Beiträge von Eulili

    Ein Hund soll ja so einiges an Kommandos lernen

    Mich hat der Satz etwas irritiert. Du meinst sicher "Mein Hund soll..." mit m, oder?
    Wenn sie Spaß daran hat, spricht ja auch nichts dagegen, aber ich hoffe, du meinst nicht, das müsstet ihr ständig üben, weil alle Hunde das können müssen.

    Da hast Du recht, es geht natürlich um meinen Hund :D und die Übungen etc sind für uns (also Hund und Mensch)

    Nachdem ich von Euch so viele gute Tipps zum Thema Hundebegegungen bekommen habe wage ich jetzt nochmal eine – vielleicht blöde – Anfängerfrage.

    Ein Hund soll ja so einiges an Kommandos lernen, von Sitz, Bleib, Komm bis zu Stop, Warten, bei Fuß gehen, geh ins Körbchen usw usw, und vielleicht (wenn es denn dem Hund auch Spaß macht) auch einige kleine Tricks, Apportieren etc.

    Unsere Franzi ist da immer und bei allem mit Feuereifer dabei und am liebsten wäre es ihr, wenn man (fast) den ganzen Tag mit ihr übt, und sie lernt fast alles auch förmlich in Lichtgeschwindigkeit.

    Bleibt bei mir aber nun die Frage, wie viel der einzelnen (verschiedenen) Übungen man so hintereinander bzw über den Tag verteilt sinnvollerweise machen sollte? Ich will sie ja weder über- noch unterfordern und es soll letztlich ja nicht nur Spaß machen, sondern auch sinnvoll und möglichst dauerhaft eingeübt werden.

    Bitte richtig verstehen, es geht mir nicht um die Dauer bzw Wiederholung eines einzelnen Kommandos (dazu habe ich viele entsprechende Fragen/Antworten hier und im Netz gefunden), sondern um die Anzahl der Übungen zu verschiedenen Kommandos.

    Ich hoffe, dass ich meine Frage verständlich formulieren konnte.

    Noch zur Info, damit ihr das nicht mühsam aus anderen Threads heraussuchen müsst:

    Franzi ist eine nun ca 7 Jahre alte Hündin aus dem Tierschutz, sie kam aus einem italienischen Tierheim, in dem sie 6 Jahre lang gesessen hat in ein deutsches Tierheim und ist nun 10 Monate bei uns. Sie kannte bis dahin nichts, hatte nicht mal einen Namen....

    So viele Antworten, Tipps und Erfahrungen ich bin überwältigt, Danke schön!

    In so manchem Bericht habe ich uns tatsächlich auch "wiedergefunden", und es beruhigt schon, dass es so manchem erfahrenen Hundebesitzer nicht viel anders geht, als mir. Auch, dass ich nun verstanden habe (denke ich zumindest), was mit dem "für (bzw mit) dem Hund regeln" gemeint ist macht es für mich ein gutes Stück leichter.

    Ich laufe natürlich mit Franzi nicht absichtlich an anderen Hunden eng vorbei, aber manchmal lässt es sich halt nicht vermeiden. Und, dass es unter anderen Hundebesitzern die berüchtigten "Tutnixe" gibt, das habe ich in dem anderen Thread dazu ja auch gelesen - und die sind halt leider auch hier bei uns mehr und mehr zu finden.

    Franzi ist ja nicht generell unverträglich mit anderen Hunden, sie hat durchaus auch ihre "Kumpels" mit denen sie spielt (wenn es denn möglich ist) und mit denen wir auch zwischendrin mal zusammen Gassi gehen. Ich habe auch den Eindruck, dass sie, wenn sie frei läuft, wesentlich ruhiger gegenüber anderen Hunden ist. Nur leider ist bei uns so gut wie kein (erlaubter) Freilauf möglich.

    Aber ich werde nun mit ihr bzgl Hundebegegnungen nochmal von vorne anfangen und Eure Tipps so gut es eben geht auch dabei berücksichtigen. Und wenn ich nicht weiter komme, dann darf ich ja sicher hier nochmal nachfragen.

    das sollte sowieso der Grundstein sein, dass sie ohne Reiz an lockerer Leine läuft.

    Das geht schon ganz gut (klar, besser geht immer :-) Auch im Freilauf bleibt sie nah bei mir, bzw orientiert sich an mir, bis ich ihr das "Laufen" erlaube.


    Glaub mir da hilft am Anfang wirklich nur grosse Distanzen und von da an Kleinschrittig aufbauen. Erst mal entspanntes hin- und weggucken und da schon an der lockeren Leine arbeiten.

    Da werde ich dann nochmal von vorne anfangen und üben üben üben...

    DANKE Euch allen!!

    Ohhh, das ist ja heftig und einfach toll, dass Du da so instinktiv richtig gehandelt hast!

    Absitzen hinter mir wenn andere Hunde kommen ist leider (noch) nicht möglich. Ich suche da förmlich noch nach einer Möglichkeit zu ihr durchzudringen. Das klappt in fast allen anderen Situationen gut bis sehr gut, nur da habe ich den Weg für uns beide (Franzi und mich) noch nicht gefunden :-(

    Halte sie zurück, stell dich vor deinen Hund und versperre ihr die Sicht.

