Beiträge von Bordy94

    Meine Kleine heisst offiziell Alice. Da ich aber Alicia heisse, fand ich die Kombi etwas merkwürdig.

    So ist der Rufname meiner Hündin Looney geworden. Die Idee kam von der Zeichentrickserie "Looney Tunes"- übersetzt verrückte Melodien. Und verrückt ist die kleine Maus allemal.

    Suki oder Nova standen auch hoch im Kurs, aber da hat sich mein Partner gesträubt:skeptisch:

    Ui, da wäre ich auch ordentlich angepisst. Finde es absolut berechtigt, dass du da sauer bist.

    Wie bereits von einigen geschrieben würde ich auch den Hund gut durchchecken lassen- ich hoffe sehr, es kommt nicht noch mehr auf euch zu!

    Zusätzlich würde ich mich auch mal mit dem Verein unterhalten bezüglich Kostenübernahme der Behandlung. Sollte ja so eigentlich nicht sein.

    Alles Liebe für den Wauz

    Sheltie natürlich. Der Aussie ist nun mal ein, kräftiger mittelgroßer Hund, will man den wegen hoher Nachfrage schnell und in großer Stückzahl im Zwergenmaß haben, dannn reichen die wenigen kleinwüchsigeren Aussies niemals aus. Hütehund in ähnlicher Optik und Farbe = Sheltie. Wird zwar immer abgestritten, aber ist offensichtlich, im Aussehen und Wesen.

    Während die Hunde optisch außerordentlich hübsch sind, trifft das für den Charakter nicht unbedingt zu. Die Tendenz des Aussies, Probleme nach vorne gehend zu lösen kombiniert mit der Sensibilität und Unsicherheit des Shelties ergibt nicht immer ein harmonisches Wesen. Ich kenne mehrere Mini-Aussies, die trotz intensiver Bemühungen ihrer Besitzer sehr schwierige Hunde sind.

    Dagmar & Cara

    Vielen Dank für die Erläuterungen. Ich habe mich bis dato eben auch immer gefragt, wie eine Rasse so schnell entstehen kann aus den wenigen kleinwüchsigen Aussies... Kenne ebenfalls ein Exemplar, welches ich nicht unbedingt möchte.

    Mein Hund wiegt 14-14,5 kg und kriegt ein hochwertiges Trockenfutter. Dieses beziehe ich in 4kg Säcken, was den ganzen Futterspass halt recht teuer macht. Weil sie a) nicht soo viel frisst und bei einem 12kg Sack ewig hätte, und b) weil es sein kann, dass Frau Hund nach 6kg keinen Bock mehr auf die Geschmacksrichtung mehr hat.

    So kommen, zusammen mit dem Puffreis, den ich morgens noch beigebe (tut ihrem sensiblen Magen gut:ka:), im Monat so zwischen 60.- und 70.- Franken zusammen fürs Hauptfutter, je nach dem ob ich es gerade im Angebot erwische.

    Ich hab übergangsweise bei meinen Eltern gewohnt, als mein Zwerg so alt wie deiner war, und mein Vater ist mit ihrer wuseligen Art überhaupt nicht klargekommen. Meine Mutter hatte zwar mehr Verständnis, stieß aber auch an ihre Grenzen, wenn Emmi wieder ihren Schuss weg hatte.

    War bei mir exakt Dasselbe. Meine Eltern lieben den Hund, aber sie waren leider auch echt überfordert als sie ihn betreut haben früher. Glücklicherweise hat mein Partner, mit dem ich zusammen wohne, immer extrem viel Geduld mitgebracht und total das Händchen für unseren Hund, obwohl er nie gross etwas mit Hunden zu tun gehabt hat vorher.

    Bin trotzdem oft überfordert bzw. einfach traurig weil ich so viel falsch mache (in meinen Augen). Aber wenn du sagst, dass ihr heute trotzdem ein super Team seid, bin ich beruhigt

    Och das kann ich gut nachfühlen.

    In der Praxis ergeben sich halt so viele Situationen, mit denen man in der Theorie überhaupt nicht rechnet, gell. Ging mir genau so. Ich habe sehr viel Hundeerfahrung sammeln können, aber beim ersten eigenen Welpen ist es halt nochmals alles ganz anders, vorallem auch oft anders als man sich es vorgestellt hat.

    Im Nachhinein habe ich mir um Vieles viel zu viele Gedanken und Sorgen gemacht.

    Dein Welpe muss noch nicht perfekt sein. Vergiss nicht, es ist ein fühlendes und eigenständig denkendes Wesen, welche vor allem seine Bedürfnisse decken möchte. Nur blöd, wenn die halt dann nicht mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen, wie sich das Hundekind zu benehmen hat:headbash: Man lernt so ganz gut, Kompromisse einzugehen.

    Meine war z.B. bis sie knapp 8 Monate alt war nicht wirklich zuverlässig stubenrein. Dabei dachte ich, das sei dank direktem Gartenzugang innerhalb kürzester Zeit gegessen.

    Die Maus ist ein absoluter Fressmäkler und ist zeitweise zu leicht und zu dünn, weil sie keinen Bock auf Futter oder Leckerlis hat (wobei wir jetzt seit längerem in einer "gefrässigen" Phase sind- Daumen drücken dass es so bleibt). Dabei habe ich mir vorgestellt, vieles draussen übers Futter zu trainieren. Pustekuchen.

    Ich wollte sie an 2 Tagen in der Woche von meinen Eltern betreuen lassen- passt Frau Hund leider aus diversen Gründen nicht so ins Konzept. Bleibt sie also die 2 Tage alleine (gottlob ohne Probleme) und Frauchen stresst über den Mittag heim um sie rauszulassen und kurz zu bespassen.

    Begegnungen an er Leine klappen, wenn es ein Kandidat ist, von dem sich Looney eingeschüchtert und/oder provoziert fühlt, nur gut, wenn ich einen guten Tag habe und ganz klar die Führung übernehme. Auch heute noch.

    Restaurantbesuche habe ich mir, als sie klein war, auch entspannter vorgestellt. Längere Zeit an einem fremden Ort zu bleiben, dabei entspannt zu sein und eventuell sogar zu schlafen ist auch heute noch ein Thema, wo wir daran arbeiten.

    Rückruf bei Hundesichtung ist je nach Tagesverfassung auch so ein Thema, wo wir noch intensiv dran sind.

    Also du siehst, alles in allem noch viele kleine Baustellen, und so wird es sicherlich vielen gehen.

    Du wirst also sicherlich noch oft recherchieren, was du bei diesem und jenem Problem verbessern kannst, wirst schlaflose Nächte haben wenn es dem Hundekind mal nicht gut geht und wirst viele doofe Begegnungen mit Leuten haben, die glauben, alles besser zu wissen.

    Aber vor allem wirst du erst einmal viele wunderschöne Momente mit dem Hundekind haben, die euch zusammenschweissen und dann alles wieder wettmachen:herzen1: