ausartet.
    Da wir beide Berufstätig sind....einer im Homeoffice, können wir natürlich nicht jeden Tag nach dem normalen Gassi gehen noch ein 2 stündiges Workout mit dem Hund machen.
    Hab hier leider bisher trotzdem nicht die Infos bekommen die ich gerne gehabt hätte. Selbst wenn sie mir nicht gefallen hätten wäre das ok gewesen....das Meiste ist nur Eigene Meinung....höhren sagen oder Infos aus 2ter Hand.
    Hätte es begrüßt wenn sich Leute gemeldet hätten die diese Hunde haben und aus eigener Efahrung berichtet hätten wie die Erziehung lief....wo Probleme oder unterschiede im gegensatz zum normalen Labrador liegen etc.
    Aber es hat ja auch keiner in erwägung gezogen das ich statt agility mit dem Hund auch dummyarbeit machen könnte.....Ehrlich gesagt fühl ich mich hier ehrer angefeindet als beraten.