Beiträge von Chien_de_coeur

    Ich hatte gerade mit einer Futterumstellung das gleiche Spiel. Anfangs noch alles gut, aber mit der Zeit musste der Kleine immer mitten in der Nacht raus ein Häufchen machen. Auch hier kein Druchfall, aber doch immer mal wieder ein etwas aufgeblähtes Bäuchlein.

    Für mich hat das Futter entsprechend nicht gepasst.


    Übrigens auch mit Wolfsblut ;)

    Ich glaube pauschal kann ich da gar nix angeben.

    Beim Gassigehen sind/waren meine Hunde zwar immer viel im Freilauf, aber doch mit häufiger Kontrolle. Das wurde mir schon von anderen Hundehaltern "angekreidet", die ihre Hunde zu Beginn des Spaziergangs ab machen, am Ende wieder dran und dazwischen macht Hund was er will. Gibts bei mir nicht, ich rufe ran bei Begegnungen, ich rufe ab, wenn Hund an unpassenden Stellen (und das ist es ja meistens) buddeln will und möchte generell gerne mit Hund immer wieder in Kontakt stehen. Dafür haben meine einen großen Radius, da wir hier viele freie Flächen haben. Dennoch hatte ich immer das Glück, dass ich mit allen Hunden ein sehr entspanntes Gassigehen ohne Leine erreichen konnte, da reichen 80% Aufmerksamkeit auf den Hund und nicht 100% Fokus:nicken:

    Hier gibt es keine freie Fütterung sondern ich gebe Futter & Snacks zu bestimmten Zeiten raus. Ich kenne durchaus Hundehalter (für die ich wenig Verständnis habe), die Futter nicht zur freien Verfügung schon als unzumutbare Einschränkung der Freiheiten des Hundes einsehen:ugly: Immer wieder gruselig dann zu lesen, wie sich Hunde 3kg Trofu einverleiben, kotzen, scheißen, Bauchweh haben, aber wehe der Besitzer will die freie Fütterung abbrechen, dann ist man ein Tierquäler. Wegen unpassender Äußerungen meinerseits zu diesem Thema flog ich dann aber aus dieser sehr speziellen, gewaltfreien Facebookgruppe:pfeif:

    Bei Besuch musste ich meine Hündin oft wegschicken weil ... nicht so menschenfreundlich. Bei hundeliebendem Besuch lasse ich meinen Rüden machen was er will, außer direkt an der Tür. Bei Besuch, der nicht so scharf auf Hunde ist, wird er in sein Körbchen geschickt.

    Wie man das jetzt einordnet ist immer eine Frage der ganz persönlichen Perspektive:ka: Ich empfinde unser Zusammenleben als recht frei, vor allem stressfrei:smile: Aber dennoch müssen meine Hunde sicher häufig mal was mitmachen, wo sie sich anders entschieden hätten, hätten sie ganz frei wählen dürfen. Ich versuche halt, es ihnen gut zu verkaufen;)

    Ich würde das Geschirr immer dran lassen (sofern er es dann nicht zerstört) und die schmutzigen Pfoten schmutzige Pfoten sein lassen.

    Ich hatte in meinem nahen Umfeld einen heftigen, den Besitzer entstellenden und für den Hund mit der Euthanasie endenden Vorfall, wegen diesem beschissenen "aber mit dreckigen Pfoten kommt der mir nicht ins Haus". Hundi hatte über Monate ordentlich gewarnt bei jeder Pfotensäuberung und irgendwann reichte es ihm dann halt... Ist ein Reizthema für mich:flucht:

    Zum Thema trainieren mit Leckerli: Ist der übliche Weg, ich kenne es aber durchaus, dass Hunde dann erst recht aggressiv reagieren, weil oft nicht kleinschrittig genug trainiert wird um wirklich positive Assoziationen zu schaffen und stattdessen in einer Stressituation als weiteres Konfliktpotential Futter hinzugefügt wird, was dann dazu führen kann, dass es erst recht knallt. Jedenfalls ist "ich stecke die Pfote durch und schmeiße dann ein Leckerli rein" NICHT kleinschrittig genug. Da ist beherzt zugreifen im Notfall oft besser, aber generell würde ich den Hund einfach in Ruhe lassen.

    Priorität 1) ist jetzt gesund werden und den Hund schützen. Nimm ihn bei jeder Hundebegegnung and die vom Fremdhund abgewandte Seite, lauf Bögen, so dass viel Abstand zwischen euch und den anderen Hund kommt. Lobe und bestätige den Kontakt zu dir.

    In ein paar Wochen kannst du dann mit netten (!), bekannten Hunden und Spaziergängen an der Leine mit Abstand beginnen und schauen, wies läuft. Und bitte nicht dann direkt ableinen, wenns gut läuft, sowas braucht Zeit...

    Zum "irgendein TH wird den schon nehmen" ... schwierig. Zumindest meiner Erfahrung nach. Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche, aber ihr dürft euch das nicht so leicht vorstellen einen Platz zu finden und natürlich kostet die Abgabe auch meistens Geld.


    Ich hab ein paar wenige Male Vermittlungshilfe geleistet, für Leute, die das selbst nicht tun wollten und das waren zweimal Hunde die von Welpe an in ihrem Zuhause lebten und in 5 bzw. 8 Jahren jeweils einmal gebissen hatten (Level 3) und schon da hagelte es echt nur Absagen. Bei einer Katze, die ich mal untergebracht habe, hatte ich auch erstmal 10 Absagen bevor jemand nicht pauschal "nein" gesagt hatte.