    Wenn der Hund halb so "schlimm" ist wie meine Hüpfboje, dann klappt das nicht so einfach.

    Gar nicht genau genommen, da hast du oft nicht mal ne Chance vor den Hund zu kommen.

    Zudem, wenn dir da >15kg mit Schmackes in die Leine springen, muss man das erst Mal halten.

    Ja, genau :hundeleine04:. Da ich zudem eine Schulterprothese habe, kann ich leider manches krafttechnisch nicht so einfach händeln.

    Anderen Hunden weiche ich aus, wo immer das möglich ist, versuche da außerhalb der "jetzt leg ich los - Zone" von Franzi zu bleiben und lobe sie auch immer, wenn sie da dann vorbeigeht. Nur leider lässt sich das Ausweichen halt nicht immer umsetzen.

    Hundebegegnungen wollten wir eigentlich als nächstes in der Hundeschule trainieren, nur wurden wir da durch Corona ausgebremst. Und dann ist immer noch die Frage, ob das eben ein "ich kläffe den nieder Hund" ist, oder eben einer, den auch Franzi toll findet. Sie reagiert ja nicht bei jedem Hund so extrem.

    Trotzdem habt ihr mir jetzt echt schon viel geholfen, ich hatte da wohl wirklich einiges bzgl Vertrauen etc falsch verstanden und es sind einige Fragezeichen weniger in meinem Kopf - DANKE dafür!!

    Das ist dann tatsächlich wieder ein Struktur Thema, deine Kleine hat wohl irgendwann gelernt oder ist vom Wesen so, dass sie lieber alles alleine klärt.

    Das wird wohl schon so sein, denn bisher blieb ihr da nichts anderes übrig. Wir haben sie seit August 2019 aus dem Tierschutz und sie war ihr ganzes Leben (ca 6 Jahre) in einem italienischen Tierheim. Da musste sie zwangsläufig alles selber regeln. Sie ist aber grundsätzlich sehr freundlich, sehr sensibel, eher zurückhaltend bis ängstlich, orientiert sich in vielen Dingen trotzdem an mir, kann auch schon frei laufen (Rückruf klappt einwandfrei) usw.

    Aber ich bin schon froh, dass ich bei diesem Thema nicht allzu viel falsch verstanden habe

    Mit so vielen und schnellen Antworten habe ich gar nicht gerechnet, herzlichen Dank erstmal dafür!

    Manches habe ich wohl schon ganz richtig verstanden und da bin ich doch erleichtert. Sie ist halt mein erster eigener Hund und man will ja möglichst wenig "verbocken".

    Ich versuche mich mal an einem Beispiel:

    In unmittelbarer Nachbarschaft wohnt ein seeehhr großer (und sehr freundlicher - auch mit anderen Hunden) Hund, vor dem unsere Franzi aber Angst hat, wenn er an den Gartenzaun gebrettert kommt (zusammen Gassi gehen funktioniert aber seltsamerweise gut). Ich gehe dann zwischen sie und dem Zaun, (denn der andere würde sich durchaus auch durch die Bretter quetschen und rauskommen), sodass Franzi im Bogen dann ruhig vorbeilaufen kann. Das weiß sie auch und es funktioniert (ich denke mal, dass dies schon ein Stück "ich regel das für dich" ist, oder?)

    Trotzdem ist es schwierig, wenn wir zB unterwegs auf andere Hunde treffen. Vor allem bei großen Hunden hat sie wohl ein Problem. Sie geht nach vorne in die Leine, kläfft, knurrt etc. Da habe ich aber leider gar keine Chance mich dazwischen zu stellen, denn ich habe ja nun mal beide Hände an der Leine mit einen massiv nach vorne drängenden und in dem Moment auch nicht ansprechbaren Hund daran. Also keine Möglichkeit da zu sagen "he, ich regel das für dich". Also ist die eine Erfahrung "Frauchen macht das schon und passt auf, dass mir der Nachbarshund nichts tut" für sie (noch) nicht umsetzbar auf andere Situationen??

    Guten Morgen in die Runde,

    vielleicht sollte ich meine Frage besser im Thread „Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut“ reinstellen, denn ich traue mich fast nicht, dies hier zu fragen – aber, ich tue es nun trotzdem (wenn es hier falsch ist, dann bitte verschieben, Danke).

    In den verschiedensten Antworten hier kam/kommt immer wieder, dass man dem Hund zeigen soll, dass man ihn beschützt und die Angelegenheit für ihn regelt um ihm generell Sicherheit zu geben. Das leuchtet mir ja auch voll und ganz ein, nur - wie geht das denn? Wie zeige ich das meinem Hund in den unterschiedlichen Situationen???

    Sorry, vielleicht ist es ja auch tatsächlich ne ganz blöde Anfängerfrage, oder ich habe einfach das eine oder andere nicht verstanden oder auch überlesen.

    Aber vielleicht gibt es hier außer mir doch noch ein paar Hundeanfänger, die bei dem Thema auch ein paar ??? vor den Augen haben?

    Ich wäre auf jeden Fall für ein paar Ratschläge bzw für "Aufklärung" sehr sehr dankbar!!