Beiträge von Chien_de_coeur

    Krass finde ich halt sowas: http://www.takaoka.de/Teacup-Pudel/


    Da werden extra asiatische Hunde importiert um Hunde mit Puppengesichtern zu bekommen, kürzere Schnauzen (sieht man vor allem beim Chi und Shi Tzu), hervorstehende Augen, extra viel Fell und natürlich: So klein wie möglich, da freut man sich noch, dass man mit Hunden unter 2kg züchtet (bei den Chis) und Teacup Welpen bekommt:ka:

    Vergesellschaftung ist jetzt auch kein Hexenwerk, ich erlebe nur leider oft, dass Leute quasi erwarten, dass man Hunde nach 1-2mal kennenlernen auf neutralem Boden mit Heim nehmen kann und das läuft dann schon:muede: Da geht man Gassi, lässt sie zusammen rennen und hofft, einfach dass es passt. Klar - bei manchen Hunden läuft das, will ich gar nicht sagen.

    Leider erlebe ich oft, dass Leute ganz schnell einen Hund wieder zurückgeben oder abspringen, wenn es eben nicht so läuft. Selbst bei Hundetrainern ist eine gute Vergesellschaftung echt selten ein Thema.


    Dabei kann man auch wunderbar sehr semi-verträgliche Hunde oder solche, die zwar draußen andere mögen, es aber nicht kennen, drinnen mit anderen zusammenzuleben, vergesellschaften, wenn man mit Geduld, Mühe und Fingerspitzengefühl rangeht:ka:

    Nur zum Thema "ins Halsband packen": Mein 1. Hund hätte dir in den Arm gebissen, mein aktueller Hund würde vor Panik schreien. Beide hätten dir damit deutlich gesagt, dass dieses Vorgehen nicht in Ordnung ist. Sei froh, das nichts passiert ist, für viele Hunde ist das extrem unangenehm.


    Abgesehen davon - der Hund hatte Stress, eine Strafe bringt da gar nichts. Fahr dein Programm runter. Kleine Gassirunden, nicht jeden Tag was Neues sondern immer wieder die selben und das dann langsam steigern. Und bitte stell den Hund nicht etlichen neuen Leuten vor, auch das ist Stress. Gib ihm Zeit - das Knurren ist wahrscheinlich Überforderung. Lass nicht zu, dass Leute zu ihm hingehen, wenn, dann sollte er von sich aus auf sie zugehen - aber auch das sehr dosiert, immer mit einem Blick darauf, wie gestresst der Hund wirkt, wie viel er beschwichtigt...

    OT:

    Zum Thema einhalten: Ich hatte einen Hund, der sich im Dunkeln nicht gelöst hat (ihr könnt euch ausrechnen, wie viele Stunden das im Winter sind) und einen, der sich im Regen nicht löst - da hier jetzt gestern und heute Nacht starker Regen war, hat er sich genau jetzt 16 Stunden nicht gelöst. Nichts zu machen:ka: Mit beiden konnte/kann man rausgehen, aber es passiert halt nichts. Die Sache mit der Dunkelheit hatte ich damals in den Griff bekommen. Aber beim Kleinen und dem Regen kommt erschwerend hinzu, dass er so ein Hund ist, der sich wirklich nur in völliger Entspannung löst. Die ersten 4 Monate nach Adoption hat er nur im Garten gemacht und heute noch hält er manchmal ewig ein, wenn irgendwas auch nur annähernd aufregend ist, dabei ist er kein gestresster Hund:ka: Nur sich lösen geht halt nur, wenn für ihn alles perfekt ist:tropf:

    Welche Blutwerte wurden denn untersucht? Sowas wie Galle und Bauchspeicheldrüse muss normalerweise eingeschickt werden, sollte in so einem Fall aber gemacht werden.

    Ja, gerade bei den kleinen Begleithundrassen gibts immer wieder mäkelige Hunde, ja, es kann auch der Umzug sein, aber ich kenne es durchaus, dass man gesundheitlich sehr böse Überraschungen erleben kann, bei Hunden, die schlichtweg als "mäkelig" beschrieben wurden.

    Bei uns könnte es jetzt sehr schnell bergab gehen:( : Gut, im Grunde könnte es das seit Jahren, aber die Anämie bessert sich nicht und ich habe kein gutes Gefühl. Sie ist noch auf einem Niveau mit dem man gut leben kann, aber wenn das in den Keller stürzt, sind wir recht machtlos...

    Ich warte jetzt auf einen Termin beim Spezialisten, mal schauen, ob denen noch was einfällt. Meine Tierärztin sagt hoffen und abwarten:ka:

    Hier im Forum fällt mir immer wieder eine negative Meinung zum Tierschutz auf, was ich schade finde.

    Im echten Leben zum Glück nicht:herzen1:

    Und natürlich gibts schwarze Schafe oder anstrengende Menschen - die gibts überall. Mir gehts um die Sache und die finde ich gut:ka: Wen ich dann gezielt unterstütze und wen nicht, ist eine andere Frage.

    Wenn sie 6 Jahre ein fröhliches Leben führen würden und dann tot umfallen würden, wäre das wohl ein Argument. Aber so ist es ja nicht.

    Es gibt auch bei Deutschen Doggen durchaus Linien, in denen die meisten Vertreter doch ein Alter von um die 10 Jahre erreichen. Da kommt es wohl sehr stark auf Herkunft und interessanterweise auch Farbe an. Bei den Bordeauxdoggen sieht die Welt dann schon wieder ganz anders aus, da kann man froh sein, wenn der Hund die 5 schafft und das finde ich sehr heftig.