Ach das freut mich, dass es bei euch besser wird <3
Der Nachbarshund hat sich mit symptomatischer Behandlung schon stabilisiert, mal schauen wies dann die Tage aussieht, wenn er wieder frisst.
Ach das freut mich, dass es bei euch besser wird <3
Der Nachbarshund hat sich mit symptomatischer Behandlung schon stabilisiert, mal schauen wies dann die Tage aussieht, wenn er wieder frisst.
Mein kompetentester TA ist in eine Anicura-Klinik gewechselt und ich mit ihm. Was ich da an kostenloser telefonischer Beratung bekommen habe passt auf keine Kuhhaut. Und selbst sowas wie einen Ultraschall gabs schon mal geschenkt... Was ich beim besten Willen nicht selbstverständlich finde.
Wir haben übrigens zur Chemo NICHT das Standardmittel gegen Übelkeit bekommen - Aussage: Die meisten Hunde kommen auch ohne klar, das kostet auch Geld, wenn sies doch brauchen lösen sie das Rezept ein.
Ich finde die TÄ dort sehr kompetent und fahre dafür extra 300km durch die Gegend, weils hier im Umkreis keinen gibt, auf den ich mich verlassen möchte.
Versteht mich nicht falsch, ich finde MARS nicht prickelnd, aber ich lebe in einer Gegend, in der sich keine TK halten kann, für einen (schlechten) Notdienst fahre ich 40min, für einen etwas weniger schlechten 50min und bis zum ersten sinnvollen Notdienst sinds 60min. Kliniken sind oft nicht rentabel wegen des Notdienstes und ich hätte hier lieber ne Anicura-Klinik als gar nichts. Und genauso fahre ich lieber so weit in diese Anicura-Klinik, als mich mit den sehr, sehr begrenzten Behandlungsmöglichkeiten hier vor Ort zufrieden zu geben.
Beim Hund meiner Schwester hat aufgrund seiner lediglich 3kg der Kreislauf so schnell versagt, dass keine Diagnostik mehr durchgeführt werden konnte. Von Einsetzen der Symptome bis Tod waren es ja nur ca 10 Stunden
Wir haben danach viel im Ort rumgefragt - kein Hund hatte etwas, meine Hunde waren 12 Stunden vor seinem Tod noch mit ihm zusammen - keiner hatte was und meine Hündin ist ja immunsupprimiert und meine beiden sind im Gegensatz zu ihm Müllschlucker. Bis vorhin mein Nachbar ankam und sagte sein Hund hat die gleichen Symptome, war hier nichts in der Art...
Ich wünschte, sie hätten ihn obduzieren lassen, aber natürlich denkt man in so einer Situation nicht daran![]()
Vor 3 Wochen starb der Hund meiner Schwester in weniger als 12 Stunden an diesen Symptomen
Vor 5min sagte mir mein Nachbar er fährt gleich zum TA, bei seinem Hund gehts auch los.
Eine Vergiftung ist beim Hund meiner Schwester ausgeschlossen (er fraß lebenslang nur angewärmtes Futter mit untegerührter Leberwurst) und auch mein Nachbar sagt sein Hund hat nichts aufgenommen (wird nur an der Leine ausgeführt).
Ich drücke euch so sehr die Daumen...
Ich habe jetzt auch mit zwei Tierärzten das ehrliche Gespräch gesucht ob man einem Hund in palliativer Pflege diesen doch sehr langwierigen Heilungsprozess (schätzungsweise 4 Wochen mit einem dicken Bein, womöglich länger) zumuten kann und die Antwort war beide Male ja.
So geht es ihr gut aber sie kann nicht so weit laufen, was mir sehr, sehr leid tut. Aktuell gehen wir eine kleine Runde am Tag und sonst geht sie gerne 20-30min im Garten (also wirklich gehen, nicht rumliegen). Natürlich war es schon immer ungewöhnlich, dass ein Hund mit Ü16 noch eine Stunde oder mehr am Stück Gassi geht, aber dass das jetzt aktuell nicht mehr geht hat mich sehr hart getroffen und erstmals zweifeln lassen. Sie scheint aber mit dem Garten gerade zufrieden zu sein und ist gut mit Schmerzmedikamenten eingestellt. Netterweise macht das der Magen auch gerade mit.
