Beiträge von Eulili

    Ich bin sooooo stolz auf unsere Hundine dog-face-w-one-eye-open-blowing-heart

    Kurz zur Vorgeschichte: Vor ca 5-6 Monaten ist uns auf dem Gassigang eine junge Frau mit Welpen (max 10-12 Wochen alt) begegnet. Der Welpe lief tatsächlich frei, ohne Leine, und das auch obwohl sie die Hauptverkehrsstraße überqueren musste. Sie hat ihn gerufen und er kam angewackelt. Ich war damals echt ein Stück neidisch, denn wir waren gerade erst im Training für Rückruf/Freilauf und es hat noch nicht so gut geklappt.

    Heute sind wir Frauchen plus (jetzt) Junghund wieder begegnet. Sie waren ca 30-40 Meter von uns weg und der Hund lief wieder frei. Er kam auf uns zugelaufen, ich habe unsere Franzi da natürlich auch von der Leine gelassen. Frauchen des anderen Hundes: "hiiiiieer, komm her, hiiiieer", mit Pfeife gepfiffen usw, es hat den Hund so viel interessiert, wie der berühmte Sack Reis... :-) Die Hunde haben sich beschnüffelt, ich kurz dann unsere Franzi gerufen und sie kam sofort! Der andere Hund lief uns dann weiter hinterher "Hiiiiiieer, hiiiierher.....", wieder die Pfeife - keine Reaktion.

    Ich weiß, dass der Rückpfiff bei unserer Franzi inzwischen wirklich super funktioniert, war mir aber unsicher, ob das auch in dieser speziellen Situation (anderer Hund läuft ihr nach) klappt. Unsere Franzi lief ein Stückchen vor mir und dann habe ich sie mit der Pfeife zu mir geholt - und sie kam auch in dieser Situation wie eine Eins, während das andere Frauchen weiter "Hiiiieeer...." usw (siehe oben) :-))

    Das Blatt hatte sich gewendet, unser Training hat sich wohl wirklich gelohnt und ich bin soooooo stolz auf Franzi:

    Anscheinend können manche Hunde rohe Pflanzen besser aufspalten als andere.

    Nur wenn ich die großen Karottenstücke im Kot finde, bin ich mir sicher, dass sie nicht aufgespalten wurden.

    Ich fürchte, unsere Hündin kann alles verwerten :ka:

    Ich reihe mich hier mal ein, unsere Franzi hat inzwischen doch auch etwas zu viel auf den Rippen :emoticons_look:

    Dazu haben ich jetzt ein - vielleicht blöde - Frage:

    Ich "strecke" ihr Futter morgens und abends mit frischem Salat, Gurke und Karotten, denn weniger im Napf würde bedeuten, dass sie wieder zum absoluten Staubsauger mutiert (und absolut heißt, dass sie wirklich alles frisst, was irgendwie in den Hund rein geht). Das werden wahrscheinlich einige hier auch kennen, die einen Hund aus dem Tierschutz/Straße adoptiert haben, bei denen halt alles, was gefunden wird dem Überleben dient.

    So, nun meine Frage: Ich habe gerade bzgl Karotten für den Hund doch sehr viel im Internet gelesen. Da wird einerseits geschrieben, dass Karotten nur, wenn sie am Stück und natürlich roh sind, tatsächlich ohne Rücksicht auf die Kalorien gefüttert werden können. Geraspelte rohe Karotten würden dann den Fruchtzucker freisetzen und das wären ja wieder unerwünschte Kalorien. Auf anderen Seiten heißt es dann wieder, dass Karotten - egal ob am Stück oder geraspelt - in roher Form ideal sind.

    Und dann gibt es ja noch die Pellets, die eingeweicht gegeben werden können.

    Vielleicht ist hier jemand, der meinen Knoten im Hirn auflösen kann.

    - Können Karotten in jeder Form (ganz, geraspelt, Pellets) gegeben werden ohne da ne Kalorienbombe daraus zu machen???

    Danke schon mal im Voraus!!

    Wie sind denn die Situationen in den anderen Wohnung? Wuselt sie da so durch die Bude und verzieht sich dann in eine Ecke und pieselt oder macht sie das auch, wenn du sie neben Dir hast?

    Sie ist da schon seeehr aufgeregt (immer in für sie neuen Situationen), sie wuselt rum soweit ich sie lasse, denn die Leine ist da schon dran, eben um evtl schnell reagieren zu können. Insofern ist sie auch nicht weit weg von mir, aber eben mal hinter mir und damit aus dem direkten Sichtfeld. und dann kann es schon passieren...

    Also ich war nicht ärgerlich oder so deswegen, es war mir ja klar, dass wir da bei Null anfangen und sie Zeit braucht, war also wirklich kein Problem. Ich denke nicht, dass das bei ihr negative Verknüpfungen gegeben hat, aber wer weiß das schon ?

    Ich hätte es halt schön gefunden (auch vielleicht für Franzi), wenn ich sie fast überall hin mitnehmen könnte, aber nun werde ich keine Wohnungen mit ihr betreten, wenn man dort nicht direkt in den Garten gehen kann. Vielleicht braucht es ja wirklich einfach noch Zeit und mehr Übung, denn, wie schon gesagt, hatte uns da Corona halt völlig ausgebremst, sodass sie praktisch nie in andere Wohnungen kam. Und woher soll sie das dann wissen???

    Vielleicht ist das Wort "Verbot" missverständlich.

