Beiträge von Chien_de_coeur

    Lass alles in der Klinik machen, kaum ein Haustierarzt hat wirklich Erfahrung mit Blasenkrebs und auch wenn das einfache Diagnostik ist - es ist schon besser wenn der Onkologe selbst entscheiden kann, was er genau braucht. Auch solltest du nur eine Klinik mit einem Onkologen aufsuchen, zumindest in meiner Gegend haben viele keinen. Ich musste auch oft über 150km einfache Strecke fahren, aber es hat sich gelohnt...

    Aktuell nicht, nein:pfeif: Rime hatte ich bei meiner Suche auch kurz angeschaut und dann entschieden, dass ich mir das Leben auch leichter machen kann. Auch wenn ich gerade hauptsächlich wieder nach Hütern schaue und es somit wirklich um "leichter" und nicht "leicht" geht.

    Aber die Preise sind gerade wirklich soooo überzogen, dass mich das hier nicht schockt. Hatte auch mit jemand telefoniert, der 1200€ für einen Abgabehund (reinrassig, jung) wollte. Stellte sich raus, der Hund hat ne massive Geräuschangst:muede: Also nicht "Stress an Silvester" sondern ausgeprägte Probleme beim täglichen Gassigehen:skeptisch:

    Es wird spannend. Werde die Tage 1200km für einen Kleinanzeigenhund durch Deutschland fahren. Wish me luck:skeptisch2: Natürlich stelle ich die entsprechende Anzeige nicht vorher hier rein, Details gibts hinterher.

    Kein Problemhund, absolut nicht günstig aber auch nicht so, dass ich sage "überzogen". Während Corona klingt das schon fast zu gut um wahr zu sein:fear:

    Meine Hündin ist gerade an Blasenkrebs verstorben, allerdings lebte sie auch 1,5 Jahre damit und der Krebs wurde nicht gerade früh entdeckt (es gibt ja leider oft kaum Symptome). Leider liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tumor in der Blase Krebs ist, laut unserem Onkologen bei 98%. Wobei ich nicht weiß, ob das die generelle Quote ist oder er die Lage in unserem Fall mit einbezogen hat.

    Die gute Nachricht ist, dass mit Zytostatika und Chemo auch ohne OP einiges erreicht werden kann. Was ihr braucht ist ein guter Onkologe.

    Dann kommt hier mal eine Gegenstimme... Klingt eigentlich nach ganz klassischer Ausweitung von Ängsten, wie es leider so oft mit Geräuschangst passiert und das ist höchst bedenklich und es sollte frühzeitig dagegen gewirkt werden.

    Ich wäre für das strikte Vermeiden negativer Eindrücke, Entspannungsübungen Zuhause und außerdem vielen tollen Erlebnissen draußen, Spielen, Toben, Training (wenn sies mag), Schnüffeln, Leckerlisuche. Und ja, wenn etwas passiert das sie ängstigt, dann definitiv ein Leckerliregen und (sobald möglich) Unterordnungsübungen. Das verhindert, dass sich die Ängste so intensiv einprägen können.

    Geräuschangst ist ein echtes A*schloch, sie weitet sich gerne aus und es lässt sich sooo schwer dagegen arbeiten, wenn sie erst mal gefestigt ist.

    Ich hatte sowohl einen Hund mit gefestigter Geräuschangst (ein Albtraum, in dem Fall auch noch genetisch verankert) und einen, der wie dein Hund nach einem Schockerlebnis auch anfing immer ängstlicher zu werden. Durch striktes Dagegenarbeiten war das nach ein paar Monaten Gott sei Dank wieder ok.

    Jetzt, wo ich die Augen nach einem Second Hand Hund offen halte, finde ich es krass, wie sehr bestimmte Rassen angeboten werden. Schaue ich unter den erwachsenen Hunden nach Privatabgaben, dann sind es nicht nur gefühlt 50% bullige Hunde. Gefolgt von Chihuahuas und Kleinspitzen (die als leider zu groß gewachsene Zwergspitze verkauft werden). Diese Typen dominieren ganz extrem...