Ich bin allerdings mal wieder bedient, 2 verschiedene Notdienste und der Haustierarzt in einer Woche. Alles nette Menschen, aber ich wünschte ich würde die seltener sehen.
Ja, man kann an Geräuschangst arbeiten.
Es dauert nur sehr lange und es erfordert großes Wissen um Gegenkonditionierung und da einen akribisch angepassten Aufbau. Damit es immer unterschwellig oder exakt schwellig bleibt.
Was ich als Problem erlebt habe ist, dass es doch viele Kandidaten gibt, die auf Geräusche vom Band null reagieren und dafür auf sämtliche echte Auslöser so sehr, dass diese Schwelle weit, weit überschritten ist. Gerade bei Gewitterangst ist es oft so, die vielfältigen Sinneseindrücke lassen sich kaum nachstellen.
Als Notfallmaßnahme hilft es, mit dem Hund, sobald er ansprechbar ist super einfache Übungen mit vielen, tollen Leckerchen zu trainieren. Und wenn man die Superleckerlis für ein Sitz reinstopft, das schlechte Erlebnis festigt sich weniger. Oder simpel Leckerlis schmeißen und den (angleinten) Hund hinterher gehen lassen. Auch simples Joggen mit Hund hilft in Notsituationen um den Stress etwas abzubauen.
Das ist doch quatsch wenn man sich so (hirnrissige) Fälle wie Chico anschaut.
Abgesehen davon gibts unzählige Fälle wo Hunde Menschen (auch Kinder) gebissen haben und null Konsequenzen folgen, weil es unter "dumm gelaufen" oder "selbst Schuld" verbucht wird. Und natürlich auch solche, wo keiner dieser beiden Punkte zutrifft und es trotzdem schöngeredet wird.
Klar, wenns blöd läuft wird ein Hund wegen anspringen als gefährlich eingestuft. Heute Morgen erst war ich bei einem Hund, der einem Kind in den Kopf gebissen hat, nähen und KKH Aufenthalt war notwendig - der hat NULL Auflagen, da wurde nichts gemacht, KKH hat es nicht gemeldet, Eltern meinten wäre halt Pech gewesen, Besitzer finden ihren Hund nett... Ich mag das nicht schönreden (der Hund gehört für mich lebenslang von Kindern ferngehalten), aber dass die Allgemeinheit jeden Biss gegen Menschen als furchtbar ansieht trifft zumindest auf meine persönliche Filterblase null zu.
Finde nicht dass das Quatsch ist. Zumindest nicht bei den Medienwirksamen Fällen.
Klar gab es bei Chico einen großen Aufschrei usw. Der Hund muss gerettet werden usw. Trotzdem ist das eine Minderheit gewesen die sich für solche Hunde einsetzt (ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht lassen wir mal dahingestellt). Die Allgemeinheit akzeptiert so einen Hund nicht und ist demzufolge auch nicht bereit so etwas finanziell zu unterstützen. Wenn es so einfach wäre spender zu finden dann könnte es sicher mehr Anlaufstellen für wirkliche Problemfälle geben. Gibts aber nicht. Einfach weil so Hunde für die meisten Leute weg gehören.
Du hast allerdings nicht von HHF Hunden gesprochen sondern von jedem Hund, der, egal wie blöd die Situation ist, einen Menschen gebissen hat. "Gebissen" bedeutet alles, wo Zähne Haut (oder eben Stoff) berühren, da müssen nicht mal Zahnabdrücke oder ein blauer Fleck entstehen. Dass die Mehrheit Deutschlands dafür stimmt jeden dieser Hunde situationsunabhängig zu euthanasieren, bezweifele ich wirklich
Aber vielleicht liege ich auch falsch, mein Leben mit meinen Hunden hat sich hauptsächlich auf dem platten Land abgespielt, erst seit kurzem lebe ich auch in der Stadt und kenne die Einstellung der Menschen dort noch nicht.