    Ich arbeite mit ihr ausschließlich über positive Verstärkung und natürlich war es jedesmal, wenn sie Pipi etc im Garten oder beim Gassi gehen gemacht hat das Highlight des Tages party-hat-dog-face Sie wurde natürlich nie bestraft, wenn was im Haus passiert ist, wir haben sie dann in den Garten geführt, sie hat dort meistens nochmal was gemacht, es gab Party etc...

    Das Maleur in der Wohnung wurde wortlos weggewischt.

    Wie gesagt, daheim ist es ja auch kein Problem, nur fehlt ihr wohl tatsächlich die Verknüpfung zwischen daheim und anderen Wohnungen thinking-dog-face Es funktioniert dort praktisch dann nur, wenn sie mindestens 1 mal Pipi hineingemacht hat, dann "versteht" sie auch, dass das dort auch nicht erwünscht ist, aber das kann doch nicht so weitergehen, ich trau mich mit ihr echt nirgends hineinzugehen.

    Guten Morgen in die Runde,

    ich hab jetzt tatsächlich ein „Problem“ bzw die Bitte um Rat und Tipps, wenn jemand von Euch so was kennt:

    Wie ich schon geschrieben habe ist unsere Hündin Franzi 7 Jahre alt, war 6 Jahre im italienischen Tierheim und ist seit 11 Monaten nun bei uns. Sie war früher noch nie in einer Wohnung, war von daher auch nicht stubenrein.

    Es hat auch einige Zeit gedauert, bis sie wirklich sicher stubenrein war. Wir haben schon da gemerkt, dass sie das „Pipiverbot“ jeweils auf 1 Raum im Haus bezogen hatte in dem sie aktuell Pipi gemacht hatte. Zb, sie hat zunächst im Wohnzimmer Pipi gemacht, dann aber schnell kapiert, dass man da nicht darf. Dann war der nächste Ort das Schlafzimmer, dann der Hausflur usw (wir haben ein Haus mit großem Garten). Als sie alle Räume durch hatte, war sie stubenrein und hat akzeptiert, dass im Haus kein Pipiort ist.

    So weit, so gut.

    Dann kam Corona und wir konnten mit ihr nirgends in ein Gebäude/andere Wohnung etc gehen, es blieb „nur“ Gassi gehen nach draußen und im Garten. Nun haben wir festgestellt, dass sie andere Häuser/Wohnungen als das eigene nicht als „Pipiverbotszone“ versteht. Sie hat wohl keine Verknüpfung zwischen unserem Haus und anderen Häusern/Wohnungen erstellt (wie sollte sie auch?).

    Ich kann mit ihr jetzt ja nicht immer wieder zu anderen Leuten in die Wohnung gehen, sie macht dann dort rein und ich mache ihr dann klar, dass das nicht erlaubt ist, das lässt keiner zu und ich würde das anderen auch nicht zumuten, das ist, denke ich, verständlich. Nur, wie kann ich ihr dann beibringen, dass Wohnungen etc generell keine Pipistelle sind?

    Ich habe zu genau diesem Problem hier im Forum nichts gefunden, sollte ich da was übersehen haben, wäre ich für Links dazu sehr dankbar. Sonst eben meine Frage: Kennt das jemand von Euch auch? Und wie habt Ihr es evtl geschafft da eine Verbindung/Verknüpfung herzustellen?

    Uiiii, eben den Thread entdeckt - da sind wir wohl auch richtig :winken:

    Unsere Franzi ist eine ca 7 Jahre alte Hündin aus dem Tierschutz. Sie hat die ersten ca 6 Jahre ihres Lebens in einem italienischen Tierheim verbracht, wurde dann in ein deutsches Tierheim geholt, da haben wir uns gefunden - und nun ist sie seit 10 Monaten bei uns.

    Da sie buchstäblich nichts kannte, noch nie in einer Wohnung war, hatten wir somit einen "erwachsenen Welpen", nicht stubenrein, eher unsicher bis ängstlich usw, wir haben bei Null angefangen, aber es hat sich total gelohnt und es hat viel Spaß und Freude gemacht zu sehen wie gerne und wie schnell sie tatsächlich lernt und wie sie es genießt endlich Familie zu haben :applaus:

    Trotzdem gibt es natürlich noch so einige Baustellen, aber sie ist inzwischen einfach unser Hund geworden und es war die beste Entscheidung, sie zu uns zu holen :bindafür:

    Ich werde sicher, wenn das okay ist, hier noch so die eine oder andere Frage haben, aber erst mal wollte ich uns einfach kurz vorstellen.

    Hallo und Guten Morgen,

    vielleicht gab es irgendwas, was den Kleinen mal in der Zeit, als er abends/nachts alleine war, erschreckt und/oder ihm Angst gemacht hat? Ein Gewitter mit Blitz und Donner, oder einer der netten Leute, für die das ganze Jahr über immer wieder mal "Silvester" ist und es knallen plötzlich Böller los? Und nun hat der Kleine halt Angst, dass das immer passiert, wenn er abends/nachts alleine ist?

    Unsere Hündin wollte zB eine Zeit lang nicht mehr in den Garten gehen, weil da eben plötzlich einer wieder mal mitten im Jahr geböllert hat und sie sich furchtbar erschreckt hat. Sie hat das dann wohl in Zusammenhang mit Garten gehen gebracht und wollte das natürlich vermeiden.

    Ob und wie man dagegen etwas tun kann (wenn es das denn sein sollte), da sind dann die "Fachleute" hier gefragt.