Ich kann nicht zählen, wie viele Hunde ich kenne, die "irgendwie" schon mal gebissen haben. Bisse, die über Level 3 hinaus gehen, kann ich hingegen (zum Glück noch) an einer Hand abzählen.
Dass die HHF andere Kaliber hat bezweifele ich übrigens in keinster Weise und dass da viele Menschen dagegen sind, diese Hunde am Leben zu erhalten ebenfalls nicht.
Aber dennoch denke ich, dass es wichtig ist zu betonen, dass nicht spenden nicht gleich bedeutet, dass man solche Hunde weg haben will. Ich spende auch nicht für Amnesty International und finde trotzdem nicht, dass die Menschen, die sie unterstützen, weg gehören![]()
Alles anzeigen"Die Gesellschaft" möchte zwar Tierschutz im allgemeinen, aber keinen Schutz für nachweislich gefährliche Hunde. Das zu glauben ist eine Illusion. Es gibt einige legitime Gründe, ein Tier zu töten, und dazu gehört in allererster Linie, wenn es eine Gefahr für Menschen darstellt. Das wird von der überwiegenden Mehrheit, die kein enges Verhältnis zu Hunden hat, nicht in Frage gestellt, eher sogar im Interesse der Allgemeinheit gefordert.
Wenn also einige Idealisten das Leben solcher Hunde bewahren wollen und dies mit viel Aufwand tun, dann ist das in den Augen der Mehrheit ihr persönliches Hobby und wird allenfalls toleriert. Ganz bestimmt wird es aber nicht als gesamtgesellschaftliche Aufgabe betrachtet wie die Förderung von Sportvereinen oder ähnliches.
Von daher sehe ich auch für die Zukunft keine Änderung der Verantwortlichkeiten.
Dagmar & Cara
Sehe ich genauso. Sowas wird die Mehrheit der Menschen nie unterstützen und somit wird sich daran auch nix ändern.
Die Info, dass die Hellhound Foundation keine Hunde mehr aufnimmt, ist jetzt zentral auf die Startseite gesetzt worden.
Ich mag mir nicht vorstellen, wie viele Anfragen die täglich bekommen ...
Bestreite ich nicht. Nur: Was konkret ist ein nachweislich gefährlicher Hund?
Es geht nicht darum was nachweislich ein gefährlicher Hund ist sondern was die Allgemeinheit als gefährlichen Hund sieht. Und da hört es spätestens beim gebissenen Menschen oder gar noch einem Kind auf. Egal was zu der Situation geführt hat. Und wenn das Kind vorher dem Hund die Ohren getackert hat. Das interessiert die Allgemeinheit nicht. Der Hund hat gebissen, der gehört weg.
Das ist doch quatsch wenn man sich so (hirnrissige) Fälle wie Chico anschaut.
Abgesehen davon gibts unzählige Fälle wo Hunde Menschen (auch Kinder) gebissen haben und null Konsequenzen folgen, weil es unter "dumm gelaufen" oder "selbst Schuld" verbucht wird. Und natürlich auch solche, wo keiner dieser beiden Punkte zutrifft und es trotzdem schöngeredet wird.
Klar, wenns blöd läuft wird ein Hund wegen anspringen als gefährlich eingestuft. Heute Morgen erst war ich bei einem Hund, der einem Kind in den Kopf gebissen hat, nähen und KKH Aufenthalt war notwendig - der hat NULL Auflagen, da wurde nichts gemacht, KKH hat es nicht gemeldet, Eltern meinten wäre halt Pech gewesen, Besitzer finden ihren Hund nett... Ich mag das nicht schönreden (der Hund gehört für mich lebenslang von Kindern ferngehalten), aber dass die Allgemeinheit jeden Biss gegen Menschen als furchtbar ansieht trifft zumindest auf meine persönliche Filterblase null zu.